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Fernstudium und Job – Doppelbelastung, die sich auszahlt

Fernstudium und Job – Doppelbelastung, die sich auszahlt

Mit den zahlreichen Möglichkeiten von Fernlehrgängen öffnen sich Chancen für den Karriereweg. Auch bei Personalverantwortlichen schneiden Bewerber mit Abschluss eines Fernstudiums recht gut ab – vor allem, weil das Absolvieren eines solchen Studiums mit Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Ehrgeiz verbunden wird.

Wie läuft ein Fernstudium ab?

Hat man sich für ein Fernstudium entschieden und sich angemeldet, bekommt man in der Regel die Lernmaterialen per Post zugeschickt. Bei manchen Fernschulen stehen die Lernmodule ebenfalls online zur Verfügung. Der Fernstudent ist nun selbst dafür verantwortlich, die einzelnen Lernziele Schritt für Schritt zu bearbeiten. Bei den meisten Fernschulen können die Lernfortschritte mittels Übungsaufgaben kontrolliert werden. Daneben gibt es Einsendeaufgaben, die dem Tutor online zugesendet werden. Er überprüft die eingesendete Aufgabe, schreibt Kommentare dazu und einige Fernschulen benoten diese Einsendeaufgaben.

In vielen Fernschulen besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Fernstudenten auszutauschen oder Lerngruppen zu bilden. Der Student erhält einen Zugang zum Portal der Fernschule. Dort sind unter anderem Diskussionsgruppen für die einzelnen Lernmodule möglich, Chatrooms für die Bildung von Lerngruppen sowie Abfrage des eigenen Leistungsstandes, der eingesendeten Aufgaben und Option, mit dem Tutor in Kontakt zu treten.

Je nach Studiengang werden Präsenzkurse angeboten, die entweder freiwillig oder Pflicht sind

Gelernt wird wo und wann man möchte. Allerdings gibt es für jedes Lernmodul einen gewissen Zeitrahmen, an den sich der Student halten sollte. Oft besteht zwar die Option, den Studiengang zu verlängern, dennoch ist der maximale Zeitrahmen für jeden Studiengang festgelegt.

Jede Fernschule hat ihre eigenen Lernmethoden und Lernwege. Der oben beschriebene Ablauf eines Fernstudiums ist eine grobe Beschreibung der häufigsten Lernmethoden von Fernschulen. Wer sich über Fernlehrgänge informieren möchte, schreibt die Fernschule an und erhält auf dem Postweg einen Katalog, in dem alle von der Hochschule angebotenen Lehrgänge detailliert beschrieben sind. In der Regel kann ein Probestudium angefordert werden, sodass jeder austesten kann, ob die Art zu lernen für einen in Frage kommt.

Was ist bei Berufstätigkeit und Fernstudium zu beachten?

Wer ein Fernstudium absolvieren möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Selbstdisziplin ein unbedingtes MUSS ist. Mit einem Fernlehrgang ist man relativ flexibel. Man kann lernen wo und wann man möchte. Somit lässt sich ein Fernstudium bestens mit der Berufstätigkeit verbinden. Allerdings trägt diese Flexibilität ebenso Tücken mit sich. Nicht alle Menschen schaffen es, ihren inneren Schweinehund konsequent zu erziehen, sodass sie regelmäßig lernen können.

Auf der anderen Seite besteht selbstverständlich eine Doppelbelastung, wenn zur Berufstätigkeit ein Fernstudium absolviert wird. Den Chef wird es nicht interessieren, ob sein Mitarbeiter aufgrund des Studiengangs weniger leistungsfähig ist. Der Job darf somit nicht leiden und auf der anderen Seite muss auf sich selbst aufgepasst werden, wenn die Doppelbelastung zu stark wird. In dem Fall muss eins von beiden zurückgeschraubt werden. Vielleicht besteht die Möglichkeit, von Vollzeit auf Teilzeit zu wechseln oder man spricht mit dem Tutor, um die Lernmodule langsamer bearbeiten zu können.

Kosten eines Fernstudiums

Die Kosten für ein Fernstudium sind je nach Anbieter und Studiengang unterschiedlich hoch. Die Gesamtkosten werden in der Regel auf monatliche Raten verteilt. Zu achten sind auf die Kosten für Pflicht-Präsenzkurse, die meistens zusätzlich bezahlt werden müssen.

Manchmal übernimmt der Chef einen Teil der Kosten für diese Weiterbildung. Ob diese Möglichkeit besteht, muss beim Arbeitgeber nachgefragt werden. Vor dem Gespräch sollten Argumente notiert werden, die dem Chef zeigen, dass der erfolgreiche Abschluss des Fernstudiums Vorteile für das Unternehmen mit sich bringt.

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