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Gute Vorsätze für die Arbeit 2015

Gute Vorsätze für die Arbeit 2015

Neues Jahr und neue Vorsätze – diesmal wollen Sie Ihre Vorsätze umsetzen! Klingt einfach, ist es aber nicht, denn meistens hängt das Scheitern der Vorsätze damit zusammen, dass Sie sich selbst gar nicht so gut kennen, wie Sie glauben.

Spieglein an der Wand, habe ich mein wahres Ich genau erkannt?

Wahrscheinlich sind Sie überzeugt, sich genau zu kennen – doch ist das wirklich so? Überlegen Sie einmal, weshalb bisher Ihre guten Vorsätze ziemlich erfolglos verliefen. Lag es tatsächlich an den äußeren Umständen? Oder lag es vielleicht daran, dass Sie gar nicht hinter den Vorsätzen standen? Was wollten Sie wirklich und welche Pläne stammten tatsächlich von Ihnen? Was steckt hinter manchen Eigenarten?

Die Fragen sind in der Regel nicht leicht zu beantworten, weil man allgemein zu wenig ins eigene Innere schaut. Ein Beispiel: Sie nehmen sich vor, 2015 keine Überstunden mehr zu machen. Scheinbar fest entschlossen gehen Sie mit diesem Vorsatz zur Arbeit. Ihr Vorgesetzter kommt auf Sie zu und erzählt Ihnen von seiner Idee, Sie als Leiterin eines neuen Projekts einzusetzen. Sie wissen, dass die Zusage bedeuten würde, mehr Stunden als bisher zu arbeiten und trotzdem sagen Sie zu.

Warum konnten Sie nicht Nein sagen? Warum fällt Ihnen das Nein-Sagen generell schwer? Ist es die Anerkennung, die Sie sich durch ein Ja erhoffen? Fürchten Sie, ein Nein könnte negative Konsequenzen nach sich ziehen? Erst wenn Sie wissen, warum Sie auch diesmal Ihren Vorsatz nicht umsetzen konnten, werden Sie beim nächsten Mal erfolgreicher sein.

Die Stolperfallen bei den guten Vorsätzen

Gute Vorsätze für die Arbeit werden oftmals schon am ersten Arbeitstag des neuen Jahres im Keim erstickt. Die typischen Stolperfallen haben – wie oben beschrieben - damit zu tun, dass Sie bisher nicht wussten, weshalb Sie jedesmal über diese Hindernisse stolpern:

  • Sie möchten durchstarten und sich ganz auf die Karriere konzentrieren – wenn da nicht Ihr Chef wäre, der dem Entschleunigungstrend nachgehen möchte oder der Freund, der Sie zu einer Survival-Tour durch Kanada einlädt. Möchten Sie wirklich durchstarten oder ist das der Wunsch Ihres Partners, Ihrer Eltern oder einer anderen Person, die Sie nicht enttäuschen wollen?
  • Sie möchten dieses Jahr unbedingt eine Gehaltserhöhung durchsetzen – und dann würgt der Chef Ihre Forderung nach mehr Gehalt geschickt ab. Die Gehaltsverhandlung ist gescheitert, weil...Ihr Selbstwertgefühl doch zu niedrig ist? Oder Sie zu viel Verständnis zeigen (falls der Boss über schlechte Zeiten oder ähnliches gesprochen hat)?
  • Sie sind Ihren Job schon lange satt und wollen 2015 die Arbeitsstelle wechseln – wenn da nicht die ganzen Bedenken und Zweifel wären, denn ob es im neuen Job mit Kollegen und Chef besser läuft, können Sie nicht vorhersehen. Auch die ersehnten neuen Aufgaben könnten eventuell doch zu viel für Sie sein. Sich wieder komplett neu umstellen und vielleicht sogar eine Weiterbildung mitmachen? Der innere Schweinehund scheint stärker als der Wunsch nach einem neuen Job zu sein.

„Ja, ich will!“ – Damit Vorsätze gelingen

Vorsätze scheitern dann, wenn Stress ins Spiel kommt und Stress entsteht dann, wenn wir uns überfordert fühlen. Sie wollten Nein sagen, aber bei der Vorstellung, die Position der Projektleiterin abzusagen, geraten Sie ins Schwitzen. Sie wollten die Karriere ankurbeln, doch bei der ersten Stolperfalle geraten Sie ins Schleudern. Sie waren überzeugt davon, dass Ihnen eine Gehaltserhöhung zusteht, doch bei den ersten Einwänden Ihres Chefs wurde die Überzeugung vom Herzrasen verdrängt.

Zu Ihren Vorsätzen sollten Sie voll und ganz „Ja, ich will!“ sagen können. Es muss eine Art Vorfreude spürbar sein, das tiefe Gefühl, dass Sie die Veränderung wollen. Ist der Vorsatz von einem „Ja, ich sollte...“ geprägt, ist es nicht Ihr Wunsch, nicht Ihr Bedürfnis und dies kann nur zum Scheitern führen.

Zudem sollten Pläne vorbereitet werden und das gilt nicht nur für die Gehaltsverhandlung. Möchten Sie weniger arbeiten, gehen Sie im Geiste die möglichen Stolperfallen durch. Überlegen Sie sich, wie Sie darauf reagieren können, damit Sie nicht stolpern, sondern Ihrem Vorhaben treubleiben können.

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