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Metallbranche erhöht Tarif- Auch öffentlicher Dienst fordert mehr

Während die Lokführer ab kommender Woche für mehr Geld und bessere Bedingungen streiken, tut sich auch in anderen Branchen einiges.Vor einem Jahr hatte die IG Metall einen Krisentarifvertrag für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ausgehandelt. Für 2010 sollte es Einmalzahlungen geben, 2011 dann eine Lohnerhöhung um 2,7 Prozent für April, bzw. für Betriebe, denen es finanziell gut geht, bereits im Februar.

Von den gut 3,4 Millionen Menschen in dieser Branche ist etwa die Hälfte tarifgebunden. Ihr Betrieb ist Mitglied im Arbeitgeberverband und zahlt demzufolge nach Tarif. Das heißt für Februar oder spätestens April dann eben auch Lohnerhöhung. Ein Durchschnittsmetaller verdient in diesem Jahr so etwa 180 Euro brutto mehr.

Auch was den öffentlichen Dienst der Länder angeht, so soll sich in diesem Jahr etwas tun, wenn es nach Ver.di-Chef Frank Bsirske geht. Zwei Prozent sei der Mindestwert, um den sich das Gehaltsniveau steigern müsse.

Am vergangenen Freitag gingen die Verhandlungen in die erste Runde. Die Forderung von 5 Prozent wurde jedoch von der Tarifgemeinschaft der Länder abgelehnt. Bsirske begründete die Forderung in erster Linie damit, dass der Aufschwung bisher an den Bediensteten der Länder vorbeigegangen sei und dass sie in den letzten Jahren benachteiligt wurden und mittlerweile an die 6 Prozent unterhalb des Niveaus der freien Wirtschaft liegen. Außerdem sollen neuste Steuerschätzungen ein plus von über 14,2 Milliarden Euro ergeben haben. Es sei an der Zeit, dem öffentlichen Dienst etwas zurückzugeben, so Bsirske.

Quellen:
http://www.faz.net
http://www.focus.de/
http://www.rp-online.de

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