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Optimisten sind erfolgreicher

Studien besagen, Optimisten finden leichter einen Job. Selbst, wenn sie sich bei der Suche viel weniger Mühe geben. Außerdem werden sie schneller befördert.

Amerikanische Ökonomen haben im Rahmen von Untersuchungen herausgefunden, dass es bereits hilft, so zu tun, als sei man optimistisch. Heißt, Menschen, die auch nur optimistisch erscheinen, also auf andere so wirken, obwohl sie es nicht sind, haben mehr Erfolg, als ihre Kollegen.

Bei dieser Erhebung lag der Gedanke nahe, dass Optimisten nur schneller Arbeit fanden, weil sie sich mit weniger zufrieden gegeben haben. Doch das ist ein Trugschluss. In der Regel war es sogar so, dass sie wählerischer waren und öfter Angebote, in der Hoffnung, etwas besseres zu finden, ausgeschlagen haben.

Ein Teil dieses Effekts wird unter anderem dadurch erklärt, dass positiv denkende Menschen häufig charismatischer sind, als andere. Außerdem verabschieden sich Optimisten schneller von Arbeitsweisen (oder in dem Fall Bewerbungsmethoden), die sich nicht als zielführend herausstellten.

Außerdem kommen positiv denkende Bewerber im Gespräch besser an, präsentieren sich besser und stellen ihre Fähigkeiten selbstbewusster dar. Das macht sie auch für Personalchefs „attraktiver“, als ein Pessimist, der an sich zweifelt. Jemand, der positiv gestimmt ans Werk geht, kann zudem Mitarbeiter mitreißen und zusätzlich motivieren. Dies beeinflusst auch das Betriebsklima und kann so zu einer schnelleren Beförderung führen.

Selbst wenn vieles davon lediglich Zufall ist: Eine positive Grundeinstimmung hat bisher wohl den wenigsten geschadet.


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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

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