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Steuern sparen durch Weiterbildung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Förderung für alle, die sich beruflich weiterbilden möchten. Die Bildungsprämie mit einer maximalen Förderhöhe von 500 Euro pro Jahr haben wir hier bereit vorgestellt. Doch viele Förderungen beschränken sich entweder auf einen bestimmten Personenkreis (z.B. die Begabtenförderung oder Bildungsgutscheine für Arbeitslose), bestimmte Arten von Weiterbildung (z.B. BAföG oder Meister-BAföG) oder sind – wie eben die Bildungsprämie an Verdienstgrenzen gekoppelt.

Es gibt aber eine Möglichkeit, die wirklich jedem offen steht

Steuern sparen durch Weiterbildung!
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und das bedeutet für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass die Steuererklärung ansteht. Wenn Sie dieses Jahr eine Weiterbildung gemacht haben, haben Sie hier die Möglichkeit, sich Geld „zurück zu holen“, denn nach einem Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes sind Kosten für berufsbedingte Weiterbildung steuerlich absetzbar. Allerdings wird im Einzelfall entschieden, ob und in welchem Umfang die Kosten abgesetzt werden können. So kann es sein, dass ein Sprachkurs bei einer Person als berufsbedingt anerkannt wird (wenn zum Beispiel Niederlassungen im Ausland existieren), bei anderen aber nicht. Die Weiterbildung muss also unmittelbar mit den ausgeübten Beruf zu tun haben. Aber auch wer sich neu orientiert und nach einer Erstausbildung eine Umschulung macht, hat gute Chancen, dass die Kosten anerkannt werden. „Werbungskosten“ sind hier das Zauberwort.

Was genau kann denn anerkannt werden?

Wichtig ist zunächst, dass es sich um anerkannte Abschlüsse bzw. Lehrgänge handelt. Die gängigen Weiterbildungsanbieter beraten in der Regel ihre Teilnehmenden hinsichtlich der möglichen Einsparmöglichkeiten. Wer einen Kurs bei einer IHK oder HwK oder auch bei einem der gängigen Fernlerninstitute macht, hat gute Chancen, die Kosten durch das Finanzamt zumindest anteilig erstattet zu bekommen.

Hier ein Überblick, was geltend gemacht werden kann:

  • Kursgebühren allgemein
  • Kosten für Fachliteratur
  • Prüfungsgebühren
  • Fahrt- und Übernachtungskosten bei externer Kursteilnahme
  • Arbeitsmaterialien, die speziell für die Weiterbildung angeschafft werden müssen (z.b. PCs oder Software, aber auch Werkzeuge und ggf. nötige Arbeitskleidung)

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich doch einfach an das für Sie zuständige Finanzamt – dort wird man Ihnen sicherlich weiter helfen. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass Sie Belege für die Kurse haben – speziell über die gezahlten Gebühren. Wer diese verloren hat, sollte sich schleunigst an den Weiterbildungsanbieter wenden, denn viele haben die Möglichkeit, Ihnen eine Rechnungskopie zukommen zu lassen.

Weiterführende Infos zum Thema:

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