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Vor allem Hoffnungen in 2013

Eine vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Dezember 2012 durchgeführte Befragung von 1.607 Deutschen ab 16 Jahre vermittelt einen interessanten Eindruck über das Stimmungsbild, das sich in Deutschland zur Jahreswende vor allem hoffnungsvoll gibt. Immerhin 49 Prozent der Befragten gehen optimistisch ins neue Jahr und verbinden mit 2013 vor allem Hoffnungen. Bei nur 16 Prozent überwiegen die Befürchtungen. Nur jeder Vierte blickt ein wenig skeptisch ins Jahr 2013. Alles in allem überwiegen die positiven Gedanken, was angesichts der Krise, in der sich die Euro-Zone befindet, schon ein wenig verwunderlich ist. Immerhin ist die Mehrheit davon überzeugt, dass eben diese Krise noch lange nicht überwunden ist, und das sprichwörtlich dicke Ende erst noch kommt. Zwei Drittel äußerten Befürchtungen, das Deutschland mit der Euro-Rettung finanziell überfordert werden könnte.

Na klar, wir sind Wohlstandsgewinner

So zumindest sehen sich viele Deutsche im Rückblick auf die letzten Jahre. Getrübter Optimismus ist momentan ein Fremdwort, angesichts der sinkenden Arbeitslosenzahlen und der robusten deutschen Konjunktur. Die Deutschen mögen nicht wirklich daran glauben, dass die Euro-Krise sich auf die gute wirtschaftliche Gesamtlage nachteilig auswirken könnte. Die meisten denken nicht, dass sie von dieser Krise in nächster Zeit betroffen sein werden. Allerdings gibt es auch pessimistische Stimmen, die jedoch mit der Befürchtung, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, eine Minderheit darstellen. Lange schon waren die Deutschen nicht mehr so zuversichtlich. Sie sehen sich nicht als Wohlstandsverlierer, sondern überwiegend als Wohlstandsgewinner. Die Befragung des IfD erbrachte das Resultat, dass der aktuelle „Zuversichtswert“ zwar nicht an die 50er, 60er und 70er-Jahre herankommt, aber dennoch außerordentlich hoch ist, gemessen an der unsicheren Entwicklung von Konjunktur und Schuldenkrise.

Vor allem Hoffnungen in 2013 – anders wäre schlecht

Selbst, wenn das Ergebnis der Befragung für manch einen verwunderlich sein mag, menschlich ist es allemal. Zum einen hat Deutschland wirklich schon schlechtere Zeiten erlebt, sodass der derzeitige Optimismus nicht von ungefähr kommt, zum anderen hilft eben dieser Optimismus, die Lage weiter zu verbessern – anders wäre schlecht.

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