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Was verdienen eigentlich Topmodels und Superstars?

Hier muss man deutlich sagen: Auf die Definition kommt es an. Sprechen wir bei Topmodels von den Damen und Herren, deren Name (fast) jeder kennt und die die Cover der Modemagazine schon seit Jahren zieren? Oder sprechen wir von den vielen namenlosen Gesichtern auf den Laufstegen der Modewelt? Sprechen wir bei Superstars von Musikern oder von gecasteten Marionetten?

Schauen wir uns zunächst die Modebranche an. Gerade in der Werbefotografie sind pro Auftrag, der einige Tage Shooting umfasst, Summen im funf- bis sechsstelligen Bereich möglich. Natürlich gilt hier: Je größer der Name, für den man werben soll, desto größer auch die Summen. Auf den Laufstegen und bei Magazincover-Shootings sieht das anders aus. Da können die Damen und Herren teilweise oftmals mit gerade mal 10 – 15 Euro pro Stunde rechnen. Auch wenn das an einem 10 -12 Stundentag dann durchaus 100 – 170 Euro sein können, einen Traumjob macht dieses Salär nicht daraus. Auch wenn diese Gagen eher niedrig angesetzt sind. Der Durchschnitt leiget bei 250 – 500 Euro. Aber so viel Geld, wie die Topverdiener unter den Models pro Jahr einnehmen, verdient das „Normal-Model“ eben nicht.

Auch wenn man mit dem Namen Gisèle Bündchen lockere 30 Millionen im Jahr machen kann. Bei Tagesgagen von 20.000 – 30.000 Euro kein Wunder. Da sehen die mageren Gagen der restlichen Modewelt etwas anders aus. Natürlich kann man nun rechnen: Bei 20 Arbeitstagen kommt man ja mit 250 Euro pro Tag kommt ja auch eine Menge Geld zusammen. Nur leider hat man eben nicht jeden Tag Aufträge.

Und wie sieht es bei den Chartstürmern aus? Auch hier muss man klar unterscheiden, ob die Musiker mit eigenen Songs erfolgreich sind oder Castingstars. Während ein „selfmade“ Song bei entsprechendem Erfolg auch als One Hit Wonder einen Millionensegen bewirken kann, bekommen Castings-Stars oft zu Beginn ihrer Karriere feste Gehälter gezahlt. Mitunter sehen die Verträge vor, dass sie in Erfolgsfall an den Gewinnen beteiligt werden. Doch bis dahin ist es mitunter ein harter Weg. Weder Model noch Musiker haben eine 38,5-Stunden Woche oder 24 Urlaubstage im Jahr. Oft sind sie 24/7 für den Job unterwegs – und das das gesamte Jahr.

Ist der Glitzer und Glamour so etwas wert? Diese Frage kann nur jeder für sich beantworten. Wer es aber richtig anstellt, der muss einen solchen Job ja auch nicht allzu lange machen, zum ausgesorgt zu haben.

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