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Was verdient eigentlich ... ein Polizist?

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Kaum ein Beruf in Deutschland hat so viele verschiedene Formen, Abteilungen und Berufsbezeichnungen unterschiedlicher Ränge wie der Beruf des Polizisten. Etwa 200.000 Polizeivollzugsbeamte gibt es in der gesamten Bundesrepublik. Die amtliche Bezeichnung hierfür lautet "Beamte des mittleren/gehobenen/höheren Polizeivollzugsdienstes".

Unter die Kategorie der Polizeibeamten fallen nicht nur die Vollzugsbeamten, sondern auch Politessen, Verwaltungsbeamte, Ordnungs-, Kommunal- oder Stadtpolizei. In manchen Bundesländern gibt es zudem freiwillige „Polizeiaushilfen“ wie den Freiwilligen Polizeidienst und die Wachpolizei.

Für Beamte gilt das Bundesbesoldungsgesetz, nach welchem sie bezahlt werden. Im Eingangsamt werden sie der Besoldungsgruppe A 9 zugewiesen und können aufsteigen bis zu A 13. In der Gruppe A 9 beträgt das Bruttogrundgehalt 2.254 Euro, in Gruppe A 13 4.471 Euro im Monat. Dies gilt nur für den gehobenen Dienst, welcher die mittlere Stufe der Qualifikation darstellt. Darunter gibt es den mittleren Dienst, darüber den höheren Dienst, welcher entsprechend höher oder niedriger vergütet wird.

Der Zugang zu diesen Stufen wird über die Schul- und Vorbildung geregelt. Während für den mittleren Dienst eine Ausbildung genügt, sind der gehobene und höhere Dienst lediglich mit Studium zugänglich.

Der Gehalts-Check: Polizist

  • Beruf: Polizeivollzugsbeamter/-in im gehobenen Dienst
  • Branche: öffentliche Verwaltung
  • Ort: deutschlandweit
  • Geschlecht: zu etwa 75 % männlich
  • Bildungsabschluss I: Fachhochschulreife oder allg. Hochschulreife (Abitur)
  • Bildungsabschluss II: abgeschlossenes Studium als Polizeivollzugsbeamter/-in im gehobenen Dienst (Bachelor)
  • Status des Arbeitsvertrages: angestellt und meist verbeamtet
  • Gehalt: zwischen 2.254 und 4.471 Euro/ Monat
  • Sonstiges: nach dem Studium bietet sich eine Spezialisierung an, beispielsweise als Sachbearbeiter im Verkehrsdienst, Zugführer/in bei der Bereitschaftspolizei oder eine Tätigkeit bei der Wasserschutzpolizei oder der Hubschrauberstaffel.

Quelle: Statistisches Bundesamt , Bundesagentur für Arbeit