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Was verdient eigentlich ein Wetterfrosch?

Schnee, Schnee, Schnee – wohin das Auge reicht.
Sie können zwar nichts dafür, aber vielleicht ein angemessener Zeitpunkt, eine Berufsgruppe etwas genau unter die Lupe zu nehmen: Die Wetterfrösche.

Korrekt heißen die Damen und Herren, die sich mit unserem Wetter beschäftigen Meteorologen – und so schwer einem dieses Wort von der Zunge geht, so umfangreich sind auch deren Aufgaben. Denn auch wenn wir vornehmlich die Damen und Herren sehen, die uns in bzw. nach den Nachrichten momentan wechselweise Entspannung oder mehr Schnee versprechen, gibt es dann doch ein paar mehr dieses Berufszweigs und die wenigsten stehen im Scheinwerferlicht eines Nachrichtenstudios.

Sie arbeiten im öffentlichen Dienst (zum Beispiel den Deutschen Wetterdienst), in Forschungseinrichtungen oder sogar für Privatunternehmen. Die eigentliche Arbeit besteht aus der Auswertung verschiedener gesammelter Daten. Luftdruck, Windstärken, Luftfeuchtigkeit und verschiedenen anderen Daten, die von Messstationen aufgenommen werden. Meteorologen arbeiten nicht nur in der Wettervorhersage für Schifffahrt, Flugverkehr oder Allgemeinheit, sie erforschen als Klimatologen unter anderem auch Mikro- und Makroklima, Klimawandel und Folgen von Veränderungen im Klima – sei es lokal oder global.
Das Arbeitsgebiet ist also deutlich vielfältiger, als es auf den ersten Blick aussieht.

Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und davon abhängig, in welchem Fachgebiet bzw. bei welchem Arbeitgeber ein Meteorologe tätig ist. Das Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst liegt bei etwa 3.300 Euro pro Monat – mit wachsender Berufserfahrung sind bei Privatunternehmen jedoch auch über 5.000 Euro durchaus möglich.

Bleibt die Frage: Wie verlässlich sind die Auswertungen? Angeblich sehr – allerdings habe ich den Eindruck, in den letzten Tagen immer wieder von „Entspannung“ der Wetterlage gehört zu haben… scheinbar findet die aber wo anders statt… oder ist schon jemand „wetterentspannt“?