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Was verdient ein Softwareentwickler?

Was verdient ein Softwareentwickler?

Softwareentwickler ist ein Berufsbild, das in den neunziger Jahren mit der Entwicklung des digitalen Zeitalters entstanden ist. Das Berufsfeld erweitert sich kontinuierlich mit dem technologischen Fortschritt. Softwareentwickler werden unter anderem für die Entwicklung von Software für Personal Computer, Apps oder für Sicherungs- und Bankingsysteme benötigt.

Was macht ein Softwareentwickler?

Ein Softewareentwickler baut das Design und implementiert Softwarekomponenten. Des Weiteren ist das Erstellen von Testpläne und die beständige Fehleranalyse der arbeitenden Systeme Gegenstand täglicher Arbeit.

Die Aufgaben eines Softwareentwicklers sind sehr vielfältig und die Vorstellung, man säße als Softwareentwickler ausschließlich am Computer, ist falsch. Es müssen nicht nur Funktionalitäten neu entwickelt, sondern auch geändert werden. Geschriebene Codes werden getestet und notfalls erweitert oder umgeschrieben und ebenso muss all dies dokumentiert werden.

Natürlich müssen Kundengespräche geführt werden und bei auftauchenden Problemen, beispielsweise bei der Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung, werden neue Lösungen gesucht.

Schaut man sich einmal um, wo überall Software notwendig ist, erklärt sich auch die Vielfältigkeit und Abwechslung dieses Berufes. So werden Softwareentwickler für Webanwendungen, Apps, Programme, Spiele, Plugins, Add-Ons oder interaktive Schnittstellen gebraucht. Softwareentwickler werden überall da eingesetzt, wo Software erstellt werden muss, zum Beispiel in der Autobranche, in Banken, beim Flugzeugbau oder bei Computerherstellern.

Bestenfalls sollte das vom Softwareentwickler erstellte System wartbar und erweiterbar sein und zudem sollte es auch für andere verständlich sein, sodass beim Auftritt von Fehlern oder bei Änderungsbedarf ebenso ein anderer Entwickler daran arbeiten kann.

Voraussetzung und Ausbildung

Die Grundvoraussetzung ist Verständnis für die Zusammenhänge der Informationstechnologie. Zudem müssen die gängigen Programmiersprachen beherrscht werden und gegebenenfalls auch Spezialprogramme. Vom Softwareentwickler wird zudem eine hohe Affinität für technische Problemlösungskompetenz erwartet.

Teamfähigkeit ist eine weitere Voraussetzung, denn ein Softwareentwickler muss gemeinsam mit dem Kunden oder in einem Projektteam nach Lösungen suchen und sich in die Arbeitsabläufe hineindenken können.

Die meisten Softwareentwickler sind Informatiker. Es ist ebenso möglich, eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu absolvieren. Daneben gibt es den Beruf des mathematisch-technischen Softwareentwicklers, der mittels 3-jähriger Ausbildung erlernt werden kann. Eine andere Option, Softwareentwickler zu werden, ist eine Weiterbildung in einer Fernschule. Es gibt ebenso Softwareentwickler, die autodidaktisch gelernt haben und als Quereinsteiger in dieses Berufsfeld einstiegen.

Gehaltsentwicklung eines Softwareentwicklers

In der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler verdient man im ersten Ausbildungsjahr zwischen 780 Euro und 870 Euro, im zweiten Lehrjahr zwischen 840 Euro und 920 Euro und im letzten und dritten Ausbildungsjahr liegt das Gehalt zwischen 900 Euro und 1000 Euro. Das Einstiegsgehalt beträgt durchschnittlich 38 800 Euro jährlich.

Als Softwareentwickler kann man die Karriereleiter aufsteigen und unter anderem eine Teamleitungsfunktion mit fachlicher Personalverantwortung, Gruppenleitung oder Geschäftsführung in großen IT-Konzernen werden. Die Aufstiegschancen in kleinen oder mittleren Unternehmen sind jedoch relativ gering. Zudem hängt es von der Branche ab, wie viel ein Softwareentwickler verdienen kann.

Die Höhe des Gehalts richtet sich unter anderem nach dem Ausbildungsabschluss, den Kompetenzen und der Erfahrung. Aber auch die Region, die Firmengröße und wie oben erwähnt die Branche spielen eine Rolle bei der Gehaltshöhe.

Top-Branchen für Softwareentwickler

Die Top-Branchen für Softwareentwickler sind folgende:

Verwendet wurden Einzeldatensätze der letzten 12 Monate, welche sich auf den ermittelten Median beziehen.

Weiterführende Infos zum Thema:

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