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Was verdient man bei Renault?

Was verdient man bei Renault?

Renault gehört seit 1999 durch die Allianz mit Nissan weltweit zu den größten Automobilherstellern. Das französische Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 121.800 Mitarbeiter und konnte einen Umsatz von 40,9 Milliarden Euro verbuchen (Stand: 2013). In Deutschland ist der Firmensitz in Brühl, wo rund 550 Mitarbeiter arbeiten.

Das Unternehmen wurde eigentlich im Jahre 1899 von den Brüdern Marcel, Fernand und Louis Renault gegründet und bekam den Namen „Société Renault Freres“. Zuvor, im Dezember 1898, wurde jedoch das erste Automobil bekannt, als Louis Renault damit über die Straßen von Paris fuhr. Dieses Modell aus Holz begeisterte Bekannte und Freunde, sodass es direkt zwölf Bestellungen gab.
Zum Großunternehmen wurde Renault nach dem ersten Weltkrieg, denn Louis ging die Absatzkrise an, indem er nicht nur Automobile baute, sondern ebenso Lastwagen, Loks, Ackerschlepper, Feuerspritzen, Flugzeuge und anderes. Die reichen Leute wollten nun Limousinen der Luxusklasse besitzen und auch diesen Wünschen ging Renault nach, indem extravagante Modelle hergestellt wurden. 1922 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und der Schritt zum Großunternehmen war getan.

Heute zählt Renault zu den größten Herstellern von Automobilen und das seit dem Jahre 1999. In dem Jahr ging das Unternehmen eine Allianz mit Nissan ein, beteiligte sich mit 51 Prozent an Dacia und gründete Renault-Samsung-Motors. Im Jahre 2014 kauften in Deutschland etwa 172 700 Kunden einen Neuwagen von Renault oder Dacia, sodass die Verkaufszahlen im Vergleich zu 2013 ein Plus von 6,4 Prozent ergaben.

Engagement und Verantwortung

Renault ist der Überzeugung, dass sich die Automobilbranche für den Umweltschutz verantwortlich zeigen muss und diese Herausforderung spiegelt sich auch im Claim des Unternehmens wider: Drive the change.
Für Renault stehen die Menschen im Mittelpunkt, sowohl bei der Entwicklung von neuen Produkten, als auch bei der Unternehmensführung: Jeder Mitarbeiter wird so eingesetzt, dass er seine Stärken zur Geltung bringen und sich persönlich weiter entwickeln kann. Auf einen ehrlichen und glaubwürdigen Umgang mit den Mitarbeitern wird Wert gelegt. So erhalten die Beschäftigten neben einer angemessenen Vergütung auch verschiedene Sozialleistungen.
Renault steht für soziale Gerechtigkeit und hat dies auch in der Charta festgelegt. So findet man im Unternehmen Menschen verschiedener Herkunft, Glaubensrichtungen und unterschiedlichen Alters vor. Weltweiter Erfolg hängt unter anderem von der Vielfalt der Mitarbeiter ab – so die Überzeugung von Renault.

Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können stellt für viele Berufstätige eine Herausforderung dar. Renault bietet eine Großtagespflegestelle an, die sich auf dem Firmengelände befindet. Daneben gibt es ein Eltern-Kind-Zimmer für Notsituationen, wenn die Kinderbetreuung der Mitarbeiter einmal ausfällt. Dieses Zimmer ist kindgerecht eingerichtet, sodass Arbeit und Betreuung des Kindes möglich ist. Diese Einrichtungen hat das Unternehmen auch deshalb geschaffen, weil es Frauen ermutigen möchte, sich zu bewerben. Renault möchte immer mehr Arbeitsplätze mit weiblichen Arbeitskräften belegen und hofft, dass zukünftig ebenso in der Führungsetage mehr Frauen tätig sein werden. Fortbildung ist ein weiterer Punkt, der im Unternehmen beachtet wird. Die Mitarbeiter können durch verschiedene Schulungen ihr Wissen und ihre Qualifikationen erweitern. Zudem werden Führungskräfte geschult. Dafür gibt es spezielle Lehrgänge, Mentorenprogramme und weiterführende Programme.

Karriere bei Renault

Der Einstieg bei Renault ist auf verschiedenen Wegen möglich:

Praktikum

Ein Praktikum ist in den Bereichen Vertrieb, Personalbereich, Controlling, Rechnungswesen, Steuern, Interne Kommunikation oder Werbung und Marketing möglich.

Duales Studium

Renault bietet duale Studiengänge an und man kann sich beispielsweise zum Betriebswirt oder zum Ingenieur ausbilden lassen.

Traineeprogramm

Das Traineeprogramm dauert zwei Jahre und bereitet Führungskräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben vor. Ein abgeschlossenes Studium sowie entsprechende Praktika sind Voraussetzungen für das Programm.

Einstieg als Berufserfahrener

Ebenfalls ist der Direkteinstieg möglich, beispielsweise für folgende Berufe und Arbeitsbereiche: