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Weiterbildung als Chance: Die Umschulung

Eine Umschulung ist keine reine Weiterbildung, eher der Erwerb einer neuen, zusätzlichen Qualifikation, nachdem bereits eine Ausbildung absolviert wurde. Damit ist sie im Bereich der Erwachsenenbildungeinzuordnen. Sie kommt in Frage, wenn jemand bereits lange Zeit arbeitslos war und sich im ursprünglich erlernten Beruf so viel geändert hat, dass es kaum mehr möglich ist, hier wieder Fuß zu fassen. Auch für Frauen, die nach der Geburt von Kindern lange Zeit nicht in ihrem Beruf gearbeitet haben, kann eine Umschulung Sinn machen.

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, so kann man sich auf die Suche nach einer Umschulung machen. Beratend wird hier die Agentur für Arbeit tätig, die meist auch die Kosten trägt. Hier gibt es beispielsweise den so genannten Bildungsgutschein. Dieser beinhaltet die Übernahme jeglicher Kosten für Ausbildung, Unterkunft und Fahrten, denn meist ist es bei einer Umschulung nicht üblich, dass der Arbeitgeber eine Vergütung bezahlt.

Im Rahmen einer Umschulung können die meisten Berufe erlernt werden, die es auch als „gewöhnliche“ Berufsausbildung gibt. Studienberufe zählen demzufolge nicht dazu. Unterschieden wird nach betrieblicher, schulischer und überbetrieblicher Umschulung.

Für alle, die von den formalen Voraussetzungen her für eine Umschulung nicht in Frage kommen, bleibt dann nur eine normale, meist dreijährige, Ausbildung oder – je nach vorhandenem Schulabschluss – ein Studium.

Was hat man von einer Umschulung?

Wer die Möglichkeit erhält, eine Umschulung zu absolvieren, sollte sie in jedem Fall nutzen. Mit einer weiteren Qualifikation steigert man seine Chancen, langfristig auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.

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