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Wenn Weihnachtsdeko im Büro zum Streitfall wird

Wenn Weihnachtsdeko im Büro zum Streitfall wird

Hat die Adventszeit begonnen, entsteht bei vielen Menschen das Bedürfnis nach friedlicher Stimmung, die durch weihnachtliche Dekoration verstärkt werden soll. Manchmal wird jedoch der Friede ziemlich gestört, wenn das Büro mit Weihnachtsschmuck dekoriert wird. Es gibt auch Weihnachtsmuffel unter uns und die sind von Weihnachtsdeko nicht besonders begeistert.

Weihnachtsfan contra Weihnachtsmuffel

„Fröhliche Adventszeit“, trällert Frau S. vergnügt, als sie mit einem kleinen Plastikweihnachtsbaum das Büro betritt. Gut gelaunt drappiert sie den Baum auf den Schreibtisch und fängt an, eine Tasche voller Weihnachtsdeko auszupacken. Summend bereitet sie ihren Kollegen auf die bald erklingende Weihnachtsmusik vor, als sie schon die CD in den mitgebrachten Player einschiebt. Leise rieselt zwar nicht der Schnee, aber „Last Christmas“ und andere Songs durchs Büro. Als dann auch noch ein Räuchermännchen aufgestellt und angezündet wird, platzt dem Kollegen der Kragen. Der Vorweihnachtsfrieden ist dahin – zumindest vorerst.

Damit solche Streitpunkte vermieden werden, sollte man vorher mit den Kollegen reden. Nicht jeder Mitarbeiter wird vom Dekofieber gepackt und nicht alle Kollegen möchten zwischen Weihnachtsbäumen, bunten Kugeln, Kerzen und Räuchermännchen arbeiten.

Weniger ist oft mehr – so klappt es mit der Weihnachtsstimmung im Büro

Falls der Chef Weihnachtsdeko erlaubt hat, der Kollege aber wenig begeistert ist, sollte man seine Schmucklust in Grenzen halten. Dekorieren klappt auch im kleinen Stil:

  • Eine kleine, weihnachtliche Figur und eventuell ein kleiner, künstlicher Weihnachtsbaum für den eigenen Schreibtisch
  • Mousepad selbst kreieren und dies mit Weihnachtsmotiven versehen
  • Das Hintergrundbild am Monitor weihnachtlich verändern

Die Weihnachtsdeko sollte sich somit auf den eigenen Arbeitsplatz beschränken, wobei der Schreibtisch nicht überladen werden sollte. Genügend Platz zum Arbeiten sollte schon noch vorhanden sein.

Möchte man gerne Weihnachtsmusik im Hintergrund laufen lassen, ist das mit den Kollegen abzusprechen. Findet die Idee keinen allgemeinen Zuspruch, bleibt die Weihnachts-CD Zuhause und dort kann nach Herzenslust „Oh Tannenbaum“ gehört und mitgesungen werden. Dasselbe gilt für die Räuchermännchen, die man lieber Zuhause genießen sollte.

Eine Weihnachtstradition wird allerdings oftmals von allen Kollegen angenommen: Selbstgebackene Kekse. Frau S. brachte eine Dose mit Keksen mit zur Arbeit und stellte sie so auf, dass alle Kollegen zugreifen konnten. Der mürrische Kollege, der gegen die Weihnachtsdeko war, ließ sich mit diesen Köstlichkeiten doch ein wenig umstimmen. Zumindest war die gute Stimmung im Büro schnell wiederhergestellt.

Wenn es dem Chef zu bunt wird

Übrigens liegt es am Chef, ob Weihnachtsdekorationen erlaubt oder verboten sind. Falls es ihm zu bunt wird, kann er die weihnachtliche Atmosphäre verbieten. Deshalb sollte man vor der Weihnachtszeit mit dem Boss absprechen, wie viel Weihnachtsdeko erlaubt und geduldet wird. Echte Kerzen werden oftmals aus Sicherheitsgründen verboten. Falls es durch die Kerzen auf dem Adventskranz zum Brand kommt, haftet der Arbeitnehmer für den Schaden.

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