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Wenn das Geld nicht glücklich macht: Höchste Zeit für Deine wahre Berufung?!

Wenn das Geld nicht glücklich macht: Höchste Zeit für Deine wahre Berufung?!

Warum hast Du den Beruf gewählt, den Du momentan ausübst? War es Berufung? Bot sich der Job einfach an? Lockte das hohe Gehalt? Falls Du Dich täglich mit negativen Gedanken zur Arbeit schleppst und Dich Dein Einkommen auch nicht mehr glücklich macht – dann wird es Zeit, dass Du etwas änderst.

Berufswahl: Beruf oder Berufung?

In der Schule wird man wenig auf das Berufsleben vorbereitet und Talentförderung ist in der Regel auch nicht üblich. Da steht man dann, am Ende der Schulzeit und muss sich für einen Beruf entscheiden. Schwierige Entscheidung, wenn in all den Jahren zuvor die eigenen Fähigkeiten, Talente und Leidenschaften kaum Beachtung fanden.

Nur wenige Menschen kennen ihre Berufung, zumindest in jungen Jahren wissen sie noch nicht, zu was sie sich berufen fühlen. Also wird meistens ein Beruf ergriffen, der sich anbietet, der nach dem zukünftigen Gehalt ausgesucht wird oder bei dem man glaubt, dass er einem Spaß macht.

Wie war es bei Dir? Gehst Du heute noch überwiegend gut gelaunt zur Arbeit? Übst Du Deinen Beruf gerne aus? Macht Dich Dein Gehalt glücklich oder denkst Du in letzter Zeit öfter darüber nach, ob das alles gewesen sein soll?

Wann wird es Zeit für den Umstieg?

Oftmals entscheidet die Einkommensperspektive über die Berufsauswahl. Nun hast Du vielleicht einen Beruf ergriffen, der mit einem hohen Gehalt verbunden ist. Du kannst Dir einiges leisten, wovon andere Menschen nur träumen können. Aber irgendwie scheint Dich das Geld nicht mehr glücklich zu machen.

Geld als Anreiz ist in der Regel nur ein kurzfristiger Motivator. Schnell hat man sich an eine gewisse Geldsumme gewöhnt und die materiellen Dinge, die man sich damit kaufen kann, machen ebenfalls nur kurzfristig glücklich.

Zeit für einen Umstieg wird es dann, wenn Du fast täglich mit schlechter Laune oder frustriert zur Arbeit gehst. Wer keine Leidenschaft bei seiner Tätigkeit spürt, hat den falschen Beruf gewählt. Schau‘ Dir die Menschen an, die auch nach vielen Jahren noch mit Eifer und Freude ihrem Beruf nachgehen. Das sind die Leute, die ihrer Berufung gefolgt sind.

Selbstverständlich gibt es in jedem Beruf Aufgaben, die einem weniger gut gefallen und natürlich gibt es Tage, an denen die Leidenschaft von anderen Emotionen überlagert ist. Wenn Du jedoch überwiegend gelangweilt, frustriert, nervös oder schlecht gelaunt Deinen Job ausübst, dann solltest Du nicht nur über einen Wechsel nachdenken, sondern diesen ziemlich schnell umsetzen.

Was ist denn überhaupt meine Berufung?

Du weisst, dass Du Deinen jetztigen Beruf nicht magst und auch, dass Du ihn nicht bis zum Rentenalter ausüben möchtest. Aber kennst Du Deine Berufung? Vor diesem Rätsel stehen die meisten Menschen, wenn sie darüber nachdenken, in welche Richtung die berufliche Veränderung gehen soll. Es gibt ein paar Merkmale, an denen Du erkennen kannst, in welchem Bereich Deine Berufung liegt. Schau‘ bei der Beantwortung der folgenden Fragen nicht nur auf Deinen Arbeitsalltag, sondern auch auf Dein Privatleben:

  • Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich mehr als gerne?
  • Welche Aufgaben oder Tätigkeiten übernimmst Du gerne?
  • Wenn Dir jemand einen Job anbieten würde, der nicht bezahlt wird: Welchen unbezahlten Job würdest Du annehmen, wenn Du auf das Geld nicht angewiesen wärst?
  • Wenn Du viel Zeit für Dich hast, womit beschäftigst Du Dich am liebsten? Mit welcher Beschäftigung vergeht die Zeit wie im Fluge?
  • Wann macht Dich eine Arbeit oder Aufgabe zufrieden?
  • In welcher Beschäftigung oder Tätigkeit siehst Du einen Wert und Sinn?

Alleine durch die Beantwortung dieser Fragen wirst Du allerdings nicht herausfinden, ob Dir eine Tätigkeit langfristig Spaß machen würde. Falls Du beispielsweise einem Hobby mehr als gerne nachgehst, ist es möglich, dass es Dir weniger Spaß macht, wenn Du Dein Hobby zum Beruf machst.

Es gibt aber nur eine Möglichkeit herauszufinden, ob sich Deine Leidenschaft als Beruf eignet: Tue es, probiere es aus! Sei mutig und gehe neue Wege, denn die bisherigen und ausgetretenen Pfade scheinen Dich nicht glücklich zu machen.

Ein Jobwechsel ist zwar auch notwendig, wenn das Arbeitsklima nicht stimmt oder Du Dich nicht mit dem Unternehmen identifizieren kannst. Aber in diesen Fällen liegt es weniger an der fehlenden Berufung, sondern mehr am falschen Arbeitsplatz.

Trotz niedrigerem Gehalt der Berufung folgen?

Für manche Menschen bedeutet der Schritt zum erwünschten Ziel eine sehr mutige Handlung. Die meisten Menschen wagen diesen Schritt nicht, weil sie zu viele Zweifel haben und die Gedanken mehr um die eventuellen Misserfolge kreisen, um das, was schiefgehen könnte. Wer so denkt, programmiert sich auf Misserfolg, denn Gedanken ziehen Tatsachen nach sich.

Wenn Du Dir aber bewusst machst, dass Du alleine für Dein Leben, Deine Lebensqualität und Lebensfreude verantwortlich bist, wird Dir die Entscheidung leichter fallen. Möchtest Du bis zum Rentenalter unzufrieden sein, täglich einer Arbeit nachgehen, die Dich unglücklich macht und weiterhin jeden Morgen mit schlechter Laune aufwachen? Wenn Du das möchtest, dann ändere bitte nichts.

Falls Du all das nicht mehr willst und auch nicht mehr aushalten kannst, dann gehe die notwendige Veränderung umgehend an und schiebe den ersten Schritt nicht weiter auf.

Die Frage, ob Du trotz niedrigerem Gehalt Deiner Berufung folgen solltest, kannst nur Du beantworten. Ein Gedankenanstoß dazu: Hat Dich bisher Dein hohes Gehalt glücklich gemacht? Wie viel Geld brauchst Du tatsächlich, um glücklicher zu sein als jetzt?

Mittlerweile gibt es immer mehr Beispiele von Menschen, die ihren hohen Posten und ihr hohes Einkommen gegen die Berufung getauscht haben, obwohl sie auf ihrem neuen Weg weniger verdienen. Ihnen ist die Lebensqualität wichtiger geworden und sie fühlen sich oftmals wesentlicher reicher als vorher.

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