Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Altenpfleger / in

Datenbasis: 1477  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,437€ 2,056€ 2,702€
Baden-Württemberg 1,722€ 2,273€ 2,775€ Jobs examinierte Gesundheits-Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/in
Bayern 1,601€ 2,251€ 2,788€ Jobs Altenpfleger/in
Berlin 1,614€ 2,060€ 2,533€ Jobs Altenpfleger (m/w)
Brandenburg 1,222€ 1,731€ 2,364€ Jobs examinierte Pflegefachkraft (m/w)
Bremen 1,345€ 1,823€ 2,654€ Jobs Altenpfleger/in
Hamburg 1,823€ 2,211€ 2,872€ Jobs Altenpfleger (m/w)
Hessen 1,524€ 2,111€ 2,935€ Jobs Gesundheits- und Krankenpfleger/in - examinierte Altenpfleger/in
Mecklenburg-Vorpommern 1,243€ 1,738€ 2,424€ Jobs Altenpfleger/in
Niedersachsen 1,522€ 1,953€ 2,609€ Jobs Examinierte Altenpfleger (m/w)
Nordrhein-Westfalen 1,660€ 2,133€ 2,741€ Jobs Examinierte Altenpfleger/in Teilzeit
Rheinland-Pfalz 1,441€ 2,188€ 2,759€ Jobs Pflegehilfskräfte (m/w)
Saarland 1,556€ 1,955€ 2,231€ Jobs Altenpfleger/-in
Sachsen 1,200€ 1,562€ 2,369€ Jobs Altenpfleger/in
Sachsen-Anhalt 1,236€ 1,662€ 2,353€ Jobs examinierte Pflegefachkraft (m/w)
Schleswig-Holstein 1,698€ 2,103€ 2,876€ Jobs Altenpfleger/in
Thüringen 1,334€ 1,717€ 2,512€ Jobs Examinierte Pflegefachkräfte (m/w)

Altenpfleger / in:

Gehalt

Als Altenpfleger liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.056 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1477 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.437 € beginnen, Altenpfleger in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.702 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.103 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.273 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Altenpfleger in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.997 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.037 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.065 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.056 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.116 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.197 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.037 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.095 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.193 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Es existiert eine in der gesamten Bundesrepublik einheitlich geregelte Berufsausbildung für eine spätere Tätigkeit als Altenpfleger. Die Ausbildung baut auf dem dualen Prinzip auf.

Folglich verbringen die Teilnehmer Praxis-Phasen in einer Einrichtung aus dem Bereich der Altenpflege. Die sich anschließenden theoretischen Abschnitte absolvieren die Auszubildenden in einer Berufsfachschule. Die Länge hängt davon ab, ob sich die Bewerber für Voll- oder Teilzeit-Ausbildungen interessieren. Eine Ausbildung zum Altenpfleger in Vollzeit nimmt drei Jahre in Anspruch. Entscheidet sich eine Person für die Teilzeit-Ausbildung, benötigt sie bis zu fünf Jahre.

Um von einem Ausbildungsbetrieb eine Zusage zu erhalten, benötigen die Interessenten in den meisten Fällen einen mittleren Bildungsabschluss. Von Bewerbern mit einem Hauptschul-Abschluss verlangen die Unternehmen eine bereits abgeschlossene anderweitige Berufsausbildung.

Während der Ausbildung zum Altenpfleger stehen die folgenden Themen auf dem Lehrplan:

  • Konzepte und Aufgaben in der Pflege älterer Personen,
  • Lebensgestaltung im Alter,
  • rechtliche Vorgaben und sonstige Rahmenbedingungen.

Berufstätige Altenpfleger besitzen die Option, mit einer Weiterbildung ihre Fähigkeiten und Qualifikationen zu verbessern. Das erleichtert beziehungsweise unterstützt den beruflichen Aufstieg. Im Gebiet der Alterspflege existieren mehrere infrage kommende Fortbildungen. Hierzu zählt die Weiterbildung zur geprüften Fachkraft für die Leitung einer Funktionseinheit. Die Teilnehmer qualifizieren sich dabei für die Stationsleitung in der professionellen Altenpflege. Es handelt sich um eine staatlich geregelte Weiterbildung, die mit einer entsprechenden Prüfung endet. Zulassungen zur Fortbildung erhält ausschließlich Pflegepersonal mit nachweisbarer Berufspraxis.

Studium

Die Tätigkeit als Altenpfleger stellt einen reinen Ausbildungsberuf dar. Deswegen suchen die Pflege-Einrichtungen in ihren Stellenausschreibungen nach ausgebildeten Fachkräften. Sofern der Altenpfleger eine Zugangsberechtigung für Hochschulen besitzt, steht ihm dennoch der Beginn eines Studiums offen. Dadurch erweitern und vertiefen die Altenpfleger ihre Kenntnisse.

Diverse Universitäten und Fachhochschulen bieten unterschiedliche Studiengänge mit Bezug zur Pflege älterer Personen an. Dazu gehören:

  • Altenpflege und Management,
  • Studium der Geronto-Psychologie,
  • Studium der Pflege-Pädagogik,
  • Studium der sozialen Arbeit,
  • Pflege-Wissenschaft.

Alle genannten Studiengänge weisen Schnittstellen mit dem Beruf des Altenpflegers auf.

Studenten der Pflegewissenschaften lernen zunächst die notwendigen Grundlagen aus Fächern wie der Anatomie, der Biologie sowie der Psychologie, der Pflege und der zugehörigen Ethik. Später spezialisieren sich die Studierenden auf Schwerpunkte. Die Auswahl hängt von der Hochschule ab. Ein Studium der Geronto-Psychologie legt seinen Fokus auf den sich im Alterungsprozess befindenden Teil der Gesellschaft. Die Studierenden lernen, wie sie das Erleben und Verhalten von Patienten im hohen Alter beeinflussen.

Das Studium beginnt mit dem mindestens sechs Semester andauernden Bachelor. Erfolgreiche Absolventen schließen in der Regel ein Master-Studium über weitere vier Semester an. Eine interessante Option für ausgebildete Altenpfleger stellen berufsbegleitend konzipierte Studienangebote dar. Derartige Studiengänge richten sich an Pflegekräfte, die einen akademischen Abschluss und eine Führungs-Position anstreben.

Tätigkeit

Ein Altenpfleger oder eine Altenpflegerin findet ein Arbeitsumfeld in Kliniken für Alterskrankheiten, in Seniorenpflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten. Angehörige dieser Berufsgruppe beschäftigen sich mit alten Menschen und pflegen diese. Sie helfen Senioren bei der Verrichtung ihrer täglichen Tätigkeiten. Sie unterstützen sie bei der Körperhygiene, kochen für sie und füttern sie gegebenenfalls. In Krankenhäusern verabreichen sie punktgenau die Medizin oder lassen ihnen andere Behandlungen angedeihen. Zudem bereiten sie die Patienten für Operationen vor. Sie motivieren die Senioren zur sinnvollen Tages- und Freizeitgestaltung. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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