Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA) Gehalt bundesweit

2,985 - 6,272

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Wirtschaftsinformatiker / in

Datenbasis: 100 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2,985 € 3,648 € 6,272 €
Baden-Württemberg 3,212 € 3,818 € 6,443 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Bayern 2,738 € 3,703 € 6,295 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Berlin 3,181 € 3,426 € 3,835 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Brandenburg 2,228 € 2,723 € 4,682 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Bremen 2,853 € 3,487 € 5,995 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Hamburg 3,230 € 3,524 € 5,557 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Hessen 3,275 € 3,907 € 6,146 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Mecklenburg-Vorpommern 2,145 € 2,622 € 4,508 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Niedersachsen 3,045 € 3,393 € 3,769 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Nordrhein-Westfalen 2,969 € 3,311 € 7,433 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Rheinland-Pfalz 3,395 € 4,149 € 7,133 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Saarland 3,105 € 3,795 € 6,525 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Sachsen 2,141 € 3,143 € 3,745 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Sachsen-Anhalt 2,195 € 2,682 € 4,611 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Schleswig-Holstein 2,621 € 3,203 € 5,507 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in
Thüringen 2,323 € 2,839 € 4,881 € Jobs Wirtschaftsinformatiker / in

Dipl.-Wirtschaftsinformatiker | Dipl.-Wirtschaftsinformatikerin (BA):

1. Gehalt

Als Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA) liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.648 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 100 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.985 € beginnen, Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA) in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.272 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.203 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.818 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (BA) in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.562 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.590 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.396 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.381 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.564 Euro brutto
  • 50 Jahre = - Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.461 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.649 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.871 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Diplom-Wirtschaftsinformatikers erfordert ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Deshalb reicht eine herkömmliche mehrjährige Ausbildung nicht aus, um den besagten Diplom-Titel zu erhalten. Mitunter absolvieren einige Wirtschafts-Informatiker zunächst eine Berufsausbildung, ehe sie das Studium aufnehmen. Hierfür existieren unterschiedliche Gründe:

  • fehlende Hochschulreife,
  • Absage bei der ersten Bewerbung auf das Diplom-Studium,
  • verbesserte berufliche Aufstiegs-Perspektiven.

Im erstgenannten Fall besitzen die Personen keine Zugangsberechtigung für Hochschulen. Deswegen kommt für sie zunächst eine klassische Berufsausbildung in Betracht. Es besteht die Option, während der Ausbildung die Fachhochschulreife nachzuholen. Dadurch erwerben die entsprechenden Personen das Recht, nach der Ausbildung eine Fachhochschule zu besuchen.

Einige Abiturienten erhalten auf ihre Bewerbung für einen Studienplatz in der Wirtschafts-Informatik eine Absage, da andere Interessenten bessere Referenzen vorweisen. Aus diesem Grund entscheiden sie sich für eine Ausbildung. Eine abgeschlossene Lehre und die damit einhergehenden Warte-Semester verbessern die Erfolgs-Aussichten bei einer erneuten Bewerbung.

Bei einer Ausbildung gelten die beruflichen Aufstiegs-Chancen als begrenzt. Ab gewissen Positionen reicht die herkömmliche Berufsausbildung nicht mehr aus. Personen mit Ambitionen aufzusteigen, benötigen Weiterbildungen, um sich für lukrative Jobs zu empfehlen. Eine Option stellt ein Studium an einer Universität oder Hochschule im Bereich der Wirtschafts-Informatik dar. Alternativ existiert eine Reihe weiterer, von externen Bildungs-Einrichtungen angebotenen, Fortbildungen.

3. Studium

Der Titel "Diplom-Wirtschaftsinformatiker" setzt ein gleichnamiges Diplom-Studium an einer Hochschule voraus. Dessen Regelstudienzeit beläuft sich auf durchschnittlich neun bis zehn Semester. In der Praxis benötigen die Studierenden oftmals elf Studienhalbjahre oder mehr. Der Studiengang vermittelt das erforderliche Fachwissen, um später Probleme aus dem Bereich der Informations-Verarbeitung in öffentlichen und privaten Organisationen zu lösen.

Es handelt sich um einen interdisziplinär konzipierten Studiengang, der Wissen aus der Informatik und den Wirtschafts-Wissenschaften vereint. Dementsprechend arbeiten die Diplom-Wirtschaftsinformatiker später fachübergreifend an der zugehörigen Schnittstelle. Das Diplom-Studium in der Wirtschafts-Informatik besteht aus dem Grund- und dem Hauptstudium.

Im Grundstudium befassen sich die Studierenden mit den Grundlagen aus der von ihnen gewählten Fachrichtung. Sie hören Einführungs-Veranstaltungen zu der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie zu rechtlichen Sachverhalten. Ferner stehen Vorlesungen aus der Mathematik und der Statistik auf dem Lehrplan. Die Module aus der Informatik behandeln diverse Software-Technologien und die Programmierung von Datenbanken.

Im anschließenden Hauptstudium stehen vergleichsweise wenige Pflichtfächer an. Der Großteil der gehörten Vorlesungen stammt aus einem Katalog mit Wahlpflicht-Modulen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Anwendungs-Systeme in der Wirtschaft,
  • Informations-Management,
  • Business Intelligence,
  • Software- und Web-Engineering,
  • Marketing,
  • Logistik,
  • Investition und Finanzierung.

Aus dem besagten Katalog wählen die Studierenden Fächer, für die sie ein gehobenes Interesse zeigen. Neben den erbrachten Leistungen in den Fächern aus dem Grund- und dem Hauptstudium steht für die Studenten eine Diplom-Arbeit an. Hierbei handelt es sich um eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit.

Mittlerweile gehören die Diplom-Studiengänge infolge der Bologna-Reform aus dem Jahr 2006 der Vergangenheit an. Anstelle der Diplom-Abschlüsse vergeben die Hochschulen die Titel "Bachelor" und "Master". Deswegen gibt es keinen Diplom-Studiengang in der Wirtschafts-Informatik mehr. Stattdessen beginnen am Beruf interessierte Personen mit einem gleichnamigen Bachelor-Studium und schließen später den Master an.

4. Tätigkeit

Als Diplom Wirtschaftsinformatiker, bzw. Diplom Wirtschaftsinformatikerin arbeitet man in Büroräumen an Bildschirmarbeitsplätzen. Dabei ist man zuständig für die Analyse, die Gestaltung und der Betreuung von betrieblichen IT und Kommunikationssystemen. Das Durchschnittsgehalt liegt dabei bei 64.500 Euro im Jahr und nach Berichten der IG-Metall ist das Einstiegsgehalt immerhin 38.148 Euro. Der Studensatz, bzw. Stundenlohn lässt sich dabei leider nur schwer angeben, da gerade in der IT selten geregelte Arbeitszeiten für einen Wirtschaftsinformatiker vorliegen.