Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Drogist

Datenbasis: 40  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,380€ 2,028€ 3,031€
Baden-Württemberg 1,584€ 1,803€ 1,980€ Jobs Artzberater(in)
Bayern 1,543€ 2,268€ 3,390€ Jobs Artzberater(in)
Berlin 1,449€ 2,130€ 3,183€ Jobs Artzberater(in)
Brandenburg 1,059€ 1,557€ 2,327€ Jobs Artzberater(in)
Bremen 1,379€ 2,026€ 3,028€ Jobs Artzberater(in)
Hamburg 1,805€ 2,028€ 2,790€ Jobs Artzberater(in)
Hessen 1,821€ 4,041€ 13,081€ Jobs Artzberater(in)
Mecklenburg-Vorpommern 894€ 1,314€ 1,964€ Jobs Artzberater(in)
Niedersachsen 1,104€ 1,622€ 2,424€ Jobs Artzberater(in)
Nordrhein-Westfalen 1,324€ 2,255€ 2,810€ Jobs Artzberater(in)
Rheinland-Pfalz 1,420€ 2,087€ 3,119€ Jobs Artzberater(in)
Saarland 1,546€ 2,272€ 3,396€ Jobs Artzberater(in)
Sachsen 960€ 1,411€ 2,109€ Jobs Artzberater(in)
Sachsen-Anhalt 678€ 996€ 1,489€ Jobs Artzberater(in)
Schleswig-Holstein 1,288€ 1,893€ 2,829€ Jobs Artzberater(in)
Thüringen 1,095€ 1,609€ 2,405€ Jobs Artzberater(in)

Drogist / in:

Gehalt

Ein Drogist verdient in Deutschland durchschnittlich 2.028 €, basierend auf 40 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.380 € und können teilweise bis zu 3.031 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Drogist bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.893 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.803 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Drogist Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.024 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.118 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.314 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.545 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.926 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.722 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.850 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.235 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.028 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Drogisten beziehungsweise der Drogistin gilt laut dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre und erfolgt in der Industrie und dem Handel. Ein Haupt- oder Realschul-Abschluss gilt als Zulassungs-Voraussetzung für den Beruf des Drogisten. Darüber hinaus benötigen die Auszubildenden eine persönliche Eignung.

Die Ausbildung zum Drogisten erfolgt in der Regel im dualen System. Folglich absolvieren die Auszubildenden Theorie- und Praxis-Einheiten. Letztere erfolgen in einer Drogerie. Die Praktika helfen den Auszubildenden, erste Einblicke in ihr zukünftiges Berufsfeld zu erhalten. Ferner wenden sie ihre erworbenen Kenntnisse an und ergänzen diese durch neue Erfahrungen. Im Gegensatz hierzu finden die Theorie-Stunden an der Berufsschule statt. Dabei behandeln die angehenden Drogisten folgende Fachbereiche:

  • Einkaufs-Planung
  • Warenannahme und Lagerung
  • Buchführung
  • Werbung
  • Personal- und Rechnungswesen
  • Chemikalien
  • Gesundheit und Ernährung

Je nach Ort und Art der Berufsschule variieren die Inhalte der Ausbildung sowie deren Gewichtung.

Eine Ausbildung zum Drogisten setzt sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen voraus. Neben guten Fähigkeiten in den Bereichen Chemie und Biologie gilt es, über Flexibilität und Einsatzbereitschaft zu verfügen. Der Drogist arbeitet eng mit seinen Kunden und Mitarbeitern zusammen. Aus diesem Grund gelten Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Engagement als unverzichtbare Eigenschaften. Einige Berufsschulen verlangen zusätzlich ein Vorpraktikum. Dieses gewährt erste Erfahrungen in dem Berufsfeld des Drogisten. Während der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich auf einen Fachbereich zu spezialisieren. Hierzu gehören beispielsweise die Wahlfächer "Foto" und "chemisch-technische Waren".

Studium

Für den Drogisten besteht die Möglichkeit, sich im Zuge eines Pharmazie-Studiums weiterzubilden. Dieses gliedert sich in acht Semester. Anschließend erfolgt ein praktisches Jahr. Dabei arbeiten die Studierenden in einem pharmazeutischen Betrieb und wenden dort ihr Wissen praktisch an. Während des Praxis-Jahres erhalten sie durch einen zuständigen Dozenten Hilfe und Unterstützung.

Das Grundstudium der Pharmazie umfasst vier Semester und schließt mit einem Staatsexamen ab. Anschließend erfolgt das Hauptstudium, welches vier weitere Semester andauert. Am Ende des Studiums findet das zweite Staatsexamen statt. Das abschließende praktische Jahr erfolgt in einer pharmazeutischen Einrichtung. Die Studierenden arbeiten mindestens ein halbes Jahr in einer Apotheke. Anschließend besteht die Chance, das Praktikum bei einer Krankenkasse oder in der Industrie fortzusetzen. Das Studium der Pharmazie endet mit dem dritten Staatsexamen.

Die Studierenden besuchen neben den Praktika Vorlesungen und Seminare. Dabei erlernen sie wesentliche Grundkenntnisse aus folgenden Bereichen:

  • medizinische Chemie
  • pharmazeutische Technologie
  • allgemeine, organische und anorganische Chemie
  • Biochemie
  • Mathematik
  • Physik
  • Arzneistoffe

Darüber hinaus umfasst das Studium mehrere Wahlpflichtfächer. Hierbei wählen die Studierenden einen Teilbereich der Pharmazie und spezialisieren sich im weiteren Verlauf des Studiums auf diesen.

Das Studium der Pharmazie ist zulassungsbeschränkt. Deshalb erfolgt die Platzvergabe durch die Stiftung für Hochschulzulassung. Bei der Bewerbung finden die Abiturbesten-Quote, das Auswahl-Verfahren der Hochschule sowie die Wartezeit-Quote Berücksichtigung. Letztere bezeichnet die Zeitspanne, in welcher der Interessent seit dem Abitur auf einen Studienplatz wartet. Die Abiturbesten-Quote umfasst den Durchschnitt aller Bewerbungen. Aus diesem resultiert der Numerus clausus. Die restlichen Plätze fallen auf das Auswahl-Verfahren der zuständigen Hochschulen.

Tätigkeit

Der Drogist oder die Drogistin findet ein Arbeitsumfeld in Drogerien oder Drogerieabteilungen großer Kaufhäuser. Angehörige dieser Berufsgruppe verkaufen Artikel zur Körperpflege, Hygieneartikel und Kosmetika, aber auch Reinigungsmittel, Kleinartikel für Fotografie und Pflanzenschutzmittel. Sie beraten Kunden und füllen Regale auf, Auch die Warenpräsentation im Geschäft gehört zu ihren Aufgaben. Meist jedoch sind sie an der Kasse tätig, bei Bedarf wirken sie bei der Wareninventur mit. Der Zugang zu diesem Beruf wird über eine dreijährige Ausbildung geregelt. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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