Fachkraft für Schutz und Sicherheit Gehalt bundesweit

1,394 - 4,599

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Datenbasis: 379 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,394 € 2,115 € 4,599 €
Baden-Württemberg 1,501 € 2,406 € 5,628 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Bayern 1,478 € 2,177 € 4,274 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Berlin 1,257 € 1,689 € 3,408 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Brandenburg 1,208 € 1,779 € 4,075 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Bremen 1,447 € 1,685 € 1,846 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Hamburg 1,065 € 1,914 € 4,444 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Hessen 1,536 € 2,121 € 3,171 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Mecklenburg-Vorpommern 1,263 € 1,601 € 1,951 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Niedersachsen 1,250 € 1,944 € 3,676 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Nordrhein-Westfalen 1,370 € 2,196 € 4,995 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Rheinland-Pfalz 1,729 € 2,271 € 2,509 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Saarland 1,791 € 2,152 € 3,116 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Sachsen 1,132 € 1,298 € 2,076 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Sachsen-Anhalt 1,086 € 1,311 € 1,470 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Schleswig-Holstein 1,288 € 1,759 € 2,289 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Thüringen 1,107 € 1,601 € 1,800 € Jobs Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Fachkraft für Schutz und Sicherheit:

1. Gehalt

Ein Fachkraft für Schutz und Sicherheit verdient in Deutschland durchschnittlich 2.115 €, basierend auf 379 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.394 € und können teilweise bis zu 4.599 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Fachkraft für Schutz und Sicherheit bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.759 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.406 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Fachkraft für Schutz und Sicherheit Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.914 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.056 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.046 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.435 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.626 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.354 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.867 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.153 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.804 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Lehrgang zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit besteht als anerkannter Ausbildungsberuf. Die entsprechenden Richtlinien legt das Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) fest. Die dreijährige Lehre absolvieren die Interessenten im Sicherheits- und Wachgewerbe. Des Weiteren besteht die Option, an einem schulischen Unterricht teilzunehmen. Zu den Lerninhalten im ersten Lehrjahr gehören die Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste. Hier lernen die Auszubildenden, welche Verhaltensregeln in diesem Gewerbe gelten. Zusätzlich beschäftigen sie sich mit der Informations- und Kommunikations-Technik. In diesen Bereich zählen beispielsweise bestimmte Software-Anwendungen.

Die Auszubildenden bekommen einen Einblick in die Bewältigung von Krisen-Situationen und der Gefahrenabwehr. Um mögliche Komplikationen zu vermeiden, steht die Konflikt-Bewältigung an erster Stelle in diesem Beruf. Im zweiten Ausbildungsjahr behandeln die Lernenden das Qualitäts-Management. Sie knüpfen Kontakte mit Kunden und lernen die Bearbeitung einer Beschwerde. In bestimmten Kursen befassen sie sich mit den Grundlagen der Psychologie. Beispielsweise beurteilen sie Täterprofile und Motive. Die Vertiefung der einzelnen Lerninhalte geschieht im dritten Jahr der Ausbildung. Zu den allgemeinen Themen gehören:

  • Rechte und Pflichten im Ausbildungsvertrag
  • Organisation des Ausbildungs-Betriebs
  • Arbeitsschutz
  • Unfallverhütung
  • Maßnahmen zum Umweltschutz

Um diese Lehre zu beginnen, benötigen die Interessenten mindestens einen Hauptschulabschluss. Während ihrer Tätigkeit in einem Betrieb rechnen sie mit Nacht- und Schichtdiensten. Am Ende des zweiten Lehrjahrs nehmen die Lernenden an einer Zwischenprüfung teil. Nach den drei Ausbildungsjahren erwartet die Absolventen eine Abschlussprüfung. Diese besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Beide Tests legen sie vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer ab.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

3. Studium

Verfügen die Interessierten über eine Hochschulzugangs-Berechtigung, das Abitur, wählen sie beispielsweise den Studiengang Sicherheits-Management. Dieser befasst sich mit der betrieblichen, gewerblichen und kommunalen Sicherheit. Die Dauer des Studiums beträgt drei Jahre. Diese beinhalten ein zwölf Wochen umfassendes Praktikum. An einigen Universitäten verlängert sich die Regelstudienzeit auf sieben Semester. Hierbei dauert das Pflichtpraktikum insgesamt sechs Monate.

Der Fachbereich des Studiums lautet Polizei und Sicherheits-Management. Die Teilnehmer streben den akademischen Titel Bachelor of Arts an. Dabei findet der Studiengang in Vollzeit statt. Es handelt sich um ein Tagesstudium. Die Schwerpunkte des Unterrichts stellen das Recht, die Betriebswirtschaftslehre und das Risiko-Management dar. Zudem befassen sich die Studenten mit der Personalführung. In fakultativen Kursen lernen die Studierenden das Fachenglisch sowie den Umgang mit speziellen IT-Programmen. Es finden mehrere Veranstaltungen mit sozialwissenschaftlichen Kernpunkten statt. Weiterhin zählen zu den Studieninhalten:

  • Zivil- und Arbeitsrecht
  • Unternehmens- und Gewerberecht
  • Konflikt-Management und Kommunikation
  • Personal-Management
  • Rechnungswesen und Steuerung
  • Projekt-Management
  • Fremdsprachen

Das Praktikum schließt sich nach dem sechsten Semester an. Den passenden Betrieb wählen die Studierenden abhängig von ihrer Spezialisierung. Nach dem Sammeln dieser Erfahrungen folgt die Bachelor-Thesis. Danach erhalten die Teilnehmer das Kolloquium.

4. Tätigkeit

Die Fachkraft für Schutz und Sicherheit findet ein Arbeitsumfeld in spezialisierten Sicherheitsfirmen für Gebäude- Personen- oder Werteschutz, ferner in Sicherheitsabteilungen großer Industriebetriebe, auf Flughäfen, Häfen oder in sonstigen Einrichtungen. Angehörige dieser Berufsgruppe sind im Rahmen ihres Auftrages für Schutz und Sicherheit verantwortlich, sie patrouillieren auf festgelegten Streifen, prüfen Häuser, Anlagen und Parkhäuser, sorgen für den friedlichen Ablauf von Volksfesten, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen oder bewachen spezielle Objekte. Im Flughafen sind sie an den Personenschleusen im Einsatz, dort kontrollieren sie Passagiere und Gepäck. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.