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Gehalt Lagerlogistiker / in

Datenbasis: 1629  Datensätze aus 2013/2014

Lagerlogistiker / in:

Gehalt

Ein Lagerlogistiker verdient in Deutschland durchschnittlich 1.882 €, basierend auf 1629 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.352 € und können teilweise bis zu 2.703 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Lagerlogistiker bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.775 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.070 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Lagerlogistiker Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.771 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.876 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.957 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.030 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.153 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.190 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.835 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.958 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.121 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik absolviert zunächst eine passende Ausbildung. Als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung gilt – je nach Betrieb – ein Hauptschul- oder Realschul-Abschluss. Die gesetzlich geregelte Ausbildung für Lagerlogistik-Fachkräfte dauert drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Anschließend finden die fertig ausgebildeten Personen überwiegend in der Industrie oder im Handel eine Stelle. Dort arbeiten sie an der Warenannahme oder kommissionieren, verpacken, verladen oder transportieren Güter.

Im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung erlernen die Teilnehmer die erforderlichen Kompetenzen. Hierfür steht unter anderem das Fach Mathematik auf dem Lehrplan. Mathematische Verständnisse sind erforderlich, um wichtige Kennzahlen im Lager zu ermitteln, zu interpretieren und auszuwerten. Daneben finden sich folgende Themen auf der Agenda der Ausbildung wieder:

  • Arbeits- und Tarifrecht,
  • Arbeitsorganisation,
  • Annahme und Lagerung von Gütern,
  • Kommissionierung,
  • Warenverpackung
  • Versand,
  • betriebswirtschaftliche Kontrolle
  • Logistikprozesse
  • Qualitätsprüfung.

Um nach dem Ende der Ausbildung die beruflichen Perspektiven zu verbessern, stehen diverse Optionen der Weiterbildung zur Auswahl. Dazu gehört die Fortbildung zum geprüften Logistikmeister. Die Meister verantworten in ihrem Betrieb einen bestmöglichen Warenfluss und garantieren eine hohe Lieferbereitschaft sowie eine termingerechte Bearbeitung eingehender Aufträge. Sie ergreifen geeignete Maßnahmen, um reibungslose Abläufe an den Wareneingangs- und Warenausgangs-Punkten zu gewährleisten. Darüber hinaus bieten sich Weiterbildungen zum Logistik-Techniker oder zum Fachkaufmann für Einkauf und Logistik an.

Studium

Die Tätigkeit als Fachkraft für Lagerlogistik gilt als reiner Ausbildungsberuf. Das bedeutet: Ausbildungen vermitteln nach dem dualen Prinzip das notwendige Fachwissen. Unternehmen suchen in ihren Stellen-Ausschreibungen nach Fachkräften mit nachweisbarer Berufsausbildung. Ein Studium kommt für den Zugang zum vorgestellten Beruf nicht infrage. Es existiert jedoch die Möglichkeit, nach der abgeschlossenen Ausbildung ein Studium zu beginnen. Das erweitert die bereits vorhandenen Qualifikationen und bereitet auf spätere Aufgaben in Führungspositionen vor.

Im Hinblick auf den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik bieten sich sämtliche Studiengänge mit Bezug zur Logistik an. Dazu zählt zunächst das Studium der Betriebswirtschaftslehre, da sie als der Logistik übergeordnete Wissenschaft gilt. Studenten der Betriebswirtschaftslehre spezialisieren sich in höheren Semestern durch die Wahl von Schwerpunkten. Für eine ausgebildete Lagerlogistik-Fachkraft empfiehlt sich die Entscheidung für Vertiefungen am Lehrstuhl für Logistik. In Vorlesungen wie dem Logistik-Management oder den Logistikfunktionen lernt der Student für seinen Beruf wichtige Inhalte kennen. Neben dem allgemeinen BWL-Studium offerieren einige Hochschulen auf die Logistik spezialisierte Studiengänge. Die Angebote wie "Logistik und Transport-Management" befassen sich überwiegend mit logistischen Sachverhalten. Die Absolventen arbeiten später in unterschiedlichen Berufsfeldern:

  • Beschaffungs- und Distributions-Logistik,
  • Supply-Chain-Management,
  • Logistiksysteme und Verkehrswesen
  • Logistik- und Transport-Dienstleistungen
  • Unternehmens-Beratung

Der Großteil der verfügbaren Studiengänge untergliedert sich in den Bachelor- und den Masterabschluss. Einige Studiengänge der Logistik bieten die Hochschulen ausschließlich für Master-Studenten an. Hierzu gehört beispielsweise das Studium Logistik-Management. In diesem Fall absolvieren die Studenten zunächst ein allgemeines BWL-Studium im Bachelor, ehe sie den Logistik-Master anschließen.

Tätigkeit

Die Fachkraft für Lagerlogistik findet sein Arbeitsumfeld in allen Betrieben, welche eine Lagerhaltung besitzen. Der Beruf ist daher branchenunabhängig. Fachkräfte für Lagerlogistik haben die Aufgabe Waren und Güter eines Unternehmens umzuschlagen. Eine fachgerechte Lagerung ist daher Grundvorausetzung. Darüberhinaus können Fachkräfte für Lagerlogistik in Planungs- und Organisationsprozesse mit einbezogen werden, was aber immer von der Unternehmensausrichtung abhängt. Größere Waren oder Güter eines Unternehmens werden mit Gabelstaplern innerhalb des Betriebes und auf dem Gelände transportiert. Eine Fachkraft für Warenlogistik benötigt daher einen Berechtigungsschein zum Führen eines derartigen Fahrzeuges. Fachkräfte für Lagerlogistik sollten ebenso über Kenntnisse von Warenwirtschaftssystemen verfügen.

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