Fotograf Gehalt bundesweit

1,273 - 3,559

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317 Jobs für Fotograf / Fotografin bundesweit

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fotograf / Fotografin

Datenbasis: 313 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,273 € 1,937 € 3,559 €
Baden-Württemberg 1,252 € 1,906 € 3,183 € Jobs Fotograf / Fotografin
Bayern 1,144 € 1,877 € 4,051 € Jobs Fotograf / Fotografin
Berlin 1,546 € 2,344 € 4,634 € Jobs Fotograf / Fotografin
Brandenburg 950 € 1,446 € 2,657 € Jobs Fotograf / Fotografin
Bremen 1,477 € 1,842 € 2,394 € Jobs Fotograf / Fotografin
Hamburg 1,271 € 1,819 € 4,490 € Jobs Fotograf / Fotografin
Hessen 1,291 € 2,095 € 4,159 € Jobs Fotograf / Fotografin
Mecklenburg-Vorpommern 1,116 € 1,592 € 2,417 € Jobs Fotograf / Fotografin
Niedersachsen 940 € 1,223 € 4,580 € Jobs Fotograf / Fotografin
Nordrhein-Westfalen 1,449 € 1,958 € 3,610 € Jobs Fotograf / Fotografin
Rheinland-Pfalz 1,376 € 1,906 € 3,319 € Jobs Fotograf / Fotografin
Saarland 1,184 € 1,802 € 3,311 € Jobs Fotograf / Fotografin
Sachsen 1,107 € 1,573 € 1,875 € Jobs Fotograf / Fotografin
Sachsen-Anhalt 946 € 1,439 € 2,644 € Jobs Fotograf / Fotografin
Schleswig-Holstein 1,689 € 2,570 € 4,722 € Jobs Fotograf / Fotografin
Thüringen 990 € 1,507 € 2,769 € Jobs Fotograf / Fotografin

Fotograf / Fotografin:

1. Gehalt

Als Fotograf liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.937 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 313 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.273 € beginnen, Fotografen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.559 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.570 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.906 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fotograf in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.715 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.876 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.146 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.422 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.539 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.419 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.899 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.397 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.780 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Das professionelle Fotografieren erfordert eine vorherige, mehrjährige Ausbildung. Das schreibt die für den Beruf geltende Handwerks-Ordnung vor. Besagte Ordnung sorgt für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich des Ablaufs, der Inhalte und der Prüfung. Es existieren unterschiedliche Schwerpunkte für die Ausbildung zum Fotografen:

  • Produkt-Fotografie
  • Portrait-Fotografie
  • Architektur- und Industrie-Fotografie
  • Wissenschafts-Fotografie

Die Fotografen-Ausbildung nimmt insgesamt drei Jahre in Anspruch. Am Ende der Ausbildung steht eine Gesellen-Prüfung an. Zuvor erlernen die angehenden Fotografen im gewählten Ausbildungs-Betrieb das für ihren Beruf erforderliche Handwerk. Zusätzlich vermitteln Lehrer aus der Berufsschule die zugehörigen theoretischen Grundlagen.

Allerdings nennen sich einige Personen "Fotografen", ohne eine handwerkliche Ausbildung zu besitzen. Mittlerweile existieren in Deutschland neben der traditionellen Ausbildung zusätzliche Optionen. Hierzu gehört beispielsweise die rein schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule. Die Ausbildung dauert ungefähr ein Jahr und findet in Vollzeit statt. Sie verfolgt das Ziel, den Teilnehmern eine breite Grundausbildung für den Beruf des Fotografen zu vermitteln.

Ausgebildete Fotografen besitzen die Möglichkeit, sich in ihrem Fach weiterzubilden. Ein Angebot stellt die Aufstiegs-Fortbildung zum Fotografen-Meister dar. Hierfür bildet erneut die erwähnte Handwerks-Ordnung die inhaltliche Grundlage. Diverse Einrichtungen führen vorbereitende Kurse für die Meister-Prüfung durch. Allerdings besteht an deren Teilnahme keine Pflicht, um eine Zulassung zur Prüfung zu erhalten. Dennoch empfehlen Experten die Vorbereitungs-Kurse, die ungefähr drei bis vier Monate andauern.

Als nochmals höher gestellte Weiterbildung gilt der Techniker in der Foto- und Medientechnik. Es handelt sich um eine im Vergleich zum Meister recht umfangreiche Fortbildung. Deswegen dauert die Techniker-Ausbildung in Vollzeit zwei Jahre. Alternativ bieten manche Einrichtungen die Weiterbildung im Teilzeit-Modell an. In diesem Fall erhöht sich die Dauer auf drei Jahre.

3. Studium

Aufgrund der begrenzten finanziellen Perspektiven entscheiden sich einige ausgebildete Fotografen für ein zusätzliches Studium. Dadurch erweitern und vertiefen sie ihre theoretischen Kenntnisse und empfehlen sich für besser entlohnte Positionen. Im Idealfall wählen die Fotografen einen Studiengang, der sich inhaltlich mit den Ausbildungs-Inhalten überschneidet. Mehrere Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland bieten diese Studiengänge an:

  • Bachelor of Arts in Fotografie
  • Kommunikationsdesign
  • Fotografie und Medien
  • Freie Kunst mit Schwerpunkt Fotografie
  • Foto-Journalismus
  • Medientechnik mit Schwerpunkt auf Fototechnik
  • Gestaltung, Kunst und Medien

Der erstgenannte Studiengang der Fotografie gilt unter dem Großteil der ausgebildeten Fotografen als Favorit. Die Studierenden lernen in den ersten Semestern das technische Basiswissen kennen. In den höheren Semestern wählen sie Spezialisierungen und Vertiefungen. Dadurch besteht die Option, das Studium an den eigenen Interessen und Präferenzen auszurichten. Die zur Auswahl stehenden Vertiefungen hängen von der gewählten Hochschule ab. Beispielhafte Wahlmodule stellen die Porträt-Fotografie, die Mode-Fotografie oder die Dokumentar-Fotografie dar.

4. Tätigkeit

Der Fotograf und die Fotografin finden ihr Arbeitsumfeld in Fotostudios, Fotolabors sowie im Fotofachhandel oder bei Werbe- und Medienagenturen und Verlagen. Ihre Aufgaben bestehen in der Festhaltung von Eindrücken und Gegebenheiten. Das kann auf künstlerischer oder handwerklicher Basis geschehen. Für ihre Aufnahmen benutzen sie verschiedene Kameras und Objektive. Die Fertigungen von den einzelnen Bildern bzw. Fotos findet in Dunkelkammern oder bei Digital Aufnahmen direkt am Computer statt. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn und Durchschnittsgehalt passen sich den Anforderungen an.