Friseur Gehalt bundesweit

1,066 - 2,003

Branche, Erfahrung, Position?
Geben Sie weitere Kriterien an, um das Gehalt detaillierter zu berechnen.

Detailliert berechnen

335 Jobs für Friseur / Friseurin bundesweit

Gefunden auf:

  • Stepstone
  • Jobware
  • experteer
  • Monster
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Friseur / Friseurin

Datenbasis: 907 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,066 € 1,430 € 2,003 €
Baden-Württemberg 1,170 € 1,476 € 1,991 € Jobs Friseur / Friseurin
Bayern 1,130 € 1,372 € 1,962 € Jobs Friseur / Friseurin
Berlin 950 € 1,197 € 2,153 € Jobs Friseur / Friseurin
Brandenburg 825 € 1,053 € 2,968 € Jobs Friseur / Friseurin
Bremen 923 € 1,095 € 1,899 € Jobs Friseur / Friseurin
Hamburg 1,093 € 1,437 € 2,386 € Jobs Friseur / Friseurin
Hessen 1,079 € 1,522 € 2,033 € Jobs Friseur / Friseurin
Mecklenburg-Vorpommern 980 € 1,144 € 1,240 € Jobs Friseur / Friseurin
Niedersachsen 1,063 € 1,345 € 2,100 € Jobs Friseur / Friseurin
Nordrhein-Westfalen 1,227 € 1,394 € 2,127 € Jobs Friseur / Friseurin
Rheinland-Pfalz 953 € 1,249 € 1,878 € Jobs Friseur / Friseurin
Saarland 880 € 1,144 € 1,942 € Jobs Friseur / Friseurin
Sachsen 818 € 1,208 € 7,453 € Jobs Friseur / Friseurin
Sachsen-Anhalt 953 € 1,141 € 1,427 € Jobs Friseur / Friseurin
Schleswig-Holstein 956 € 1,239 € 1,616 € Jobs Friseur / Friseurin
Thüringen 964 € 1,273 € 1,863 € Jobs Friseur / Friseurin

Friseur / Friseurin:

1. Gehalt

Als Friseur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.430 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 907 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.066 € beginnen, Friseure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.003 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.239 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.476 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Friseur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.335 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.413 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.455 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.516 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.587 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.649 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.430 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.556 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.518 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Friseurs gehört zu den Tätigkeiten, die eine vorherige Ausbildung benötigen. Sie dauert insgesamt drei Jahre, die rechtliche Grundlage bildet die Handwerks-Ordnung (kurz HwO). Es handelt sich um eine nach dem dualen System aufgebaute Ausbildung. Dadurch halten sich die Auszubildenden abwechselnd in ihrem ausbildenden Betrieb und in der Berufsschule auf.

Der Großteil der zugelassenen Bewerber besitzt einen Real- oder Hauptschul-Abschluss. Zudem stellen die Betriebe persönliche Anforderungen an die Interessenten. Sie setzen Stilbewusstsein voraus, um Kunden später umfassend beraten zu können. Zugleich verlangen die Lehrbetriebe von den Bewerbern:

  • Kreativität
  • Geduld
  • Freundlichkeit, Höflichkeit und Empathie
  • Stressresistenz
  • Offenheit gegenüber Kunden

Angehende Friseure benötigen ein gepflegtes Äußeres. Sie zeichnen sich durch Freundlichkeit gegenüber den Kunden und Kontakt-Fähigkeit aus. Außerdem wünschen die einstellenden Betriebe gute Deutsch- und Mathematik-Kenntnisse. Die erforderlichen theoretischen und praktischen Kompetenzen für ihren Beruf lernen die angehenden Friseure im Rahmen der Ausbildung. Diese Unterrichtsfächer stehen auf dem Lehrplan:

  • Deutsch
  • Sozialkunde
  • Wirtschaftskunde
  • Haarpflege
  • Kopfhaut-Pflege
  • farb- und formverändernde Behandlungen von Haaren
  • Kosmetik
  • Beratung der Kunden

Zwischen dem 18. und 24. Monat der Ausbildung steht eine erste Prüfung an. Die theoretischen und praktischen Fragen geben Aufschluss über den derzeitigen Wissens- und Leistungsstand. Die Ausbildung zum Friseur endet mit der Gesellen-Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Erneut untergliedert sich die Prüfung in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Nach der erfolgreich abgelegten Gesellen-Prüfung besitzen die ausgebildeten Friseure diverse Optionen zur Weiterbildung. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise die Fortbildung zum Friseur-Meister an. Ob Interessenten den Meisterbrief erhalten, entscheidet eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Vorher empfiehlt es sich, an vorbereitenden Kursen teilzunehmen. Entsprechende Lehrgänge gehören zum Angebot unterschiedlicher Bildungs-Einrichtungen. Die Kurse dauern in Vollzeit drei bis vier Monate. Bei Teilzeit-Veranstaltungen erhöht sich die Länge auf sechs bis 18 Monate. Allerdings existiert keine Pflicht zur Teilnahme an den Lehrgängen.

Eine weitere Möglichkeit der Fortbildung stellt der Betriebswirt im Friseur-Handwerk dar. Hierbei handelt es sich um eine der höchsten Weiterbildungen aus dem Handwerk. Die Fortbildung vermittelt die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kompetenzen, um einen Friseur-Salon erfolgreich zu führen und zielgerichtet Entscheidungen zu treffen. Deswegen richten sich die vermittelten Inhalte stark an den Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften aus. Dabei liegt der Fokus auf der Betriebswirtschaftslehre. Zusätzlich lernen die Teilnehmer Aspekte aus der Volkswirtschaftslehre und der Personalführung kennen. Darüber hinaus behandeln die verantwortlichen Personen rechtliche Grundlagen und Vorgaben.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Friseur/-in.

3. Studium

Die Tätigkeit als Friseur beziehungsweise Friseurin gilt als reiner Ausbildungsberuf. Betriebe suchen in ihren Stellenausschreibungen nach ausgebildeten Fachkräften. Einige von ihnen schließen eine Weiterbildung zum Meister oder Betriebswirt an. Dennoch existiert für Friseure mit Hochschulzugangs-Berechtigung theoretisch die Chance, ein Studium zu beginnen. Als mögliche Studiengänge kommen die Maskenbildnerei, das Bühnenbild oder die Technologie der Kosmetika infrage.

Studenten aus der Studienrichtung "Technologie der Kosmetika" gelten nach dem erfolgreichen Abschluss als Ingenieure. Während des Studiums hören sie Vorlesungen aus den nachfolgend genannten Fächern:

  • Mathematik
  • Betriebstechnik
  • Chemie
  • Physik
  • Mikrobiologie

Außerdem wählen die Studierenden zwischen diversen Wahlpflicht-Modulen. In der Regel sieht der Studienverlaufs-Plan zudem einige Praktika vor.

Absolventen der vorgestellten Studiengänge gelten als überqualifiziert für den Beruf des Friseurs. Sie arbeiten deshalb als professionelle Maskenbildner oder übernehmen Führungspositionen in der Kosmetikbranche.

4. Tätigkeit

Es gibt heutzutage männliche Friseur und weibliche Friseurin. Sie könnten auch Frisör bzw. Frisörin genannt werden. Was machen sie? Diese Personen, also Fachfrau oder –mann sind für die Gestaltung der Frisur verantwortlich und sie helfen Kopfhaare zu pflegen. Sie beraten und geben Empfehlungen ihren Kunden wie man am besten beispielsweise die Haare pflegt, welche Frisur wird besser passen oder welche Haarfarbe wird den entsprechen Kunde besser stehen. Hier kommt ein kleiner Ausschnitt aus der Tätigkeit der Friseur bzw. Friseurin: Waschen, Schneiden, Strähnchen, Föhnen, Tönen, Färben, Haarverlängerung und auch Haarverdichtungen, Farbberatung und noch andere Tätigkeiten.