Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Friseur / in

Datenbasis: 743  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,048€ 1,353€ 1,982€
Baden-Württemberg 1,166€ 1,456€ 1,972€ Jobs Friseur/Friseurin
Bayern 1,125€ 1,353€ 1,960€ Jobs Rechtsreferendare (m/w)
Berlin 950€ 1,197€ 2,153€ Jobs Rechtsreferendare (m/w)
Brandenburg 822€ 1,043€ 3,064€ Jobs Friseur/Friseurin
Bremen 920€ 1,086€ 1,918€ Jobs Friseur/Friseurin
Hamburg 1,092€ 1,430€ 2,454€ Jobs Friseur/Friseurin
Hessen 1,079€ 1,522€ 2,033€ Jobs Friseur/Friseurin
Mecklenburg-Vorpommern 980€ 1,144€ 1,240€ Jobs Friseur/Friseurin
Niedersachsen 1,057€ 1,334€ 2,070€ Jobs Friseur/Friseurin
Nordrhein-Westfalen 1,225€ 1,394€ 2,126€ Jobs Friseur/Friseurin
Rheinland-Pfalz 953€ 1,217€ 1,879€ Jobs Friseur/Friseurin
Saarland 869€ 1,048€ 1,906€ Jobs Friseur/Friseurin
Sachsen 818€ 1,208€ 7,453€ Jobs Friseur/Friseurin
Sachsen-Anhalt 953€ 1,141€ 1,427€ Jobs Friseur/Friseurin
Schleswig-Holstein 956€ 1,239€ 1,616€ Jobs Friseur/Friseurin
Thüringen 1,024€ 1,191€ 1,334€ Jobs Friseur/Friseurin

Friseur / in:

Gehalt

Ein Friseur verdient in Deutschland durchschnittlich 1.353 €, basierend auf 743 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.048 € und können teilweise bis zu 1.982 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Friseur bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.239 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.456 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Friseur Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.327 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.364 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.415 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.500 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.541 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.548 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.356 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.504 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.573 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Friseurs gehört zu den Tätigkeiten, die eine vorherige Ausbildung benötigen. Sie dauert insgesamt drei Jahre, die rechtliche Grundlage bildet die Handwerks-Ordnung (kurz HwO). Es handelt sich um eine nach dem dualen System aufgebaute Ausbildung. Dadurch halten sich die Auszubildenden abwechselnd in ihrem ausbildenden Betrieb und in der Berufsschule auf.

Der Großteil der zugelassenen Bewerber besitzt einen Real- oder Hauptschul-Abschluss. Zudem stellen die Betriebe persönliche Anforderungen an die Interessenten. Sie setzen Stilbewusstsein voraus, um Kunden später umfassend beraten zu können. Zugleich verlangen die Lehrbetriebe von den Bewerbern:

  • Kreativität
  • Geduld
  • Freundlichkeit, Höflichkeit und Empathie
  • Stressresistenz
  • Offenheit gegenüber Kunden

Angehende Friseure benötigen ein gepflegtes Äußeres. Sie zeichnen sich durch Freundlichkeit gegenüber den Kunden und Kontakt-Fähigkeit aus. Außerdem wünschen die einstellenden Betriebe gute Deutsch- und Mathematik-Kenntnisse. Die erforderlichen theoretischen und praktischen Kompetenzen für ihren Beruf lernen die angehenden Friseure im Rahmen der Ausbildung. Diese Unterrichtsfächer stehen auf dem Lehrplan:

  • Deutsch
  • Sozialkunde
  • Wirtschaftskunde
  • Haarpflege
  • Kopfhaut-Pflege
  • farb- und formverändernde Behandlungen von Haaren
  • Kosmetik
  • Beratung der Kunden

Zwischen dem 18. und 24. Monat der Ausbildung steht eine erste Prüfung an. Die theoretischen und praktischen Fragen geben Aufschluss über den derzeitigen Wissens- und Leistungsstand. Die Ausbildung zum Friseur endet mit der Gesellen-Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Erneut untergliedert sich die Prüfung in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Nach der erfolgreich abgelegten Gesellen-Prüfung besitzen die ausgebildeten Friseure diverse Optionen zur Weiterbildung. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise die Fortbildung zum Friseur-Meister an. Ob Interessenten den Meisterbrief erhalten, entscheidet eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Vorher empfiehlt es sich, an vorbereitenden Kursen teilzunehmen. Entsprechende Lehrgänge gehören zum Angebot unterschiedlicher Bildungs-Einrichtungen. Die Kurse dauern in Vollzeit drei bis vier Monate. Bei Teilzeit-Veranstaltungen erhöht sich die Länge auf sechs bis 18 Monate. Allerdings existiert keine Pflicht zur Teilnahme an den Lehrgängen.

Eine weitere Möglichkeit der Fortbildung stellt der Betriebswirt im Friseur-Handwerk dar. Hierbei handelt es sich um eine der höchsten Weiterbildungen aus dem Handwerk. Die Fortbildung vermittelt die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kompetenzen, um einen Friseur-Salon erfolgreich zu führen und zielgerichtet Entscheidungen zu treffen. Deswegen richten sich die vermittelten Inhalte stark an den Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften aus. Dabei liegt der Fokus auf der Betriebswirtschaftslehre. Zusätzlich lernen die Teilnehmer Aspekte aus der Volkswirtschaftslehre und der Personalführung kennen. Darüber hinaus behandeln die verantwortlichen Personen rechtliche Grundlagen und Vorgaben.

Studium

Die Tätigkeit als Friseur beziehungsweise Friseurin gilt als reiner Ausbildungsberuf. Betriebe suchen in ihren Stellenausschreibungen nach ausgebildeten Fachkräften. Einige von ihnen schließen eine Weiterbildung zum Meister oder Betriebswirt an. Dennoch existiert für Friseure mit Hochschulzugangs-Berechtigung theoretisch die Chance, ein Studium zu beginnen. Als mögliche Studiengänge kommen die Maskenbildnerei, das Bühnenbild oder die Technologie der Kosmetika infrage.

Studenten aus der Studienrichtung "Technologie der Kosmetika" gelten nach dem erfolgreichen Abschluss als Ingenieure. Während des Studiums hören sie Vorlesungen aus den nachfolgend genannten Fächern:

  • Mathematik
  • Betriebstechnik
  • Chemie
  • Physik
  • Mikrobiologie

Außerdem wählen die Studierenden zwischen diversen Wahlpflicht-Modulen. In der Regel sieht der Studienverlaufs-Plan zudem einige Praktika vor.

Absolventen der vorgestellten Studiengänge gelten als überqualifiziert für den Beruf des Friseurs. Sie arbeiten deshalb als professionelle Maskenbildner oder übernehmen Führungspositionen in der Kosmetikbranche.

Tätigkeit

Es gibt heutzutage männliche Friseur und weibliche Friseurin. Sie könnten auch Frisör bzw. Frisörin genannt werden. Was machen sie? Diese Personen, also Fachfrau oder –mann sind für die Gestaltung der Frisur verantwortlich und sie helfen Kopfhaare zu pflegen. Sie beraten und geben Empfehlungen ihren Kunden wie man am besten beispielsweise die Haare pflegt, welche Frisur wird besser passen oder welche Haarfarbe wird den entsprechen Kunde besser stehen. Hier kommt ein kleiner Ausschnitt aus der Tätigkeit der Friseur bzw. Friseurin: Waschen, Schneiden, Strähnchen, Föhnen, Tönen, Färben, Haarverlängerung und auch Haarverdichtungen, Farbberatung und noch andere Tätigkeiten.

Skip to main content