Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Heilpädagoge

Datenbasis: 125  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,768€ 2,393€ 3,504€
Baden-Württemberg 1,768€ 2,421€ 5,379€ Jobs Heilerziehungspfleger / Heilerziehungspflegerin
Bayern 2,235€ 2,744€ 5,278€ Jobs Heilpädagoge (m/w)
Berlin 1,385€ 2,286€ 2,954€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Brandenburg 1,614€ 1,638€ 2,399€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Bremen 1,815€ 2,457€ 3,598€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Hamburg 2,349€ 2,484€ 3,222€ Jobs AltenpflegerIn, HeilerzieherIn, ErzieherIn oder Fachkräfte mit ähnlicher Qualifikation für die Assistenz von Menschen mit Behinderung
Hessen 2,083€ 2,376€ 3,277€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Mecklenburg-Vorpommern 1,591€ 2,153€ 3,153€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Niedersachsen 1,638€ 2,309€ 4,307€ Jobs Sozialpädagoge / Heilpädagoge / Erzieher (m/w) Teil- und Vollzeit für Wohngruppenarbeit
Nordrhein-Westfalen 1,861€ 2,600€ 3,514€ Jobs Erzieher, Heilpädagoge, staatl. anerkannter Heilerziehungspfleger (m/w)
Rheinland-Pfalz 2,307€ 3,123€ 4,573€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Saarland 1,737€ 2,351€ 3,443€ Jobs Fachkraft (m/w) Erzieher, Heilerzieher, Ergotherapeut u. ä.
Sachsen 1,625€ 2,211€ 5,012€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Sachsen-Anhalt 1,601€ 1,909€ 1,923€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Schleswig-Holstein 2,405€ 2,476€ 2,637€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung
Thüringen 1,648€ 2,231€ 3,267€ Jobs eine/n Heilerziehungspfleger/in oder Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in oder Heilpädagoge/in als Wohngruppenleitung

Heilpädagogen:

Gehalt

Als Heilpädagoge liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.393 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 125 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.768 € beginnen, Heilpädagogen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.504 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.476 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.421 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Heilpädagoge in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.383 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.358 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.411 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.475 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.559 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.552 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.396 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.381 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.132 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Auszubildende erwerben die Qualifikation zum Heilpädagogen oder zur Heilpädagogin im Zuge einer landesrechtlich geregelten Weiterbildung. Sie erfolgt an einer Fachschule. Die Voraussetzung für eine Weiterbildung zum Heilpädagogen oder zur Heilpädagogin ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Es empfiehlt sich, die Heilpädagogik-Lehre an die Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin anzuschließen. Die Auszubildenden absolvieren die Lehre in Voll- oder Teilzeit. Je nach Ausbildungsart variiert die Dauer. Vollzeitauszubildende besuchen die Fachschule in der Regel bis zu zwei Jahre lang. Im Gegensatz hierzu erstreckt sich die Teilzeit-Ausbildung über bis zu dreieinhalb Jahre.

Die Auszubildenden lernen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene heilpädagogisch zu begleiten und zu fördern. Die Ausbildung zum Heilpädagogen beziehungsweise zur Heilpädagogin umfasst praktische und theoretische Einheiten. Letztere gliedern sich in folgende Fächer:

  • Medizin,
  • Pädagogik,
  • Psychologie,
  • Heilpädagogik,
  • Rechtskunde,
  • Soziologie.

Während der praktischen Einheiten erlernen und üben die Auszubildenden wichtige Berufsgrundlagen. Hierzu gehören die Gesprächsführung, das Durchführen heilpädagogischer Spiele, das kreative Werken, die systemische Beratung und verschiedene Entspannungsmethoden. Die Auszubildenden absolvieren darüber hinaus mehrere Praktika. Dabei wenden sie die erworbenen Fachkenntnisse an und vertiefen ihr Wissen. Ferner erhalten sie erste wichtige Einblicke in ihr zukünftiges Berufsfeld. Eine Mentorin unterstützt und begleitet die Auszubildenden während der Praxisphasen. Nach der erfolgreichen Ausbildung trägt die Fachkraft den Titel "staatlich anerkannter Heilpädagoge" beziehungsweise "staatlich anerkannte Heilpädagogin".

Studium

Neben der Weiterbildung zum Heilpädagogen oder zur Heilpädagogin besteht die Möglichkeit eines Heilpädagogik-Studiums. Die Zulassungs-Voraussetzung hierfür ist die Fachhochschulreife. Eine abgeschlossene Berufsausbildung, verschiedene Praktika und ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich begünstigen eine Aufnahme zum Studium der Heilpädagogik. Der Bachelor-Studiengang erstreckt sich in der Regel über sieben Semester. Nach erfolgreichem Abschluss ergänzt ihn ein Master-Studium.

Die Studierenden erwerben im Zuge des Studiums wesentliche Grundlagen der Heilpädagogik. Dazu gehören folgende Bereiche:

  • Pädagogik,
  • Soziologie,
  • Heilpädagogik,
  • Ästhetische Erziehung und Kulturpädagogik,
  • Verwaltungswissenschaften,
  • Psychologie,
  • Sozialmedizin,
  • Philosophie und Theologie.

Der Schwerpunkt des Heilpädagogik-Studiums liegt auf Menschen, die einen Erziehungs-, Förder-, Betreuungs-, Therapie- oder Hilfebedarf aufweisen.

Je nach Ort des Studiums wählt der Studierende einen bestimmten Schwerpunkt aus. Dies bietet ihm die Chance, sich auf ein bestimmtes Gebiet der Heilpädagogik zu spezialisieren. Mehrere Praktika ergänzen die theoretischen Inhalte des Studiums. Während der Praxisphasen betätigen sich die Studierenden in heilpädagogischen Einrichtungen. Ihre Aufgabe ist es, die Fachkräfte zu unterstützen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erweitern. Darüber hinaus umfasst das Heilpädagogik-Studium in der Regel ein Praxis-Semester. Dieses absolvieren die Studierenden ebenfalls in einer Einrichtung für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit Unterstützungsbedarf. Das Studium schließt mit einer Bachelorarbeit ab.

Ein Master-Studium erweitert die in einem Bachelor-Studium erworbenen Kenntnisse. Dazu gilt das Heilpädagogik-Studium nicht zwingend als Zugangsvoraussetzung. Ein abgeschlossenes Studium der Psychologie, der sozialen Arbeit, der Pädagogik oder anderen Richtungen befähigt die Studierenden ebenfalls zum Master-Studium der Heilpädagogik.

Tätigkeit

Der Heilpädagoge oder die Heilpädagogin findet ein Arbeitsumfeld in Heimen für Pflegebedürftige, etwa behinderte Menschen, darüber hinaus in Krankenhäusern, Therapiezentren und in Kliniken, die der Rehabilitation von Patienten dienen. Sie analysieren in Gesprächen und Beobachtungen den Patienten und erstellen oft individuelle Konzepte zur Heilung der Krankheit. Bei körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen zeigen sie Wege und Möglichkeiten auf, mit dem Alltag umzugehen, Angehörigen stehen sie hier beratend zur Seite. In Heimen sind sie für eine lehrreiche Freizeitbeschäftigung der Bewohner verantwortlich. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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