Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Hotelfachmann /-frau

Datenbasis: 846  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,158 € 1,545 € 2,134 €
Baden-Württemberg 1,411 € 1,733 € 2,380 € Jobs Werkfeuerwehrmann/-frau
Bayern 1,243 € 1,635 € 2,251 € Jobs Bankkaufmann/-frau
Berlin 1,144 € 1,532 € 2,141 € Jobs Immobilienkaufmann/-frau
Brandenburg 1,057 € 1,239 € 1,739 € Jobs Projektkaufmann/-frau
Bremen 1,501 € 1,620 € 2,249 € Jobs Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau Bremen
Hamburg 1,240 € 1,540 € 2,005 € Jobs Speditionskaufmann/-frau als Disponent
Hessen 1,241 € 1,628 € 2,185 € Jobs Service-Assistentin (m/w) (Automobilkaufmann/-frau)
Mecklenburg-Vorpommern 1,048 € 1,239 € 1,777 € Jobs Nachwuchsverkäufer (m/w)
Niedersachsen 1,183 € 1,544 € 1,908 € Jobs Lagerlogistiker/in bzw. Speditionskaufmann/frau
Nordrhein-Westfalen 1,358 € 1,570 € 2,056 € Jobs Speditionskaufmann/- frau
Rheinland-Pfalz 1,139 € 1,396 € 2,223 € Jobs Reiseverkehrskaufmann/-frau für die Reiseland Filiale in Hermeskeil
Saarland 1,509 € 1,801 € 3,122 € Jobs Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau Saarland
Sachsen 1,048 € 1,282 € 1,933 € Jobs Versicherungsfachmann/-frau (BWV/IHK) im Außendienst als Leiter einer Direktionsagentur (w/m)
Sachsen-Anhalt 1,072 € 1,366 € 2,342 € Jobs Ausbildung Industriekaufmann/-frau - Leuna (LG) 2015
Schleswig-Holstein 1,263 € 1,656 € 2,716 € Jobs Auszubildende Industriekaufmann/-frau
Thüringen 969 € 1,191 € 1,861 € Jobs Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau Thüringen

Hotelfachleute:

Gehalt

Als Hotelfachmann liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.545 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 846 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.158 € beginnen, Hotelfachleute in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.134 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.656 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.733 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Hotelfachmann in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.525 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.593 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.715 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.713 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.715 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.781 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.532 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.723 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.678 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Tätigkeit als Hotelfachmann oder Hotelfachfrau gilt als ein durch das Berufsbildungsgesetz anerkannter Ausbildungsberuf. Die Auszubildenden lernen in drei Jahren die für ihren späteren Beruf erforderlichen Qualifikationen und Kompetenzen.

Die im Folgenden genannten Themen stehen auf dem Lehrplan

  • Rezeption,
  • Ernährung, zum Beispiel Zubereitung von Speisen,
  • Getränke,
  • sprachliche Fähigkeiten,
  • Check-in der Gäste,
  • Reinigung,
  • Einkauf,
  • Buchhaltung,
  • Kundenbetreuung.

Die ausbildenden Hotels verlangen von ihren Bewerbern Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit sowie Service-Orientierung. Aufgrund der wechselnden Arbeitssituationen setzen sie außerdem Belastbarkeit und Flexibilität voraus. Hinsichtlich der beruflichen Qualifikationen sieht das Gesetz keinen bestimmten Abschluss vor. Allerdings besitzt der Großteil der auszubildenden Hotelfachleute einen mittleren Bildungsabschluss. Knapp ein Drittel der Teilnehmer verfügt über das Abitur.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Ausbildung und ersten Jahren der Berufserfahrung empfiehlt sich für ambitionierte Hotelfachleute eine Weiterbildung. Dazu zählt nach mindestens drei Jahren Berufserfahrung die Aufstiegsfortbildung zum Hotelmeister. Als Alternative gilt die Weiterbildung zum Fachwirt für den Schwerpunkt Gastgewerbe. Es handelt sich um ein Angebot der Industrie- und Handelskammer.

Für Hotelfachleute mit wirtschaftlichen Interessen stellt die Fortbildung zum staatlich geprüften Hotel-Betriebswirt eine interessante Wahl dar. Die Weiterbildung bereitet die Teilnehmer über zwei Jahre auf Aufgaben aus dem oberen Management in Hotels vor. Neben Fächern wie Deutsch, Englisch und Wirtschaftskunde behandeln die angehenden Hotel-Betriebswirte die Themen Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Hotel-Organisation sowie Personalwesen. Später wählen die Teilnehmer sie interessierende Fächer und vertiefen ihre Kenntnisse.

Studium

Der Zugang zum Beruf des Hotelfachmanns beziehungsweise der Hotelfachfrau erfolgt über die angesprochene Ausbildung. In den Stellen-Ausschreibungen setzen die suchenden Hotels und Pensionen kein abgeschlossenes Studium voraus. Allerdings besitzen ausgebildete Hotelfachleute die Option, eine Universität oder Fachhochschule zu besuchen. Dadurch verbessern sie ihre beruflichen Perspektiven und eignen sich für Management- und Führungs-Positionen.

Ein thematisch zum vorgestellten Beruf passender Studiengang stellt das Hotel-Management dar. Die Dozenten vermitteln den Studierenden Fertigkeiten in betriebswirtschaftlichen Sachverhalten, hotelspezifischen Themen und im Management-Wissen. Das Studium beginnt im Bachelor mit Vorlesungen, die erforderliche Grundlagen behandeln. Das umfasst neben der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre die Fächer Mathematik, Statistik, Recht sowie Finanz-Buchhaltung. In höheren Semestern spezialisieren sich die Studenten, indem Sie persönliche Schwerpunkte wählen. Das konkrete Angebot der Vertiefungs-Vorlesungen hängt von der jeweiligen Hochschule ab.

Alternativ bietet sich zum speziellen Studiengang des Hotel-Managements ein breit gefächertes Studium mit Schnittpunkten zum Hotelwesen an. Ein geeignetes Beispiel stellt der Studiengang Tourismus-Management oder -Wirtschaft dar. Die Dozenten bereiten die Studenten auf unterschiedliche Aufgaben in der Tourismus- und Gastbranche vor. Das Studium beginnt mit dem Bachelor, dem sich optional der Master anschließt. Zum Ende des Bachelor- und Master-Studiums verfassen die Absolventen jeweils eine umfangreiche Abschluss-Arbeit. Dabei weisen sie ihre gelernten Fähigkeiten nach und transferieren ihr Wissen auf eine Problemstellung.

Tätigkeit

Die anerkannte, 3-jährige Ausbildung zum Hotelfachmann bzw. zur Hotelfachfrau findet entweder, dual, in einem Hotelbetrieb sowie einer Berufsschule statt oder aber in einer 3-jährigen, schulischen Ausbildung. Hotelfachleute planen und organisieren Abläufe innerhalb des Betriebes (auch Lagerhaltung, Buchhaltung und Personalwesen), richten und kontrollieren die Gästezimmer, sie stehen im direkten Kontakt zu den Hotelgästen, bedienen im Restaurant, servieren Getränke oder bereiten Veranstaltungen vor. Hotelfachmänner und Hotelfachfrauen finden weltweit Anstellungen unter anderem in Hotels, Pensionen, Gasthöfen, Restaurants und Cafés.

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