Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Maschinenbauingenieur / in

Datenbasis: 1912  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 2,910€ 3,954€ 6,167€
Baden-Württemberg 3,239€ 4,303€ 6,480€ Jobs Maschinenbauingenieur (m/w)
Bayern 3,124€ 4,062€ 6,285€ Jobs Maschinenbauingenieur (m/w)
Berlin 2,553€ 3,654€ 5,894€ Jobs Ingenieurin / Ingenieur
Brandenburg 2,328€ 3,104€ 4,759€ Jobs Physiker / Ingenieur (m/w) der Fachrichtung Maschinenbau oder Werkstoffwissenschaften
Bremen 3,046€ 3,841€ 5,813€ Jobs Ingenieurin / Ingenieur Maschinenbau: Windenergieanlagen Systemprüfstand DyNaLab
Hamburg 3,181€ 4,050€ 6,886€ Jobs Berufsstart als Ingenieur (m/w) im Maschinenbau
Hessen 3,131€ 3,720€ 5,772€ Jobs Ingenieur Maschinenbau (m/w) in Direktvermittlung
Mecklenburg-Vorpommern 2,351€ 3,281€ 4,968€ Jobs Maschinenbauingenieur für Verpackungsanlagen
Niedersachsen 2,884€ 3,981€ 5,832€ Jobs Maschinenbauingenieur (m/w)
Nordrhein-Westfalen 3,021€ 4,157€ 6,754€ Jobs Maschinenbauingenieur für die Arbeitssicherheit (m/w)
Rheinland-Pfalz 3,021€ 3,796€ 5,595€ Jobs MASCHINENBAU - KONSTRUKTEUR/IN
Saarland 2,819€ 4,320€ 6,731€ Jobs Ingenieur Supplier Quality (m/w)
Sachsen 2,287€ 3,016€ 4,238€ Jobs Ingenieur/in Maschinenbau/ Verfahrenstechnik
Sachsen-Anhalt 1,884€ 3,181€ 5,319€ Jobs Reliability Engineer / Ingenieur Maschinenbau (m/w)
Schleswig-Holstein 2,847€ 3,591€ 6,189€ Jobs Ingenieurin / Ingenieur (FH-Diplom / Bachelor) Fachrichtung Maschinenbau
Thüringen 2,268€ 3,118€ 4,093€ Jobs Konstrukteur/in; Ingenieur/in Maschinenbau- Feinwerktechnik

Maschinenbauingenieur / in:

Gehalt

Als Maschinenbauingenieur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.954 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1912 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.910 € beginnen, Maschinenbauingenieure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.167 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.591 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.303 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Maschinenbauingenieur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.590 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.793 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.148 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.941 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.286 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.278 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.568 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.992 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.492 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Als Maschinenbau-Ingenieure gelten Personen, die ein Studium im Fachbereich des Maschinenbaus erfolgreich abschließen. Dementsprechend erwarten die Unternehmen Bewerber, welche ein erfolgreich beendetes Hochschul-Studium nachweisen. Es handelt sich um keinen reinen Ausbildungsberuf. Das bedeutet: Eine mehrjährige Berufsausbildung reicht nicht aus, um sich Maschinenbau-Ingenieur nennen zu dürfen. Informationen über den genauen Ablauf sowie die Zulassungs-Voraussetzungen für das Maschinenbau-Studium folgen an späterer Stelle.

Allerdings absolvieren einige Personen zunächst eine Ausbildung, bevor sie sich auf ein Maschinenbau-Studium bewerben. In der Regel stammt der Ausbildungs-Beruf aus einem verwandten Fachgebiet. Dadurch bieten sich beispielsweise diese Berufe an:

  • Ausbildung zum Industrie-Mechaniker
  • Ausbildung zum Mechatroniker
  • Ausbildung zum Assistenten der Machinenbau-Technik

Beim letztgenannten Assistenten in der Maschinenbau-Technik handelt es sich um eine rein schulische Ausbildung über zwei Jahre. Dagegen nimmt die Berufsausbildung zum Industrie-Mechaniker dreieinhalb Jahre in Anspruch. Die Auszubildenden lernen die Produktion sowie den Einsatz von Teilen und Baugruppen für Maschinen kennen. Der vom Berufsbildungs-Gesetz anerkannte Beruf des Mechatronikers setzt ebenfalls eine Ausbildung über dreieinhalb Jahre voraus. Die zugehörigen Inhalte beziehen sich auf mechanische und elektrische Komponenten von Systemen. Außerdem lernen die Auszubildenden die Installation und den Einsatz von Software zur Steuerung der Anlagen kennen.

Studierte Maschinenbau-Ingenieure besitzen fachliches tief gehendes Wissen. Daher empfiehlt sich für Personen mit Aufstiegs-Ambitionen die Teilnahme an Weiterbildungen. Diese unterteilen sich in:

  • technische Fortbildungen
  • persönliche Fortbildungen

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung steht Personen mit Hochschulzugangs-Berechtigung die Option eines Studiums offen. Alternativ bieten sich weitere Angebote der Weiterbildung aus der Maschinenbau-Branche an. Ein geeignetes Beispiel stellt die Fortbildung zum geprüften Maschinenbau-Techniker dar. Die Teilnehmer erwerben im Lehrgang die Qualifikationen, um Führungs-Positionen im mittleren Management zu übernehmen.

Die Branche des Maschinenbaus gilt als sehr innovativ. Zugehörige Unternehmen entwickeln kontinuierlich neue Produkte und Prozesse. Deswegen verlangen die Betriebe von ihren Mitarbeitern, stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Hierfür eignen sich Weiterbildungen, die sich mit den technischen Fortschritten befassen. Auf der anderen Seite reicht das alleinige Fachwissen nicht aus, um Führungs-Positionen zu übernehmen. Dafür benötigt ein Maschinenbau-Ingenieur entsprechende persönliche Kompetenzen. In zugehörigen Seminaren für angehende Führungskräfte lernen die Teilnehmer, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren und weiterentwickeln.

Studium

Der Zugang zum Beruf des Maschinenbau-Ingenieurs erfolgt über das angesprochene Maschinenbau-Studium. Als zulassungs-berechtigt gelten Personen mit der Fachhochschulreife. Zusätzlich verlangen die Hochschulen oftmals den Nachweis über ein Praktikum mit Bezug zum Maschinenbau. Dessen Länge legt jede Universität oder Fachhochschule individuell fest. Eine Alternative zum klassischen Studium stellen duale Studiengänge dar. Zahlreiche Unternehmen aus dem Wirtschaftszweig des Maschinenbaus kooperieren mit entsprechenden dualen Hochschulen. Die Studenten halten sich abwechselnd im Unternehmen und an der Hochschule auf. Sie eignen sich praktische sowie theoretische Fähigkeiten an und beziehen zugleich ein monatliches Einkommen.

Im Bachelor-Studium beläuft sich die Regelstudienzeit meistens auf sechs oder sieben Semester. Das hängt davon ab, ob die Hochschulen ein Praxissemester vorschreiben. Letzteres verlängert die Zeit des Bachelors um ein halbes Jahr. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss erhalten die Absolventen den Titel Bachelor of Science beziehungsweise Bachelor of Engineering. Daraufhin besteht die Möglichkeit, sich auf einen aufbauenden Master-Studiengang zu bewerben. Die Zulassung hängt wesentlich von der Bachelor-Note sowie der Passgenauigkeit des Erst-Studiums ab. Master-Studenten vertiefen und spezialisieren ihr im Bachelor erworbenes Wissen.

Im Laufe ihres Studiums hören die Studenten Vorlesungen aus unterschiedlichen Bereichen des Maschinenbaus. Dazu zählen:

  • höhere Mathematik,
  • Physik,
  • Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung,
  • Festigkeitslehre,
  • Regelungstechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Konstruktionslehre,
  • betriebs-wirtschaftliche Grundlagen.

In der Regel beginnt das Studium mit Pflichtvorlesungen. Später wählen die Studenten in den höheren Semestern Vertiefungen, die sie besonders interessieren. Meistens fallen die Wahl-Möglichkeiten in den Master-Studiengängen umfassender aus als im vorhergehenden Bachelor. Zu den möglichen Vertiefungsrichtungen gehören unter anderem die Produktionstechnik, die Fahrzeugtechnik, die Luft- und Raumfahrt, der Leichtbau sowie die Kunststoff-Technik. Einige Maschinenbau-Ingenieure entscheiden sich nach ihrem Studium für eine Promotion. Sie erhalten nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation den Titel "Dr.-Ing.".

Tätigkeit

Der Ingenieur für Maschinenbau, bzw. die Ingenieurin, wird in verschiedenen Bereichen der Geschäftswelt eingesetzt. Dabei ist das Durchschnittsgehalt stark von Einsatzgebiet und Funktion abhängig. So liegt es für einen Sachbearbeiter beispielsweise bei ca. 42.900 Euro, bei einem Bereichsleiter sogar bei 75.400 Euro im Jahr. Dabei liegt ein Einstiegsgehalt bei Hochschulabsolventen zwischen 34.000 Euro und 41.600 Euro. Hier liegt noch ein kleiner Unterschied der Gehälter zwischen Universitätsabsolventen und Fachhochschulabsolventen. Es kann also kein einheitlicher Stundenlohn für den Beruf des Maschinenbauingenieurs, bzw. der Maschinenbauingenieurin vorrausgesagt werden. Dieser schwankt stark von Branche zu Branche. Der Maschinenbauingenieur ist eine Spezialisierung des klassischen Ingenieurberufs. Nach dem Studium ist man in diesem Beruf insbesondere damit beschäftigt, neue Maschinen oder sogar ganze Anlagen zu konstruieren und deren Bau zu überwachen. Seinen Einsatz findet der Maschinenbauingenieur daher in praktisch allen industriellen Bereichen, die mit Produktion zu tun haben, wie zum Beispiel Chemie, Autobau, Flugzeugbau und Energie. Da sich die Technik hier immer weiter entwickelt, ist es die Aufgabe des Ingenieurs, systematische Lösungen für den jeweiligen Bedarf zu entwickeln. Auch die Dokumentation der Konstruktionen für nachfolgende Ingenieursgenerationen gehört zum Aufgabenfeld. Der Maschinenbauingenieur arbeitet dabei entweder als Angestellter im Betrieb oder selbständig und in der Forschung. In der Regel steigt man als Maschinenbauingenieur über kurz oder lang in eine leitende Position auf, in der man Prozesse im Betrieb eigenständig überwacht und optimiert.

Vom Studenten zum Maschinenbauingenieur

Um Maschinenbauingenieur zu werden, muss man sich an einer Universität für das entsprechende Studium einschreiben. Das Abitur ist also eine der Grundvoraussetzungen, um in diesem Bereich tätig zu werden. Die Regelstudienzeit liegt bei vier Jahren, beendet wird das Studium dann mit einem Bachelor of Science oder einem Bachelor of Engineering. Mit zwei weiteren Jahren Studium kann danach der Master gemacht werden, außerdem ist die Promotion zum Dr.-Ing. möglich. Zu den vermittelten Lehrstoffen gehören neben Informatik, Physik und Chemie insbesondere Mechanik, Werkstoffkunde und Konstruktionslehre, aber auch Thermodynamik, Steuerungstechnik und Elektrotechnik.

Was sollte ein Maschinenbauingenieur noch können?

Maschinenbauingenieure sollten zeitlich sehr flexibel sein, denn gerade in produzierenden Industriebetrieben wird oft rund um die Uhr in Schichten gearbeitet. Hier muss der Ingenieur anwesend sein, um den reibungslosen Ablauf der Maschinen zu überwachen. Grundsätzlich sollte man also gerade in den Anfangsjahren dazu bereit sein, auch in der Nacht oder am Wochenende zu arbeiten. Insbesondere in der Industrie sind darüber hinaus auch oft noch gewisse Arbeitsschutzbestimmungen zu berücksichtigen, die in zusätzlichen Schulungen vertieft werden.

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