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Gehalt Wirtschaftsingenieur / in

Datenbasis: 684  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2,716€ 3,720€ 5,742€
Baden-Württemberg 3,046€ 4,092€ 6,013€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Bayern 2,846€ 3,865€ 5,606€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Berlin 2,447€ 3,668€ 6,432€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Brandenburg 2,186€ 3,145€ 4,875€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Bremen 3,202€ 3,598€ 4,698€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Hamburg 2,875€ 3,670€ 6,750€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Hessen 2,937€ 3,740€ 5,940€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Mecklenburg-Vorpommern 2,846€ 3,087€ 4,472€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Niedersachsen 2,926€ 3,671€ 5,263€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Nordrhein-Westfalen 2,776€ 3,915€ 6,011€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Rheinland-Pfalz 2,668€ 3,630€ 4,913€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Saarland 2,338€ 3,345€ 3,827€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Sachsen 1,914€ 2,830€ 3,906€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Sachsen-Anhalt 1,887€ 2,447€ 3,487€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Schleswig-Holstein 2,872€ 3,818€ 4,242€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in
Thüringen 2,004€ 3,205€ 4,126€ Jobs Wirtschaftsingenieur / in

Wirtschaftsingenieur / in:

1. Gehalt

Ein Wirtschaftsingenieur verdient in Deutschland durchschnittlich 3.720 €, basierend auf 684 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.716 € und können teilweise bis zu 5.742 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Wirtschaftsingenieur bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.818 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 4.092 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Wirtschaftsingenieur Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.703 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.764 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.745 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.291 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.193 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.388 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.418 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.948 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.893 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Den Titel "Master of Science" im Wirtschafts-Ingenieurwesen erhalten ausschließlich Personen, die den zugehörigen gleichnamigen Studiengang mit Erfolg abschließen. Das schließt eine herkömmliche Berufsausbildung aus. Dennoch besitzen einige Wirtschaftsingenieure mit Hochschulreife eine abgeschlossene Lehre, um im Anschluss an die Ausbildung den besagten Studiengang zu besuchen. Nähere Informationen dazu folgen an späterer Stelle.

Es existieren unterschiedliche Gründe, warum Personen eine Lehre und ein Studium im Wirtschafts-Ingenieurwesen besitzen. Erhalten Interessenten nach dem Abitur keinen Studienplatz, überbrücken sie die Zeit mit einer Ausbildung. Das verbessert die Erfolgs-Aussichten bei einer wiederholten Bewerbung. Andere Personen wiederum besitzen lediglich die mittlere Reife und somit zunächst kein Recht auf ein Hochschul-Studium. In diesem Fall empfiehlt es sich, während einer Ausbildung die Hochschulreife nachzuholen, um daraufhin ein Wirtschaftsingenieur-Studium zu beginnen.

Absolventen der Hochschule, die den Titel Master of Science als Wirtschaftsingenieur tragen, steht die Option auf berufsbezogene Weiterbildungen offen. Grundsätzlich unterteilen sich die potenziellen Fortbildungen in:

  • firmeninterne Seminare und Lehrgänge,
  • Angebote externer Bildungs-Einrichtungen.

Die Inhalte, der Umfang und die Intensität der internen Weiterbildungen hängen vom gewählten Arbeitgeber ab. Zusätzlich empfiehlt es sich, interessante Seminare von spezialisierten Einrichtungen wahrzunehmen. Gerade für interdisziplinär arbeitende Experten wie die Wirtschafts-Ingenieure gehört es zur Pflicht, auf dem Stand aktueller Entwicklungen und Trends zu bleiben.

3. Studium

Wirtschafts-Ingenieure mit einem Master-of-Science-Abschluss benötigen ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Hierbei steht zunächst ein Bachelor-Studiengang an. Es empfiehlt sich dafür einen aus dem Wirtschafts-Ingenieurwesen zu wählen. Allerdings besteht keine Pflicht zu identischen Studienfächern zwischen Bachelor und Master. Bachelor-Absolventen in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Technologie-Management oder Maschinenbau besitzen gleichermaßen gute Aussichten auf eine Zulassung für den Wirtschaftsingenieur-Master.

Die konkreten Voraussetzungen variieren bei den Hochschulen. Die Verantwortlichen vergleichen die Passgenauigkeit des gewählten Bachelors mit dem angestrebten Master-Studiengang. Zusätzlich berücksichtigen sie die vorhandenen Noten. Beide Kriterien beeinflussen die Vergabe der Studiengänge maßgeblich. Mitunter verlangen die Hochschulen darüber hinaus ein mehrwöchiges Vorpraktikum.

In der Regel dauert der Master im Wirtschafts-Ingenieurwesen zwischen drei und vier Semester. Als charakteristisch für den Master-Studiengang gilt die geringe Anzahl der fest vorgeschriebenen Vorlesungen. Die restlichen Leistungs-Punkte erhalten die Studierenden über sogenannte Wahlpflicht-Module. Dadurch besteht die Option, die Inhalte des Studiums an den eigenen Interessen und beruflichen Perspektiven auszurichten. Zur Liste der potenziellen Module gehören beispielsweise:

  • Life Cycle Engineering,
  • Materialfluss-Systeme,
  • Arbeitswissenschaft,
  • Innovations-Management,
  • Wissens-Management,
  • Unternehmens-Gründung,
  • Fertigungs-Verfahren,
  • Werkstoffkunde,
  • Werkstoffmechanik.

Die konkrete Ausprägung des Wahl-Systems hängt von der für den Studiengang gültigen Prüfungs-Ordnung ab. Zusätzlich zu den Vorlesungen erwarten die Studierenden diverse Praktika. Das Master-Studium im Wirtschaftsingenieur-Wesen endet mit einer umfangreichen wissenschaftlichen Abschluss-Arbeit. In der Master-Thesis widmen sich die Studierenden einer Fragestellung und transferieren bei der Beantwortung ihr erworbenes Wissen.

4. Tätigkeit

Ein Master of Science mit der Spezialisierung auf das Wirtschaftsingenieurwesen übernehmen innerhalb ihres Fachbereiches die Führung und Leitung sowie die Definierung der zu vereinheitlichen Geschäftsprozesse. Sie planen die Wirtschaftlichkeit entsprechend den unternehmerischen Bedingungen, erstellen Konzepte der Optimierung und befassen sich mit der Anpassung der Arbeitsgrundlagen, erstellen Qualitätsstandards und überwachen die Arbeitdurchführungen. Die optimale Nutzung aller Ressourcen spielt dabei eine übergeordnete Rolle der Berufsausübung. Ihr Einkommen kann dabei aber sehr unterschiedlich ausfallen. Die Höhe von ihrem Stundenlohn oder ihrem Gehalt im Allgemeinen ist stark mit ihrem Aufgabenprofil verknüpft.

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