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Gehalt Mechatroniker / in

Datenbasis: 703  Datensätze aus 2013/2014

Mechatroniker / in:

Gehalt

Als Mechatroniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.387 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 703 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.664 € beginnen, Mechatroniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.230 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.221 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.604 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Mechatroniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.354 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.447 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.545 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.563 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.559 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.755 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.267 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.406 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.675 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im ausbildenden Betrieb sowie der Berufsschule statt. Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss des Auszubildenden. Bei guten Leistungen verkürzt sich die Ausbildung auf Wunsch auf drei Jahre. Der Auszubildende erwirbt Kenntnisse und Fertigkeiten in vielen Fächern. Dazu gehören Bereiche, wie

    • Metallbearbeitung,
    • Elektrotechnik,
    • Mess- und Prüfverfahren sowie
    • Programmierung,
    • Hydraulik
    • und Pneumatik.

    Die duale Ausbildung ermöglicht es den Auszubildenden, das theoretisch Gelernte im Betrieb unter Anleitung anzuwenden. Von seinem Lehrbetrieb stark praktisch unterwiesen ist der Lehrling nach der Ausbildung in der Lage, selbstständig zu arbeiten. Er hat eine große Chance auf eine direkte Übernahme von seinem ausbildenden Betrieb.

    Nach bestandener Abschlussprüfung nennen sich die Auszubildenden "Facharbeiter für Mechatronik". Sie arbeiten später eher in praktisch orientierten Bereichen wie beispielsweise an der Bedienung von Maschinen. Ihre Hauptaufgaben liegen im Montieren, Warten und Installieren.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung steht dem Absolventen eine Weiterbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Mechatronik offen. Bildet er sich als Techniker für Maschinentechnik oder zum technischen Fachwirt weiter, erhöhen sich seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zur Wahl stehen zudem Weiterbildungen in den Bereichen Kommunikationstechnik und Qualitätsmanagement. Je nach gewählter Art der Qualifikation dauert diese bis zu zwei Jahre.

Studium

Das duale Studium verläuft ähnlich wie die Ausbildung und vermittelt die gleichen praktischen Grundlagen. Der angehende Student der Mechatronik benötigt die Hochschulreife oder entsprechende berufliche Qualifikationen, um ein Studium in diesem Fach zu beginnen. Optional wählt er ein Fernstudium. Während desselben lernen die Studenten in den Betrieben und der Universität. In manchen Fällen erhalten sie ein Ausbildungsentgelt von den Betrieben. Die Ausbildung verbindet die Praxis mit einem Studium. Dabei gliedert sich Letzteres in Praxis-Phasen im Betrieb und Präsenz-Phasen an der Hochschule. Das Studium der Mechatronik erfordert gute Kenntnisse in den Bereichen Mathematik, Informatik und Physik. Die Unterweisung der Studenten erfolgt neben anderen in den Fachrichtungen

    • Digitaltechnik,
    • Elektrotechnik,,
    • Informatik,
    • und technische Mechanik.,

    Das Studium dauert sieben Semester. Es endet mit dem Abschluss als Facharbeiter in Mechatronik und einem Bachelorabschluss. Somit sind Absolventen zu Ingenieuren ausgebildet und arbeiten im Anschluss an ihr Studium in den unterschiedlichsten Bereichen des Berufs. Im Gegensatz zu Facharbeitern der Mechatronik mit klassischer Ausbildung eröffnet sich ihnen der Bereich der Entwicklung von Produkten und Verfahren.

Tätigkeit

Der Beruf Mechatroniker / Mechatronikerin ist in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Spanne der Einsatzgebiete ist breit gefächert. Der Beruf verbindet Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. Mechatroniker arbeiten im Anlagen- und Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik. Dabei montieren sie mechanische, elektronische und elektrische Anlagen und Maschinen zu komplexen Systemen und halten diese instand. Sie sind für die Inbetriebnahmen und Installationen der Systeme genauso wie für die Wartung zuständig. Zu dem Berufsbild gehört die Programmierung von Maschinen. Klassische Arbeiten in diesem Beruf sind das Prüfen, Erkennen und Beheben von Fehlern. Dabei finden sie sich mitunter in Betrieben der


    • Automobil- und Luftfahrtindustrie,
    • der Stahlindustrie,
    • der Medizintechnik,
    • der Elektroindustrie
    • und im Handwerk.

    Innerhalb dieser Industriezweige arbeiten sie entweder in Werkstätten, auf Baustellen oder im Kundenservice. Als Elektro- und Metallfachkräfte weichen die Einsatzgebiete innerhalb des Berufsfeldes – je nachdem in welchen Betrieben der Mechatroniker arbeitet – stark voneinander ab.

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