Office Manager Gehalt bundesweit

1,914 - 4,405

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Office Management

Datenbasis: 417 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,914 € 2,814 € 4,405 €
Baden-Württemberg 1,876 € 2,369 € 4,586 € Jobs Office Management
Bayern 2,024 € 2,871 € 4,769 € Jobs Office Management
Berlin 1,553 € 2,218 € 3,776 € Jobs Office Management
Brandenburg 1,429 € 2,101 € 3,289 € Jobs Office Management
Bremen 1,830 € 2,690 € 4,211 € Jobs Office Management
Hamburg 1,910 € 2,414 € 3,680 € Jobs Office Management
Hessen 2,029 € 3,062 € 4,066 € Jobs Office Management
Mecklenburg-Vorpommern 1,376 € 2,023 € 3,167 € Jobs Office Management
Niedersachsen 1,743 € 2,562 € 4,011 € Jobs Office Management
Nordrhein-Westfalen 2,144 € 2,855 € 4,603 € Jobs Office Management
Rheinland-Pfalz 1,882 € 2,767 € 4,331 € Jobs Office Management
Saarland 2,007 € 2,950 € 4,618 € Jobs Office Management
Sachsen 1,453 € 2,136 € 3,344 € Jobs Office Management
Sachsen-Anhalt 1,407 € 2,069 € 3,239 € Jobs Office Management
Schleswig-Holstein 1,664 € 2,447 € 3,831 € Jobs Office Management
Thüringen 1,490 € 2,190 € 3,428 € Jobs Office Management

Office Management:

1. Gehalt

Als Office Manager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.814 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 417 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.914 € beginnen, Office Manager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.405 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.447 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.369 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Office Manager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.297 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.425 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.801 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.969 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.937 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.238 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.712 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.002 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.540 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Office-Managers /-in ist im deutschen Sprachraum ebenso bekannt unter der Bezeichnung Kaufmann /-frau für Büromanagement.
Die entsprechende Ausbildung dauert drei Jahre. Während dieser Zeit besuchen die Auszubildenden eine Berufsschule und arbeiten parallel im Industrie- oder Handelsbetrieb mit. Absolvieren sie die Ausbildung hingegen im öffentlichen Dienst, wird die betriebspraktische Ausbildung durch eine sogenannte dienstbegleitende Unterweisung ergänzt.

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Ausbildung eigenen Schwerpunkte zu setzten. Diese können zum Beispiel in den Bereichen Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Personalwirtschaft, Marketing und Vertrieb oder Verwaltung und Recht liegen. Die Qualifikationen, die die Auszubildenden während ihrer Lehrzeit erwerben, sind vielfältig. Dazu gehört zum Beispiel:

  • das Auswählen und Anwenden betrieblicher Kommunikationssysteme,
  • die Recherche, Beurteilung, Aufarbeitung und Archivierung von Informationen,
  • der bedarfsgerechte sowie effiziente Umgang mit Systemen zur Textverarbeitung,
  • das Einholen von Angeboten, deren Prüfung und letztendlich das Treffen von begründeten Entscheidungen,
  • der Posteingang und Postausgang,
  • das Zusammenstellen und Auswerten von Kundendaten,
  • das Vorbereiten von Zahlungsvorgängen unter Berücksichtigung der Zahlungsbestimmungen,
  • das Aufstellen und Auswerten von Vor- und Nachkalkulationen,
  • die Abwicklung von Dienstreiseanträgen und Reisekostenabrechnungen,
  • die Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten.

Zwar ist von Seiten des Gesetzgebers keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Praxis zeigt jedoch, dass meist nur Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss eine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben.
Von Bedeutung sind neben dem Abschlusszeugnis vor allem Vorkenntnisse in einigen relevanten Schulfächern. Hier ist zunächst die die Mathematik zu erwähnen. Nur mit gewissen mathematischen Kompetenzen können Kalkulationen erstellt und Kosten berechnet werden. Darüber hinaus ist wirtschaftliches sowie juristisches Grundwissen von Vorteil. Auf keinen Fall zu vernachlässigen sind außerdem gute Deutschkenntnisse, ohne die beispielsweise ein reibungsloser Schriftverkehr nicht möglich ist.

Die Liste der Ausbildungsalternativen im Bereich Büro und Sekretariat ist lang. An dieser Stelle sollen mit dem Beruf des/der Verwaltungsfachangestellten, Kaufmann /-frau für Groß- und Einzelhandel und Personaldienstleistungskaufmann/ -frau nur einige Beispiele genannt werden.

3. Studium

Wer sich die nötigen Qualifikationen in Form eines Hochschulstudiums aneignen möchte, kann auf das beliebte Fach Betriebswirtschaftslehre bzw. Business Administration zurückgreifen. Dieses beinhaltet nämlich ebenfalls die Bereiche Planung, Organisation, Berechnung und Umsetzung und ermöglicht gegebenenfalls einen Tätigkeit in leitender Funktion. Der Stundenplan eines/einer Studenten /-in setzt sich in erster Linie aus folgenden Pflichtmodulen zusammen:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre,
  • Grundlagen der Volkswirtschaftslehre,
  • Finanzierung und Investition,
  • Kosten- und Leistungsrechnung,
  • Marketing,
  • Personalführung,
  • Produktions- und Logistikmanagement,
  • Wirtschaftsmathematik,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Bilanzierung und Jahresabschluss,
  • Unternehmensorganisation,
  • Unternehmensbesteuerung,
  • Betriebswirtschaftliche Techniken.

Da ein Studium der Betriebswirtschaftslehre zunächst einmal relativ allgemeinbildend angelegt ist, können bei der späteren Stellensuche vorgenommene Spezialisierungen ausschlaggebend sein. Zur Auswahl stehen dazu Wahlpflichtmodule wie Human Resource Management, Marketingmanagement, Steuern oder Rechnungswesen und Controlling.

Darüber hinaus bieten einige Universitäten und Fachhochschulen an, die Betriebswirtschaftslehre mit einem anderen Fach zu kombinieren. Denkbar sind unter anderem die Fächer:

  • Soziologie,
  • Wirtschaftspsychologie,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft,
  • Philosophie, Ethik,
  • Allgemeine und vergleichende Kulturwissenschaft.

Im Schnitt benötigen die Studenten für das grundständige Studium etwa sieben Semester. Dann ist mit dem Bachelor ein erster berufsqualifizierender Abschluss erreicht und ein Einstieg ins Berufsleben möglich. Wer hingegen ein weiterführendes Studium aufnehmen möchte, kann dazu zwischen den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre bzw. Business Administration, Unternehmensführung, Management und Internationale Wirtschaft wählen.

Um zu einem Hochschulstudium zugelassen zu werden, ist eine entsprechende Zugangsberechtigung nötig. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Abiturzeugnis oder einen Meisterbrief handeln. Außerdem sollten die Bewerber einige Vorkenntnisse mitbringen. Dazu gehört zum einen die Mathematik. Ebenfalls von Bedeutung sind die Bereiche Wirtschaft und Recht. Des Weiteren nehmen internationale Wirtschaftssprachen ihren Platz innerhalb des Studiums ein. Neben Englisch kann das auch Französisch oder Spanisch sein.

4. Tätigkeit

Die Aufgaben eines Office Managers / einer Office Managerin sind vielfältig. Übergeordnet sind die Berufsangehörigen nämlich damit beschäftigt, ihrem Vorgesetzten den Rücken freizuhalten. Sie sind in der Lage, organisatorische sowie kaufmännisch-verwaltende Aufgaben zu übernehmen. So betreuen sie zum Beispiel jeglichen Schriftverkehr, sowohl betriebsinternen als auch den externen Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern. Außerdem planen und koordinieren sie sämtliche Termine und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Auch die Beschaffung von Büromaterialien gehört zu ihren Aufgaben.

Darüber hinaus sind die Kaufleute für Büromanagement dafür zuständig, Meetings vorzubereiten und Dienstreisen zu organisieren. Wenn es darum geht, Reisekosten abzurechnen, gelten sie ebenfalls als kompetente Ansprechpartner. Ein weiteres Aufgabenfeld, in dem Office-Manager tätig sind, ist die Öffentlichkeitsarbeit. Sie entwerfen Präsentationen oder organisieren Veranstaltungen. Zudem arbeiten sie bei der Planung des Personaleinsatzes mit. Ihr Fachwissen kommt ihnen ebenfalls zugute, wenn Material bestellt oder externe Dienstleistungen eingekauft werden müssen.
Im öffentlichen Dienst werden die Fachleute vor allem zur Unterstützung der Bürger eingesetzt. Sie helfen beim Stellen von Anträgen und klären gegebenenfalls die Zuständigkeiten.

Je nachdem, in welchem Bereich der Office Manager / die Office Managerin eingesetzt wird, variiert auch das Einkommen. Von der ursprünglichen Ausbildung ist häufig das Einstiegsgehalt abhängig.