Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Produktionshelfer

Datenbasis: 227  Datensätze aus 2013/2014

Produktionshelfer:

Gehalt

Ein Produktionshelfer verdient in Deutschland durchschnittlich 1.637 €, basierend auf 227 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.118 € und können teilweise bis zu 2.456 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Produktionshelfer bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.577 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.817 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Produktionshelfer Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.626 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.663 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.637 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.562 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.759 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.678 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.592 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.669 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.881 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Produktionshelfer benötigen für ihren Beruf und die zugehörigen Aufgaben nicht zwingend eine Ausbildung. Oftmals handelt es sich um ungelernte Arbeitskräfte, welche die ausgebildeten Fachkräfte bei der Produktion von unterschiedlichsten Erzeugnissen unterstützen. Obwohl Produktionshelfer wichtige Aufgaben übernehmen, setzen die einstellenden Unternehmen von ihnen keine Ausbildung voraus. Stattdessen erhalten die Hilfskräfte zu Beginn ihrer Berufszeit eine auf ihre konkreten Tätigkeiten bezogene Einweisung. Demnach erfolgt der Zugang zum Beruf des Produktionshelfers ohne vorherige Berufsausbildung.

Produktionshelfer benötigen für ihren Beruf und die zugehörigen Aufgaben nicht zwingend eine Ausbildung. Oftmals handelt Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung gelten als überqualifiziert. Als Produktionshelfer tätige Arbeitskräfte besitzen die Option, später eine Berufsausbildung zu beginnen, um ihre beruflichen und finanziellen Perspektiven zu verbessern. Ein Produktionshelfer mit mehrjähriger Berufserfahrung, absolviert seine anschließende Ausbildung unter Umständen in verkürzter Zeit. Einen möglichen Ausbildungsgang stellt der Beruf des Industriemechanikers dar.

Hinsichtlich späterer Weiterbildungen hängen die Möglichkeiten eines Produktionshelfers von den folgenden Faktoren ab:

  • seinem Schulabschluss,
  • seiner Berufspraxis,
  • einer zusätzlich absolvierten Ausbildung.

Im letztgenannten Fall besteht die Chance, die klassischen Aufstiegs-Fortbildungen zum Meister beziehungsweise zum Techniker zu absolvieren. Als Alternative zur abgeschlossenen Berufsausbildung akzeptieren die Technikerschulen Bewerber mit mindestens sieben Jahren Praxis in einer qualifizierenden Tätigkeit. In diesem Fall setzt die Zulassung einen Abschluss an einer Realschule voraus. Anderenfalls reicht – bei absolvierter Ausbildung – ein Hauptschul-Abschluss aus.

Studium

Als thematisch mit dem Beruf des Produktionshelfers verwandte Studiengänge gelten:

  • Studium der Produktionstechnik,
  • Produktion und Logistik,
  • Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Produktion.

Da die Unternehmen von ihren Bewerbern auf Produktionshelfer-Stellen keine Berufsausbildung erwarten, setzen Sie folgerichtig kein abgeschlossenes Studium voraus. Absolventen einer Fachhochschule oder eine Universität erhalten anspruchsvollere Stellen mit höherem Lohn.

Die Tätigkeit als Produktionshelfer gilt als beliebter Nebenjob. Studenten ziehen von zu Hause aus, um in einer anderen Stadt ihr Studium zu absolvieren. Dadurch fallen zusätzliche Kosten für die Wohnung und den Lebensunterhalt an. Zusätzlich verlangen die Bundesländer vereinzelt Studiengebühren. Um den finanziellen Aufwand zu decken, arbeiten zahlreiche Studenten während der Vorlesungszeit. Hierbei kommt der Beruf des Produktionshelfers bedingt in Betracht, da sich die Studierenden tagsüber vor allem in den Vorlesungs-Sälen aufhalten.

Anders gestaltet sich die Lage in den Semesterferien. Oftmals nutzen Studenten die mehreren freien Wochen, um intensiv zu arbeiten und sich dadurch ein finanzielles Polster für das nächste Semester zurückzulegen. In dieser Hinsicht stellt der Beruf als Produktionshelfer den idealen Arbeitsplatz dar. Die Bewerber benötigen kein besonderes Fachwissen; die erforderlichen Kenntnisse erhalten sie durch eine entsprechende Einweisung. Zusätzlich sammeln sie praktische Erfahrungen neben der theoretischen Vorlesungszeit. Das erhöht die Qualifikation und verbessert die Chancen auf eine Anstellung.

Tätigkeit

Produktionshelfer und Produktionshelferinnen ohne nähere Tätigkeitsangabe sind oftmals in großen Betrieben zu finden. Ihre Arbeitsplätze sind meist riesige Hallen, in denen sie bei der Produktion jeglicher Dinge helfen. Die Arbeitszeiten sind meistens in Schichten aufgeteilt. Produktionshelfer und Produktionshelferinnen ohne nähere Tätigkeitsangabe arbeiten also entweder von sechs Uhr morgens bis 14 Uhr mittags in der Frühschicht, von 14 bis 22 Uhr in der Spätschicht oder von 22 bis secht Uhr in der Nachtschicht, die Dank Zuschlägen am Besten bezahlt ist.

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