Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Schweißer / in

Datenbasis: 244  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,517€ 2,171€ 3,211€
Baden-Württemberg 1,690€ 2,477€ 3,339€ Jobs Leiter Fertigung (m/w) Schweißen von Baugruppen aus Metall
Bayern 1,695€ 2,387€ 3,779€ Jobs Schweißer/in
Berlin 1,422€ 1,882€ 2,724€ Jobs Schweißer/in
Brandenburg 1,310€ 1,682€ 2,655€ Jobs Schlosserhelfer/innen und Schweißer/innen
Bremen 1,859€ 2,661€ 3,936€ Jobs Schweißer/in
Hamburg 1,362€ 2,030€ 2,547€ Jobs Schweißer/in
Hessen 1,829€ 2,292€ 2,685€ Jobs Schweißer (m/w)
Mecklenburg-Vorpommern 1,537€ 1,827€ 2,109€ Jobs Schweißer/in
Niedersachsen 1,489€ 2,181€ 3,062€ Jobs Schweißer/in
Nordrhein-Westfalen 1,771€ 2,355€ 4,141€ Jobs Senior Underwriter Luftfahrt (m/w) Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH)
Rheinland-Pfalz 1,696€ 2,037€ 2,296€ Jobs WIG-Schweißer oder Orbitalschweißer (m/w)
Saarland 1,356€ 1,940€ 2,869€ Jobs Schweißer/in
Sachsen 1,220€ 1,685€ 2,708€ Jobs Schweißer/in
Sachsen-Anhalt 1,495€ 1,816€ 2,581€ Jobs Schweißer/in
Schleswig-Holstein 1,416€ 2,026€ 2,997€ Jobs Schweißer/in
Thüringen 1,414€ 1,679€ 2,827€ Jobs Pflegekräfte/Pflegehelfer (w/m)

Schweißer / in:

Gehalt

Ein Schweißer verdient in Deutschland durchschnittlich 2.171 €, basierend auf 244 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.517 € und können teilweise bis zu 3.211 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Schweißer bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.026 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.477 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Schweißer Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.074 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.192 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.221 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.201 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.297 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.219 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.057 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.258 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.463 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Schweißer benötigen eine praktische Ausbildung im Bereich der Schweißtechnik, ehe sie ihren Beruf ausüben. Seit dem Jahr 2004 existiert eine Änderung der Ausbildungsordnung. Sie verfolgt das Ziel, für mehr Flexibilität in den Metallberufen zu sorgen. Deswegen entscheidet die praktische Ausbildung im gewählten Betrieb darüber, wie intensiv sich die Auszubildenden mit der Schweißtechnik beschäftigen.

Darüber hinaus gibt es die Aus- oder Weiterbildung zum geprüften Schweißer. Im Idealfall besitzen die Bewerber auf die Fortbildung bereits eine anderweitige, abgeschlossene Berufsausbildung. Zusätzlich benötigen Interessierte mindestens den Abschluss einer Hauptschule. Die Inhalte der Weiterbildung zum geprüften Schweißer regeln die Richtlinien vom Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (kurz DVS).

Es handelt sich um einen international anerkannten Titel. Als Anbieter der Weiterbildung kommen insbesondere schweißtechnische Versuchs- und Lehr-Einrichtungen infrage. Sie führen Lehrgänge durch, die sich auf eines der nachfolgend genannten Schweißverfahren konzentrieren:

  • Metallschutz-Gasschweißen
  • Wolfram-Inertgas-Schweißen
  • Lichtbogenhand-Schweißen

Außerdem besteht die Option, in der Weiterbildung den Umgang mit mehreren der genannten Schweißverfahren zu erlernen.

Die konkrete Dauer der Weiterbildung hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst spielen die zeitliche Planung des Veranstalters und dessen Entscheidung zwischen Teil- und Vollzeit eine entscheidende Rolle. Außerdem entscheiden die vorhandenen fachlichen Vorkenntnisse der Bewerber über die Länge.

Ein geprüfter Schweißer besitzt nach drei Jahren mit Berufspraxis die Chance, sich zum Schweißwerk-Meister weiterzubilden. Der Titel berechtigt zu Aufsichts-Funktionen bei Schweiß-Arbeiten. Die Fortbildung besteht aus insgesamt vier Teilen, von denen jeder ungefähr eine Woche in Anspruch nimmt. Am Ende der Weiterbildung steht eine Prüfung an. Nach der bestandenen Prüfung existiert mit dem Schweiß-Fachmann eine zusätzliche Stufe der Aufstiegs-Fortbildung.

Schweiß-Fachmänner erhalten in kleineren und mittelständischen Unternehmen die volle Verantwortung für die Schweißaufsicht. In größeren Unternehmen fungieren die Fachmänner als Schnittstelle zwischen den Ingenieuren und der Realisation der Schweiß-Arbeiten. Der Lehrgang zum Schweiß-Fachmann endet mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung, die vor einer Kommission des DVS stattfindet. Erfolgreiche Prüflinge erhalten neben dem deutschen Titel des geprüften DVS-Schweiß-Fachmanns ein englisches Diplom, das sie als "International Welding Specialist" auszeichnet.

Studium

Der Zugang zum Beruf des Schweißers erfolgt über den vorgestellten Weg der DVS-Fortbildung. Anschließend verbessern diverse Aufstiegs-Fortbildungen die beruflichen Perspektiven. Alternativ zur Weiterbildung bietet sich ein Studium an einer Hochschule an. Interessierte Personen benötigen hierfür eine entsprechende Hochschulzugangs-Berechtigung.

Es empfiehlt sich, einen Studiengang mit inhaltlichem Bezug zum Schweißer-Beruf zu wählen. Deswegen bietet sich das Fachgebiet der Werkstoff-Technik an. Entsprechende Studiengänge weisen Überschneidungen zu den Fächern Maschinenbau und Bauwesen auf. Die Studierenden lernen den praktischen Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe und Materialien kennen. Hierbei legen die jeweiligen Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte.

Ein Studienverlaufsplan aus der Werkstoff-Technik umfasst in der Regel Veranstaltungen zu diesen Themen:

  • Metallurgie
  • Metallische Werkstoffe
  • Kunststoff-Technik
  • Polymere
  • nicht-metallische und anorganische Werkstoffe

Außerdem hören die Studierenden Vorlesungen zu Fächern, die als Bestandteil sämtlicher ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge gelten. Hierzu zählen insbesondere die Mathematik, die Experimental-Physik, die Chemie und die technische Mechanik.

Tätigkeit

Der Schweißer oder die Schweißerin mit dem Qualitätssiegel "Geprüft" findet ein Arbeitsumfeld in Unternehmen des Rohrleitungs-, Maschinen- und Anlagenbaus, ferner auf Werften oder in der Fahrzeugindustrie. Angehörige dieser Berufsgruppe besitzen für ihren Bereich Schweißerpässe nach europäischer Norm. Sie verbinden Metallteile wie Rohre, Bleche oder Stahlplatten mit Hilfe moderner Schweißtechnik, dabei arbeiten sie nach Bauzeichnungen oder Skizzen. Für Versicherungen arbeiten geprüfte Schweißer als Gutachter. Meist sind sie in Werkhallen oder auf Baustellen tätig. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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