Sozialversicherungsfachangestellter Gehalt bundesweit

2,145 - 4,425

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27 Jobs für Sozialversicherungsfachangestellte / r bundesweit

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Sozialversicherungsfachangestellte / r

Datenbasis: 266 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2,145 € 3,004 € 4,425 €
Baden-Württemberg 1,912 € 2,852 € 3,754 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Bayern 2,231 € 3,133 € 4,396 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Berlin 2,518 € 2,782 € 3,613 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Brandenburg 1,601 € 2,242 € 3,303 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Bremen 1,785 € 2,500 € 3,683 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Hamburg 2,291 € 3,000 € 5,359 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Hessen 2,203 € 2,826 € 4,137 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Mecklenburg-Vorpommern 1,542 € 2,159 € 3,180 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Niedersachsen 2,020 € 3,002 € 4,438 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Nordrhein-Westfalen 2,087 € 2,742 € 4,457 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Rheinland-Pfalz 2,799 € 2,924 € 3,712 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Saarland 1,995 € 2,794 € 4,116 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Sachsen 2,586 € 2,780 € 3,453 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Sachsen-Anhalt 1,867 € 2,559 € 3,316 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Schleswig-Holstein 3,028 € 3,393 € 4,352 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r
Thüringen 1,669 € 2,338 € 3,444 € Jobs Sozialversicherungsfachangestellte / r

Sozialversicherungsfachangestellte / r:

1. Gehalt

Als Sozialversicherungsfachangestellter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.004 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 266 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.145 € beginnen, Sozialversicherungsfachangestellte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.425 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.393 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.852 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Sozialversicherungsfachangestellter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.751 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.986 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.128 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.745 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.788 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.631 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.622 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.823 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.235 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Sozialversicherungs-Fachangestellten gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Die Lehre erfolgt mit einer Fachrichtung und erstreckt sich in der Regel über drei Jahre. Die Auszubildenden halten sich während der Zeit der Lehre in der Berufsschule und ihrem ausbildenden Betrieb auf. Durch das duale System gelingt es, die theoretischen Grundlagen mit ersten Praxis-Erfahrungen zu verknüpfen.

Die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten wählen zwischen folgenden Fachrichtungen aus:

  • allgemeine Krankenversicherung,
  • gesetzliche Unfallversicherung,
  • landwirtschaftliche Sozialversicherung,
  • knappschaftliche Sozialversicherung,
  • gesetzliche Rentenversicherung.

Je nach gewählter Fachrichtung unterscheiden sich die Inhalte der Ausbildung.

Während der Ausbildung erwerben die angehenden Sozialversicherungs-Fachangestellten wesentliche Grundkenntnisse bezüglich der Rechtsgrundlagen und der Systeme der sozialen Versicherung. Darüber hinaus gelten die Wirtschaftslehre und das Rechnungswesen als wichtige Ausbildungsinhalte. Aufgrund ihrer Tätigkeit mit anderen Menschen erlernen die Auszubildenden verschiedene Kompetenzen im Bereich der Kundenberatung und Betreuung. Interessierte benötigen kommunikative Fähigkeiten und Freude am Umgang mit anderen Menschen.

Die Ausbildung zum Sozialversicherungs-Fachangestellten setzt keinen bestimmten Schulabschluss voraus. In der Regel stellen die ausbildenden Betriebe vorwiegend Menschen mit mittlerer Reife ein. Liegt eine abgeschlossene Berufsausbildung oder das Abitur vor, besteht die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildungsdauer.

Je nach Ort und Art des Ausbildungsbetriebes variieren der Aufbau und die Inhalte der Lehre. In der Regel absolvieren die Auszubildenden Theorie- und Praxiseinheiten. Dies geht mit einer Ausbildungsvergütung einher. Viele Berufsschulen steigern das Gehalt mit zunehmender Ausbildungsdauer. Gute Leistungen während der Lehre eine anschließende Weiterbildung oder ein Studium. Dieses eröffnet gute Berufsaussichten und bietet die Option, sich auf einen Teilbereich des Versicherungswesens zu spezialisieren.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte/-r.

3. Studium

Personen mit einer Hochschulzugangs-Berechtigung steht ein Studium zum Gesundheitswirt offen. Dieses erfolgt an einer Fachhochschule oder Universität und erstreckt sich über acht Semester. Zu Beginn umfasst das Studium wesentliche Grundlagen der Gesundheitsbranche. Mit zunehmender Studiendauer absolvieren die Studierenden verschiedene Vertiefungs- und Wahlmodule. Mehrere Praktika oder ein Praxis-Semester bilden einen Ausgleich zu den Theorie-Einheiten.

Während des Grundlagen-Studiums absolvieren die Studierenden folgende Module:

  • Gesundheitswissenschaften,
  • Pflegewissenschaften,
  • Psychologie,
  • Medizin,
  • Sozialwissenschaften,
  • wissenschaftliches Arbeiten.

Während der Theorie-Einheiten befinden sich die Studierenden an der Universität oder Fachschule. Im Gegensatz hierzu erfolgen die Praxis-Phasen in einem Betrieb des Gesundheitswesens. Dabei wenden die angehenden Gesundheitswirte ihre Kenntnisse praktisch an und erweitern diese durch neue Erfahrungen.

Die zukünftigen Gesundheitswirte arbeiten während des Studiums an verschiedenen Projekten. Die begleitenden Lehr-Veranstaltungen bieten Raum für Fragen, Anregungen und Hilfestellungen. Außerhalb der Projekte erfolgt das Selbst-Studium. Dabei nehmen die Studierenden an Vorlesungen und Seminaren teil. In der freien Zeit findet die Vor- und Nachbereitung statt. Umfasst das Studium keine Praktika, absolvieren die Studierenden diese in der vorlesungsfreien Zeit. Ziel der Praxis-Phasen ist es, erste Einblicke in das zukünftige Arbeitsfeld des Gesundheitswirtes zu erhalten. Im Umgang mit den Fachkräften erlernen die Studierenden wesentliche Schlüssel-Qualifikationen. Hierzu zählen Ehrgeiz, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Das Studium endet mit den Bachelor-Prüfungen.

4. Tätigkeit

Der Sozialversicherungsfachangestellte oder die Sozialversicherungsfachangestellte im Fachbereich allgemeine Krankenversicherung arbeiten vorwiegend bei den Trägern der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherungen oder anderen Versicherungsverbänden. Das durchschnittliche Gehalt liegt, bei den Sozialversicherungsfachangestellten im Bereich der allgemeinen Krankenversicherung, bei einem Einkommen von etwa 31.000 EUR im Jahr, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von etwa 38 Stunden. Dabei ist der Verdienst u. a. abhängig von der Qualifikation, der Berufserfahrung und dem Verantwortungsbereich. Um in diesem Bereich zu arbeiten ist eine berufliche Ausbildung erforderlich.