Tierpfleger Gehalt bundesweit

1,237 - 2,939

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1 Jobs für Tierpfleger / in bundesweit

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Tierpfleger / in

Datenbasis: 128 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,237 € 1,719 € 2,939 €
Baden-Württemberg 1,145 € 1,786 € 2,668 € Jobs Tierpfleger / in
Bayern 1,499 € 1,651 € 1,957 € Jobs Tierpfleger / in
Berlin 1,710 € 2,232 € 2,707 € Jobs Tierpfleger / in
Brandenburg 887 € 1,233 € 2,108 € Jobs Tierpfleger / in
Bremen 1,182 € 1,643 € 2,809 € Jobs Tierpfleger / in
Hamburg 1,608 € 2,235 € 3,821 € Jobs Tierpfleger / in
Hessen 1,068 € 1,762 € 2,869 € Jobs Tierpfleger / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,048 € 1,239 € 2,031 € Jobs Tierpfleger / in
Niedersachsen 1,525 € 2,134 € 2,495 € Jobs Tierpfleger / in
Nordrhein-Westfalen 1,021 € 1,525 € 2,722 € Jobs Tierpfleger / in
Rheinland-Pfalz 1,392 € 2,097 € 3,106 € Jobs Tierpfleger / in
Saarland 1,151 € 1,599 € 2,734 € Jobs Tierpfleger / in
Sachsen 960 € 1,334 € 2,281 € Jobs Tierpfleger / in
Sachsen-Anhalt 1,410 € 1,735 € 1,924 € Jobs Tierpfleger / in
Schleswig-Holstein 1,504 € 1,829 € 2,065 € Jobs Tierpfleger / in
Thüringen 963 € 1,338 € 2,288 € Jobs Tierpfleger / in

Tierpfleger / in:

1. Gehalt

Als Tierpfleger liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.719 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 128 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.237 € beginnen, Tierpfleger in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.939 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.829 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.786 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Tierpfleger in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.689 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.811 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.774 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.715 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.841 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.715 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.580 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.382 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.251 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Für die Arbeit als Tierpfleger oder Tierpflegerin im Zoo gibt es eine bundesweit geregelte Lehre. Diese Tätigkeit gehört zu den Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG). Nach den Richtlinien in den Bundesländern beträgt die Lehrdauer drei Jahre. Sie erfolgt in der Industrie und im Handel. Ebenso sammeln die Auszubildenden ihre praktischen Erfahrungen in Zoos, Kliniken und Forschungs-Einrichtungen. Auch die Lehre in Tierheimen und Tierpensionen zeigt sich machbar. Da diese Ausbildung zu den freien Berufen zählt, lernen die Interessenten im dualen System. Hier wechselt sich der praktische mit dem theoretischen Unterricht ab.

Die Mehrheit der Betriebe stellt Bewerber mit Hochschulreife ein. Auch Absolventen eines mittleren Schulabschlusses haben Chancen auf diese Ausbildung. Bereits am Anfang der Lehre gehören betriebliche Qualifizierungs-Maßnahmen zu den Aufgaben der Lernenden. Während der Ausbildung kommt es zu Nacht- und Schichtdiensten. Mit diesen rechnen die Interessierten ab dem ersten Lehrjahr. Die betriebliche Ausbildung konzentriert sich in der ersten Zeit auf die Grundkenntnisse in diesem Beruf. Hier spielen die artgerechte Pflege und der Tierschutz eine Rolle. Ebenso beschäftigen sich Bewerber mit der Pflege und Versorgung der Tiere.

Die Datenverarbeitung stellt einen wichtigen Aufgabenbereich bei dieser Tätigkeit dar. Klinische Fakten nehmen die angehenden Tierpfleger in die Akten auf und verarbeiten sie elektronisch. Dabei erhalten der Umweltschutz und tierspezifische Krankheiten einen hohen Stellenwert. Weiterhin zeigt sich die Lagerung von Futterstoffen wichtig, um die Tiere fachgerecht zu ernähren. Die rechtlichen Fakten in der Tierpflege erhalten in der Lehre einen hohen Stellenwert. Ähnlich verhält es sich mit den relevanten Schutzmaßnahmen für die Pfleger. Im zweiten Ausbildungsjahr befassen sich die Lernenden mit:

  • dem Betreuen der Tiere
  • Arbeitsschutz
  • der Untersuchung von Tieren
  • Organisation in einem Tierheim oder Zoo
  • artgerechter Haltung von Wildtieren
  • dem Lernen von Sicherheitsvorschriften
  • Qualitäts-Sicherheit am Arbeitsplatz.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Tierpfleger/-in.

3. Studium

Als eine Weiterbildungs-Möglichkeit in diesem Arbeitsfeld bietet sich das Studium der Veterinär-Medizin an. In Deutschland gibt es fünf Universitäten und Hochschulen, die diesen Studiengang anbieten. Die Interessenten wählen zwischen:

  • Berlin
  • Leipzig
  • Gießen
  • München
  • und Hannover

Das eigentliche Studium variiert in seinem Aufbau. Nach dem Studium legen die Studenten das Staatsexamen ab. Danach erhalten sie ihre Approbation als Tierarzt oder Tierärztin. Die Regelstudienzeit in diesem Bereich liegt bei fünfeinhalb Jahren. Dies entspricht elf Semestern, wobei sich zwei davon als Praxis-Semester zeigen. Die ersten vier Semester sind die vorklinische Phase. In dieser vermitteln Dozenten das Wissen in den Kernfächern. Zu diesen zählen Chemie, Physik und Radiologie. Ebenso spielen die Zoologie und die Botanik eine Rolle.

Nach dem ersten Jahr des Studiums erfolgt die Zwischenprüfung für die Lernenden. Bestehen sie diese, erhalten die Teilnehmenden ihr Vorphysikum. Das richtige Physikum bekommen die Studenten nach dem zweiten Studienjahr. Hier beweisen sie ihre Kenntnisse in der Anatomie, der Biochemie, der Tierzucht und der Genetik. Nach dem fünften Semester erwartet die Lernenden das erste Staatsexamen. Um dieses zu erhalten, bereiten sich die Studierenden auf eine weitere Prüfung vor. Als ausgebildete Tierärzte bezeichnen sich die Absolventen nach dem Erhalt des dritten Staatsexamens.

4. Tätigkeit

Ein Tierpfleger oder eine Tierpflegerin mit der Spezialisierung auf Tierheim und Tierpension findet ein Arbeitsumfeld neben Tierheimen und Tierpensionen vor allem in Zoologischen Gärten oder in Tierkliniken. Angehörige dieser Berufsgruppe sind mit der Pflege von Haustieren beschäftigt. Sie nehmen verwahrloste Tiere auf, füttern sie und päppeln sie auf. Sie säubern Käfige und Gehege und achten auf eine artgerechte Haltung. Dazu gehört auch das regelmäßige Ausführen von Hunden. Zudem achten sie darauf, dass die Tiere regelmäßig von Ärzten untersucht werden. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.