Gehaltsdatenbank mit 2 Mio Einträgen Über 200.000 aktuelle Stellenangeboten

×

Gehalt Verpacker / in

Datenbasis: 66  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,117€ 1,708€ 2,432€
Baden-Württemberg 1,485€ 1,800€ 2,282€ Jobs Verpacker / in
Bayern 1,012€ 1,468€ 2,142€ Jobs Verpacker / in
Berlin 1,040€ 1,590€ 2,264€ Jobs Verpacker / in
Brandenburg 858€ 1,312€ 1,868€ Jobs Verpacker / in
Bremen 1,116€ 1,706€ 2,429€ Jobs Verpacker / in
Hamburg 1,793€ 2,741€ 3,903€ Jobs Verpacker / in
Hessen 1,434€ 1,978€ 2,522€ Jobs Verpacker / in
Mecklenburg-Vorpommern 864€ 1,321€ 1,881€ Jobs Verpacker / in
Niedersachsen 1,508€ 2,049€ 2,174€ Jobs Verpacker / in
Nordrhein-Westfalen 1,210€ 2,056€ 5,227€ Jobs Verpacker / in
Rheinland-Pfalz 1,448€ 1,667€ 1,773€ Jobs Verpacker / in
Saarland 2,180€ 3,333€ 4,746€ Jobs Verpacker / in
Sachsen 1,067€ 1,432€ 1,970€ Jobs Verpacker / in
Sachsen-Anhalt 1,137€ 1,411€ 1,962€ Jobs Verpacker / in
Schleswig-Holstein 936€ 1,431€ 2,038€ Jobs Verpacker / in
Thüringen 979€ 1,497€ 2,132€ Jobs Verpacker / in

Verpacker / in:

1. Gehalt

Ein Verpacker verdient in Deutschland durchschnittlich 1.708 €, basierend auf 66 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.117 € und können teilweise bis zu 2.432 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Verpacker bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.431 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.800 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Verpacker Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.686 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.533 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.696 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.946 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.946 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.511 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.713 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.799 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.461 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Verpackers geht mit vergleichsweise einfach zu erlernenden Aufgaben und Handlungen einher. Das wirkt sich auf die Ansprüche und Voraussetzungen der einstellenden Unternehmen aus. In der Regel benötigt ein Verpacker keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vielmehr reicht eine kurze Einweisung am Arbeitsplatz aus, um die zugehörigen Tätigkeiten zur Zufriedenheit des Arbeitgebers auszuüben.

Dennoch besitzen am Beruf des Verpackers interessierte Personen die Option, sich durch zusätzliche Qualifikationen, Kompetenzen und Fachwissen von anderen Bewerbern abzuheben. Das erfolgt beispielsweise durch erste praktische Erfahrungen im Bereich der Lagerhaltung oder des Umschlags von Waren. Außerdem besitzen als Verpacker eingestellte Arbeitskräfte mitunter eine Ausbildung, obwohl hierfür keine Pflicht existiert. Diesbezüglich handelt es sich überwiegend um Ausbildungen aus dem Bereich der Lagerlogistik.

Als Verpacker arbeitenden Personen stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Weiterbildung offen. Dazu zählen prinzipiell alle Angebote, mit denen die Arbeitskräfte ihr Fachwissen erweitern. Für Verpacker ohne bisherige Berufsausbildung liegt die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz nahe. Bei ausreichender Berufspraxis besteht die Möglichkeit, die bisherige Arbeit anzurechnen, um eine Verkürzung der Ausbildung zu erreichen. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise die Ausbildung zum Fachlageristen an.
Gemäß den Vorgaben des Berufsbildungs-Gesetzes besteht kein Bedarf an einem bestimmten vorgeschriebenen Schulabschluss, um eine Zulassung für die Ausbildung zu erhalten. In der Realität besitzt allerdings der Großteil der Auszubildenden mindestens einen Hauptschul-Abschluss.

Darüber hinaus steht Verpacker sogar ohne reguläre Ausbildung die Chance offen, einen Berufsabschluss zu erlangen. Das erfolgt über die sogenannte Externen-Prüfung. Als Voraussetzung für die Zulassung gilt ausreichende Berufserfahrung. Vor der Prüfung besuchen die interessierten Personen vorbereitende Kurse, um ihre praktischen und theoretischen Fachkompetenzen gemäß den Ansprüchen zu vertiefen.

Weisen Verpacker ausreichend einschlägige Berufspraxis nach, erhalten sie trotz fehlendem Berufsabschluss das Recht zur Meisterprüfung. Es empfiehlt sich, vor der Prüfung zum Meister für Lagerwirtschaft Vorbereitungs-Lehrgänge zu besuchen. Die in Voll- und Teilzeit angebotenen Kurse unterstützen die Interessenten bei einem erfolgreichen Abschluss der Prüfung. Der darauf ausgestellte Meisterbrief berechtigt zur Selbstständigkeit und Ausbildung anderer Personen.

3. Studium

Der Beruf des Verpackers erfordert keine abgeschlossene Berufsausbildung. Dasselbe gilt für das Studium: Es besteht kein Bedarf an einem Hochschul-Studium, um der vorgestellten Arbeit nachzukommen. Absolventen einer Fachhochschule oder Universität gelten im Hinblick auf die zugehörigen Aufgaben als überqualifiziert. Allerdings stellt die Arbeit des Verpackers eine potenzielle Nebenverdienst-Quelle für Studierende dar.

Zahlreiche Unternehmen aus der Logistikbranche suchen Neben- und Minijobber, die sie beim Verpacken der Waren unterstützen. Studierende üben die Tätigkeit des Verpackers während des Semesters in Teilzeit aus. Außerdem bieten sich die Semesterferien für zeitlich intensivere Jobs an. In diesem Fall liegt eine befristete Vollzeit-Anstellung als Verpacker nahe. Für Absolventen eines Studiengangs aus der Logistik geht die Neben-Tätigkeit des Verpackers mit einem positiven Effekt einher. Sie erhalten erste praktische Erfahrungen und lernen vor Ort die Abläufe von Logistik-Prozessen kennen.

4. Tätigkeit

Einsatzgebiet von dem Verpacker oder der Verpackerin ist die Lagerwirtschaft, wo sie Aufgaben im Verpackungsbereich übernehmen. Waren werden von ihnen fachgerecht verpackt. Dabei müssen Verpacker und Verpackerinnen Kenntnisse über geeignete Verpackungshilfsmittel und verpackungswerkzeuge besitzen. Der Umgang mit speziellen Gerätschaften setzt Fingerfertigkeit und Schnelligkeit voraus. Der Verpacker oder die Verpackerin arbeiten meist im Schichtbetrieb. Für verwendete Apperaturen sind sie eigenverantwortlich im Bezug auf Wartung und Pflege. Je nach Arbeitsort und Unternehmensstruktur können der Verpacker und die Verpackerin auch in andere Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel werden sie in der Warenvorbereitung für den Versand, der Sortierung von Produkten und deren Kommission eingesetzt.

TOP Skip to main content