Verpacker Gehalt bundesweit

1,201 - 2,593

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Verpacker / in

Datenbasis: 143 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,201 € 1,719 € 2,593 €
Baden-Württemberg 1,302 € 1,900 € 2,776 € Jobs Verpacker / in
Bayern 1,039 € 1,789 € 3,468 € Jobs Verpacker / in
Berlin 1,126 € 1,611 € 2,430 € Jobs Verpacker / in
Brandenburg 836 € 1,197 € 1,806 € Jobs Verpacker / in
Bremen 1,148 € 1,643 € 2,478 € Jobs Verpacker / in
Hamburg 1,256 € 1,798 € 2,712 € Jobs Verpacker / in
Hessen 1,348 € 1,752 € 2,367 € Jobs Verpacker / in
Mecklenburg-Vorpommern 912 € 1,305 € 1,969 € Jobs Verpacker / in
Niedersachsen 1,445 € 1,833 € 2,536 € Jobs Verpacker / in
Nordrhein-Westfalen 1,456 € 2,046 € 3,567 € Jobs Verpacker / in
Rheinland-Pfalz 1,249 € 1,525 € 1,851 € Jobs Verpacker / in
Saarland 1,117 € 1,599 € 2,412 € Jobs Verpacker / in
Sachsen 1,159 € 1,635 € 1,871 € Jobs Verpacker / in
Sachsen-Anhalt 1,137 € 1,411 € 1,962 € Jobs Verpacker / in
Schleswig-Holstein 1,055 € 1,510 € 2,278 € Jobs Verpacker / in
Thüringen 1,075 € 1,538 € 2,320 € Jobs Verpacker / in

Verpacker / in:

1. Gehalt

Als Verpacker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.719 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 143 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.201 € beginnen, Verpacker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.593 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.510 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.900 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Verpacker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.721 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.670 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.735 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.738 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.712 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.594 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.627 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.959 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.654 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Verpackers geht mit vergleichsweise einfach zu erlernenden Aufgaben und Handlungen einher. Das wirkt sich auf die Ansprüche und Voraussetzungen der einstellenden Unternehmen aus. In der Regel benötigt ein Verpacker keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vielmehr reicht eine kurze Einweisung am Arbeitsplatz aus, um die zugehörigen Tätigkeiten zur Zufriedenheit des Arbeitgebers auszuüben.

Dennoch besitzen am Beruf des Verpackers interessierte Personen die Option, sich durch zusätzliche Qualifikationen, Kompetenzen und Fachwissen von anderen Bewerbern abzuheben. Das erfolgt beispielsweise durch erste praktische Erfahrungen im Bereich der Lagerhaltung oder des Umschlags von Waren. Außerdem besitzen als Verpacker eingestellte Arbeitskräfte mitunter eine Ausbildung, obwohl hierfür keine Pflicht existiert. Diesbezüglich handelt es sich überwiegend um Ausbildungen aus dem Bereich der Lagerlogistik.

Als Verpacker arbeitenden Personen stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Weiterbildung offen. Dazu zählen prinzipiell alle Angebote, mit denen die Arbeitskräfte ihr Fachwissen erweitern. Für Verpacker ohne bisherige Berufsausbildung liegt die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz nahe. Bei ausreichender Berufspraxis besteht die Möglichkeit, die bisherige Arbeit anzurechnen, um eine Verkürzung der Ausbildung zu erreichen. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise die Ausbildung zum Fachlageristen an.
Gemäß den Vorgaben des Berufsbildungs-Gesetzes besteht kein Bedarf an einem bestimmten vorgeschriebenen Schulabschluss, um eine Zulassung für die Ausbildung zu erhalten. In der Realität besitzt allerdings der Großteil der Auszubildenden mindestens einen Hauptschul-Abschluss.

Darüber hinaus steht Verpacker sogar ohne reguläre Ausbildung die Chance offen, einen Berufsabschluss zu erlangen. Das erfolgt über die sogenannte Externen-Prüfung. Als Voraussetzung für die Zulassung gilt ausreichende Berufserfahrung. Vor der Prüfung besuchen die interessierten Personen vorbereitende Kurse, um ihre praktischen und theoretischen Fachkompetenzen gemäß den Ansprüchen zu vertiefen.

Weisen Verpacker ausreichend einschlägige Berufspraxis nach, erhalten sie trotz fehlendem Berufsabschluss das Recht zur Meisterprüfung. Es empfiehlt sich, vor der Prüfung zum Meister für Lagerwirtschaft Vorbereitungs-Lehrgänge zu besuchen. Die in Voll- und Teilzeit angebotenen Kurse unterstützen die Interessenten bei einem erfolgreichen Abschluss der Prüfung. Der darauf ausgestellte Meisterbrief berechtigt zur Selbstständigkeit und Ausbildung anderer Personen.

3. Studium

Der Beruf des Verpackers erfordert keine abgeschlossene Berufsausbildung. Dasselbe gilt für das Studium: Es besteht kein Bedarf an einem Hochschul-Studium, um der vorgestellten Arbeit nachzukommen. Absolventen einer Fachhochschule oder Universität gelten im Hinblick auf die zugehörigen Aufgaben als überqualifiziert. Allerdings stellt die Arbeit des Verpackers eine potenzielle Nebenverdienst-Quelle für Studierende dar.

Zahlreiche Unternehmen aus der Logistikbranche suchen Neben- und Minijobber, die sie beim Verpacken der Waren unterstützen. Studierende üben die Tätigkeit des Verpackers während des Semesters in Teilzeit aus. Außerdem bieten sich die Semesterferien für zeitlich intensivere Jobs an. In diesem Fall liegt eine befristete Vollzeit-Anstellung als Verpacker nahe. Für Absolventen eines Studiengangs aus der Logistik geht die Neben-Tätigkeit des Verpackers mit einem positiven Effekt einher. Sie erhalten erste praktische Erfahrungen und lernen vor Ort die Abläufe von Logistik-Prozessen kennen.

4. Tätigkeit

Einsatzgebiet von dem Verpacker oder der Verpackerin ist die Lagerwirtschaft, wo sie Aufgaben im Verpackungsbereich übernehmen. Waren werden von ihnen fachgerecht verpackt. Dabei müssen Verpacker und Verpackerinnen Kenntnisse über geeignete Verpackungshilfsmittel und verpackungswerkzeuge besitzen. Der Umgang mit speziellen Gerätschaften setzt Fingerfertigkeit und Schnelligkeit voraus. Der Verpacker oder die Verpackerin arbeiten meist im Schichtbetrieb. Für verwendete Apperaturen sind sie eigenverantwortlich im Bezug auf Wartung und Pflege. Je nach Arbeitsort und Unternehmensstruktur können der Verpacker und die Verpackerin auch in andere Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel werden sie in der Warenvorbereitung für den Versand, der Sortierung von Produkten und deren Kommission eingesetzt.