Webprogrammierer Gehalt bundesweit

1,764 - 4,114

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Webprogrammierer / in

Datenbasis: 138 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,764 € 2,647 € 4,114 €
Baden-Württemberg 2,391 € 2,764 € 3,597 € Jobs Webprogrammierer / in
Bayern 1,574 € 2,536 € 3,907 € Jobs Webprogrammierer / in
Berlin 1,527 € 2,473 € 5,100 € Jobs Webprogrammierer / in
Brandenburg 1,317 € 1,976 € 3,071 € Jobs Webprogrammierer / in
Bremen 1,686 € 2,530 € 3,932 € Jobs Webprogrammierer / in
Hamburg 1,705 € 1,932 € 4,815 € Jobs Webprogrammierer / in
Hessen 2,091 € 2,843 € 4,776 € Jobs Webprogrammierer / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,908 € 2,067 € 2,973 € Jobs Webprogrammierer / in
Niedersachsen 2,259 € 3,016 € 3,283 € Jobs Webprogrammierer / in
Nordrhein-Westfalen 1,651 € 2,859 € 4,257 € Jobs Webprogrammierer / in
Rheinland-Pfalz 2,231 € 2,630 € 2,950 € Jobs Webprogrammierer / in
Saarland 1,641 € 2,462 € 3,826 € Jobs Webprogrammierer / in
Sachsen 1,315 € 1,932 € 2,383 € Jobs Webprogrammierer / in
Sachsen-Anhalt 1,270 € 1,906 € 2,962 € Jobs Webprogrammierer / in
Schleswig-Holstein 2,847 € 3,002 € 3,485 € Jobs Webprogrammierer / in
Thüringen 1,373 € 2,060 € 3,202 € Jobs Webprogrammierer / in

Webprogrammierer / in:

1. Gehalt

Als Webprogrammierer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.647 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 138 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.764 € beginnen, Webprogrammierer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.114 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.002 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.764 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Webprogrammierer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.384 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.608 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.910 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.221 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.393 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.651 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.496 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.937 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.030 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufsbezeichnung "Web-Programmierer" stellt einen alternativen Namen für die Tätigkeit des Web-Entwicklers dar. Beim Web-Programmierer beziehungsweise Web-Entwickler handelt es sich um keinen geschützten Beruf. Deshalb existiert keine eigenständige Ausbildung, welche auf die zugehörigen Aufgaben des Berufs vorbereitet. Folglich bestehen unterschiedliche Wege und Optionen, um später als Web-Programmierer zu arbeiten.

Als eine Möglichkeit gilt der berufliche Einstieg über eine herkömmliche Berufsausbildung. Ein mit den Aufgaben eines Web-Programmierers verwandter Ausbildungsgang stellt der Fach-Informatiker dar. Die von der Verordnung über die Ausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikations-Technologie geregelte Berufsausbildung dauert insgesamt drei Jahre.

In Deutschland ausgebildete Fach-Informatiker wählen zwischen zwei potenziellen Schwerpunkten. Hierbei stehen die Anwendungs-Entwicklung und die System-Integration zur Wahl. Im Hinblick auf die spätere Tätigkeit als Web-Programmierer empfiehlt sich die Fachrichtung Anwendungs-Entwicklung. Besagte Spezialisierung befasst sich mit dem Auswählen, Entwickeln sowie Warten von Software-Lösungen und Datenbanken. Die Ausbildung zum Fach-Informatiker endet mit einer Abschluss-Prüfung vor einem Ausschuss der Industrie- und Handelskammer. Sie setzt sich aus zwei Abschnitten zusammen: einem praktischen Projekt und drei schriftlichen Aufgaben. Erstgenanntes umfasst bei der Anwendungs-Entwicklung insgesamt 70 Stunden.

Nach der Ausbildung zum Fachinformatiker schließen künftige Web-Programmierer auf ihre konkrete Tätigkeit ausgerichtete Weiterbildungen an. Im Rahmen der Fortbildung eignen sich die Teilnehmer das Fachwissen aus dem Bereich der Web-Technologien an. Hierzu gehören vor allem:

  • Programmier-Sprachen,
  • Datenbanken,
  • Beschreibungs-Sprachen,
  • Anwendungen, wie beispielsweise Flash.
3. Studium

Anstelle der erwähnten Ausbildung zum Fach-Informatiker eignet sich gleichermaßen ein Studium, um später als Web-Programmierer zu arbeiten. Interessenten wählen einen Studiengang, der inhaltlich zum Berufsziel passt. Die logische Konsequenz stellt das Studium in der Fachrichtung Informatik dar. Es vermittelt fundierte Kenntnisse aus der angewandten, der theoretischen sowie der technischen Informatik. Allerdings liegt der Schwerpunkt des Studiums nicht auf den Technologien und Besonderheiten des World Wide Webs.

Suchen künftige Web-Programmierer einen speziell auf die Web-Programmierung ausgerichteten Studiengang, bietet sich beispielsweise der Abschluss Bachelor of Arts in "Web Development und Design" von der Design-Akademie in Berlin an. Das wirtschaftsnahe und projektorientierte Studium vermittelt den Studierenden, wie sie Web-Lösungen und Applikationen konzipieren, entwickeln und designen. Die Studenten lernen die Skriptsprachen des World Wide Webs kennen. Außerdem befassen sie sich mit Software-Architekturen und den Aspekten der Usability-Thematik.

Der Verlaufsplan des Studiums sieht unter anderem die folgenden Schwerpunkte vor:

  • Gestaltung,
  • General Computing mit Software und Entwicklungs-Umgebungen,
  • Interactive Design,
  • Web-Typografie,
  • Web Development
  • Interaktives Design mit dynamischen Skripten,
  • Content Management Systemen,
  • Entwicklung für Mobilgeräte.

Darüber hinaus gibt es im Berufsfeld der Web-Programmierung viele Quereinsteiger. Die entsprechenden Personen besitzen ein Studium, das nicht aus dem Bereich der Informatik stammt. Sie eignen sich das für den Beruf erforderliche Wissen über die vorgestellten Weiterbildungen an, um anschließend als Web-Programmierer zu arbeiten.

4. Tätigkeit

Der Tätigkeitsbereich des Webprogrammierers / der Webprogrammiererin ist nicht klar definiert, sehr vielfältig und ändert sich durch die rasante Entwicklung des Internets und der Medienwelt stetig. Zu seinen / ihren Aufgaben gehört das Konzipieren und Umsetzen von Datenbanken, Softwareentwicklung und unter bestimmten Umständen auch das Webseitendesign und Administration. Der Webseitenprogrammierer / die Webseitenprogrammiererin muss über die Anwendungen des Webseitenlayouts (HTML, CSS, usw.) und der Programmierung (PHP, javascript, usw.) Kenntnisse besitzen und sie umsetzen können. Als Webprogrammierer / Webprogrammiererin arbeitet man entweder freiberuflich oder als Angestellter / Angestellte für Unternehmen mit Internetdiensten, im Werbe- und Medienbereich und in IT-Abteilungen. Die Ausbildung ist nicht staatlich geregelt und es sind keine bestimmten Qualifizierungen zwingend vorzuweisen. Oft handelt es sich bei Webprogrammierern / Webprogrammiererinnen um sogenannte Quereinsteiger, die eine Ausbildung oder ein Studium im gestalterischen oder naturwissenschaftlichen Bereich absolviert haben. Das Durchschnittsgehalt richtet sich nach der Arbeitsweise des Webprogrammierers / der Webprogrammiererin. Ein festes Einstiegsgehalt oder Einkommen ist nicht gegeben und variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Der Stundensatz des Freiberuflers ist ebenfalls nicht genau geregelt, sodass Angebot und Nachfrage den Markt der Webprogrammierung bestimmen.