Wenn das Ende der Ausbildung näher rückt, steht so mancher Auszubildender und Student wieder vor der Frage, wie es weiter gehen soll. Was kann man nach der Ausbildung machen, vor allem wenn der Betrieb einen nicht übernimmt bzw. man frisch von der Hochschule kommt? Die eine Möglichkeit ist, dass man sich einen Arbeitsplatz im soeben erlernten Beruf sucht, was an sich schon schwer genug ist. Berufsanfänger tun sich doppelt schwer, da sie noch keine Berufserfahrung und Erfahrung mit Bewerbungen haben. Persönliche Kontakte aus der Ausbildungs- und Studienzeit werden dabei immer wichtiger – egal ob man es nun Networking oder Vitamin B nennt.
Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, wenn man – egal aus welchen Gründen - nicht auf Anhieb eine Stelle findet oder sich noch nicht endgültig festlegen möchte. Da wäre zum einen die in USA sehr häufig genutzte Auszeit, das sogenannte „gap year“, in der man durch Reisen und Arbeitserfahrung im Ausland seinen Horizont erweitert und seinen Platz im Berufsleben sucht. Das ist nicht nur ein Privileg der Studenten mit wohlhabenden Eltern, sondern kann mit etwas Engagement und Planung von jedem angegangen werden, indem man sich zunächst durch befristete Jobs das Geld für die spätere Reise verdient bzw. vor Ort im Ausland eine Arbeitsmöglichkeit organisiert.
Alternativ kann man eine zweite Ausbildung sofort im Anschluss an die erste dran hängen. Wer zum Beispiel zunächst eine betriebliche Ausbildung gemacht hat, kann danach die Berufsoberschule besuchen, seinen Meister machen oder sogar ein (Aufbau-)Studium absolvieren. Dafür gibt es wiederum Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit bzw. über Meister-BAföG, etc.
Auch Hochschulabsolventen haben, gerade in den forschungsorientierten Studiengängen, die Möglichkeit Ihre Ausbildung fortzusetzen und einen höheren akademischen Grad wie zum Beispiel ein Doktorat zu erwerben. Für Studierende in technischen oder geisteswissenschaftlichen Studiengängen bietet sich ein MBA – Master of Business Administration als Aufbaustudium an, da sie dadurch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt beträchtlich erhöhen können.