Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Altenpflegehelfer / in

Datenbasis: 775  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,206€ 1,620€ 2,300€
Baden-Württemberg 1,223€ 1,735€ 2,543€ Jobs examinierte Gesundheits-Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/in
Bayern 1,323€ 1,762€ 2,545€ Jobs Altenpfleger/in
Berlin 1,264€ 1,545€ 2,142€ Jobs Altenpfleger (m/w)
Brandenburg 1,017€ 1,315€ 1,969€ Jobs examinierte Pflegefachkraft (m/w)
Bremen 1,234€ 1,548€ 2,222€ Jobs Altenpfleger/in
Hamburg 1,377€ 1,833€ 3,016€ Jobs Altenpfleger (m/w)
Hessen 1,364€ 1,621€ 2,181€ Jobs Krankenschwester/-pfleger oder Altenpfleger/-in
Mecklenburg-Vorpommern 1,137€ 1,348€ 1,845€ Jobs Altenpfleger/in
Niedersachsen 1,287€ 1,565€ 2,134€ Jobs Altenpflegehelfer (m/w)
Nordrhein-Westfalen 1,240€ 1,698€ 2,419€ Jobs Kranken- und Altenpflegehelfer (m/w)
Rheinland-Pfalz 1,015€ 1,496€ 1,958€ Jobs Pflegehilfskräfte (m/w)
Saarland 1,444€ 1,655€ 1,814€ Jobs Altenpfleger/-in
Sachsen 1,046€ 1,435€ 2,431€ Jobs Altenpfleger/in
Sachsen-Anhalt 980€ 1,461€ 2,384€ Jobs examinierte Pflegefachkraft (m/w)
Schleswig-Holstein 1,371€ 1,695€ 2,416€ Jobs Altenpfleger/in
Thüringen 1,147€ 1,497€ 1,868€ Jobs Examinierte Pflegefachkräfte (m/w)

Altenpflegehelfer / in:

Gehalt

Als Altenpflegehelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.620 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 775 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.206 € beginnen, Altenpflegehelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.300 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.695 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.735 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Altenpflegehelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.549 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.589 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.620 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.652 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.649 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.697 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.620 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.649 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.729 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Lehre als Altenpfleger unterliegt bundesweit einheitlichen Bestimmungen. Dabei erfolgt der Unterricht im dualen System. Die Theorie erlernen Interessenten an der Berufsschule. Für den praktischen Part sammeln sie in einem Altenpflege-Institut Erfahrungen. In Vollzeit umfasst die Ausbildung eine Dauer von drei Jahren. Lernen die Teilnehmer in Teilzeit, benötigen sie dazu im Regelfall fünf Jahre. Daneben gibt es Modelle, in denen Interessierte in einem Aufbau-Unterricht weitere Abschlüsse erlangen. Diese Variante dauert dreieinhalb Jahre.

Um in diesem Berufszweig zu arbeiten, verfügen Bewerber über spezielle Qualifikationen. Zu den formalen Bedingungen gehören ein Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss. Ebenso prüfen die Ausbildungsinstitute, ob sich die Teilnehmer für eine Lehre in diesem Bereich eignen. Einige verlangen einen Nachweis, der diese Eignung bestätigt. Bewerber zeigen ihr amtliches Führungszeugnis vor. Dieses zeigt sich nicht älter als zwölf Wochen. Ebenso steht ein neues Gesundheitszeugnis im Fokus. Um dieses zu erlangen, prüft ein Arbeitsmediziner die Bewerber auf gesundheitliche Probleme. Spezielle Schwächen oder Süchte führen zu einer Berufsunfähigkeit in diesem Tätigkeitsbereich.

Die Lehre unterliegt dem Altenpflegegesetz. Sie teilt sich in theoretische und praktische Inhalte. Dabei wechseln sich diese Einheiten in mehrwöchigen Blöcken ab. Jedoch steht vorwiegend der praktische Unterricht im Mittelpunkt. Zu den Ausbildungsinstituten gehören:

  • Heime,
  • stationäre Pflegeeinrichtungen,
  • betreutes Wohnen
  • und ambulante Pflegedienste.

Der eigentliche Unterricht zeigt sich praxisnah. Die Teilnehmer bearbeiten im Beruf stattfindende Problematiken und lernen die entsprechenden Handlungsabläufe. Dabei teilt sich diese Lehre in vier Lernfelder. Inhalte stellen die theoretischen Grundlagen, das Planen und Durchführen der Pflege sowie das Beraten dar. Ebenso erhalten die medizinische Diagnostik und die Therapie hohe Relevanz.

Studium

Interessenten an diesem Beruf wählen ein Bachelor-Studium im Bereich Altenpflege und Management. In Hochschulen und Universitäten beginnt dieses ab dem Wintersemester und umfasst insgesamt dreieinhalb Jahre. Erlangen die Studierenden einen Abschluss, nennt sich dieser "Bachelor of Arts". Um das Studium zu beginnen, benötigen die Teilnehmer bestimmte Voraussetzungen. Diese beinhalten:

  • die allgemeine Hochschulreife,
  • die Fachhochschulreife,
  • eine drei Jahre andauernde Berufsausbildung im Gesundheitswesen,
  • deren Nachweis,
  • sowie das Gesundheits- und Führungszeugnis.

Das Studium findet im Fachbereich Pflege und Pflegemanagement statt. Vorrangig eignet es sich für examinierte Altenpfleger. Zu den Inhalten zählen der Erwerb neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Altenpflege sowie das mittlere Management. Ab dem vierten Semester stehen mehrere Module zur Auswahl. Ab diesem Zeitraum spezialisieren sich Studenten auf die Bereiche Gerontopsychiatrie oder das Hospiz-Wesen.

Die Studieninhalte umschließen das pflegewissenschaftliche Wissen. Hier fließen diverse Konzepte und Modelle in der Altenpflege sowie der eigentliche Pflegeprozess ein. Wichtigkeit erlangt in dieser Rubrik die Pflegediagnostik, das Begutachten der Pflegenden und das Beraten der Angehörigen. Weitere Fächer stellen die Gerontologie, Gesundheits- und Sozialpolitik sowie das Rechtswesen dar. Im Management-Bereich vermitteln Dozenten den Teilnehmern ökonomische Prozesse. Die Studenten entwickeln ein Organisationskonzept und beschäftigen sich mit dem Qualitäts- und Personalmanagement. In allen Bereichen kommt es zu einer Projektarbeit.

Tätigkeit

Als Altenpflegehelfer/in erwarten einen viele schöne und auch traurige Momente. Die meisten alten Menschen freuen sich über Zuwendung und sind dankbar wenn sich jemand ein paar Minuten mit ihnen unterhält. Immer wieder sterben aber auch Menschen und auch das ist eine Erwartung die man bei dem Berufsbild Altenpflegehelfer/in haben muss. Grundaufgabe ist die Pflege, das Waschen und Reinigen von Patient und Zimmer des Patienten und sonstige Unterstützung des Altenpflegers. Ob man nach seiner Ausbildung zum Altenpflegehelfer/in in einem Altenheim oder in einer ambulanten Pflege tätig ist, kann individuell selbst entschieden werden.

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