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Gehalt Dachdecker / in

Datenbasis: 258 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,696 € 2,388 € 3,212 €
Baden-Württemberg 1,682 € 2,633 € 3,328 € Jobs Dachdecker / in
Bayern 1,894 € 2,369 € 3,117 € Jobs Dachdecker / in
Berlin 1,926 € 2,231 € 2,975 € Jobs Dachdecker / in
Brandenburg 1,811 € 1,860 € 2,308 € Jobs Dachdecker / in
Bremen 1,695 € 2,386 € 3,209 € Jobs Dachdecker / in
Hamburg 1,489 € 2,097 € 2,821 € Jobs Dachdecker / in
Hessen 1,746 € 2,274 € 2,849 € Jobs Dachdecker / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,986 € 2,186 € 2,759 € Jobs Dachdecker / in
Niedersachsen 1,723 € 2,344 € 2,651 € Jobs Dachdecker / in
Nordrhein-Westfalen 1,699 € 2,462 € 3,287 € Jobs Dachdecker / in
Rheinland-Pfalz 1,541 € 2,414 € 3,325 € Jobs Dachdecker / in
Saarland 1,441 € 2,029 € 2,729 € Jobs Dachdecker / in
Sachsen 1,196 € 1,860 € 2,424 € Jobs Dachdecker / in
Sachsen-Anhalt 1,701 € 1,848 € 1,981 € Jobs Dachdecker / in
Schleswig-Holstein 2,051 € 2,279 € 2,372 € Jobs Dachdecker / in
Thüringen 1,109 € 1,561 € 2,100 € Jobs Dachdecker / in

Dachdecker / in:

1. Gehalt

Ein Dachdecker verdient in Deutschland durchschnittlich 2.388 €, basierend auf 258 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.696 € und können teilweise bis zu 3.212 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Dachdecker bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.279 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.633 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Dachdecker Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 2.165 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.319 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.393 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.442 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.594 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.784 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.396 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.323 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.965 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Dachdecker/-in ist dann anerkannter Ausbildungsberuf und erstreckt sich auf eine Zeit von 3 Jahren. Die Ausbildung ist in 2 Fachrichtungen möglich. Dazu gehören der/die Dachdecker/-in Fachrichtung Dach-, Wand-und Abdichtungstechnik sowie der/die Dachdecker/-in Fachrichtung Reetdachtechnik. Der gängigste ist sicherlich der erstgenannte. Um eine Ausbildung zum/zur Dachdecker/-in zu machen, schreibt die Ausbildungsverordnung keinen bestimmten Schulabschluss vor. Allerdings ist es so, dass die meisten Ausbildungsbetriebe Schulabgänger/-innen mit Hauptschulabschluss als Lehrling einstellen.

Um erfolgreich eine Ausbildung zum/zur Dachdecker/-in zu machen, sind insbesondere gute Noten in den Schulfächern Werken und Technik sowie Mathematik von Vorteil. Verdachdecker/-innen werden möchte, muss handwerkliches Geschick beweisen. Das behaupten, reißen, kneifen, schneiden, bohren oder Teilen von Dachziegeln und Dachsteinen steht auf dem Lehrplan. Auch mitteilen müssen Dachdecker/-innen verarbeiten können. Sie müssen Pläne lesen und technische Zeichnungen umsetzen können. Mathematik ist wichtig, weil angehende Dachdecker/-innen Werkstücke nach Maß anfertigen und Traglasten berechnen müssen. Außerdem müssen sie ausrechnen können, wie hoch Materialkosten werden und wie viel Material generell benötigt wird.

Die Ausbildungsinhalte erstrecken sich auf eine ganze Reihe von Themen wie

  • die Formen von Schiefer, Dachplatten und schwindeln und deren Verarbeitung,
  • herstellen von Mauern, Putz und Beton,
  • Herstellungen von Holzverbindungen und Holzbefestigungen,
  • Unterkonstruktion uns Außenwandverkleidung fertigen,
  • Verlegen von Firstziegeln und Firststeinen in Mörtel
  • errichten von Dachstühlen und Fachwerkwänden,
  • verlegen von Gradziegeln und Grabsteinen,
  • Blitzschutzanlagen aufbauen,
  • Bespitzelung, Kies schütten und Plattenbeläge zur Dachabdichtung herstellen,
  • Abschlüsse und Anschlüsse von Dach Deckungen herstellen,
  • Bewegungsfugen einbauen.

Neben der praktischen Ausbildung auf der Baustelle und dem Ausbildungsbetrieb müssen Auszubildender des Dachdecker/-innen Berufes die Berufsschule besuchen. Während die Spezialisierung auf eine Fachrichtung erst im 3. Ausbildungsjahr erfolgt, den die 1. beiden Ausbildungsjahre für alle Lehrlinge gleich. Die Ausbildung in der Berufsschule im 1. und 2. Ausbildungsjahr umfasst diese Lernfelder:

  • Einrichten einer Baustelle,
  • Decken eines geneigten Daches,
  • ein Schale gewandt Mauern,
  • Stahlbeton und Holzkonstruktionen herstellen,
  • verkleiden eines Bauteils,
  • Flachdach anfertigen,
  • Oberflächenwasser ableiten.

Im 3. Ausbildungsjahr kommen dann die fachspezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten hinzu, wie zum Beispiel das ausbilden von Dachziegeln und Dachstein ein Deckungen, das herrscht Dellen von Bauwerks Abdichtungen und das Ausfüllen von Metallabdeckungen.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Dachdecker/in.

3. Studium

Eine Aufstiegsweiterbildung zum Dachdeckermeister ist empfehlenswert, um eine Führungsposition einzunehmen. Haben Dachdeckergesellen eine Hochschulzugangsberechtigung, können Sie studieren. Nahe liegend ist beispielsweise der Studienfach Bauingenieurswesen. Da sich dabei um einen Studiengang handelt, bei dem praktische Erfahrung sehr hilfreich ist, sind hier viele Praktiker zu finden, die ein gewisses Maß an Praxis mitbringen. Bauingenieurwesen kann auch als duales Studiengang absolviert werden. D.h., dass während der Ausbildung gleichzeitig studiert wird. Der Grundständige Studiengang Bauingenieurwesen wird auch unter den Begriffen

  • Bauen im Bestand,
  • Baubetriebsmanagement,
  • Bauingenieurwesen (Konstruktion),
  • Bau-und Umweltingenieurwesen,
  • Internationales Bauingenieurwesen

angeboten. Um ein erfolgreiches Studium zu absolvieren, sollten gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik, Jimi und Biologie, Informatik und Englisch vorliegen. Die Studieninhalte im Bauingenieurwesen erstrecken sich auf die Fächer Baubetrieb, Baustatik, Baustoffe, Geotechnik und Hochbaukonstruktion. Hinzu kommen Pflichtmodule aus den Bereichen

  • Holzbau,
  • Massivbau,
  • Mathematik,
  • Stahlbau,
  • Straßenbautechnik,
  • Wasserbau.

Als Wahlpflichtmodule können beispielsweise Themen wie Agrarwirtschaft und Kulturbau oder Verkehrsplanung hinzukommen. Je nach Hochschule sind Praxissemester einzulegen, diese werden in der Regel in einem Ingenieurbüro absolviert, das Baubetrieb tätig ist. Nach einer Studiendauer von 6-8 Semestern steht die Bachelorprüfung an. Um das Studium fortzusetzen und den Master zu erreichen, lassen sich die Studienfächer Bau Betriebswirtschaft, Baumanagement oder Stadtplanungsaufsatz stellen. Mit einem abgeschlossenen Studium des Bauingenieurwesens können Absolventen/-innen in den Tätigkeitsfeldern Bauplanung und Bauleitung, Energieberatung, Facility Management, Hochbau, Tiefbau, Stadt-, Regional-und Verkehrsplanung tätig werden. Außerdem steht in die Tür zur Lager-, Materialwirtschaft und Logistik offen oder sie können in die Produktionsplanung und-Steuerung einsteigen.

4. Tätigkeit

Die Aufgabe von Dachdecker/-innen ist es, Dächer und Wände herzustellen. Dabei ist man direkt seinem Meister unterstellt. Dazu gehört der Aufbau von Holzkonstruktionen für Dachstühle, die Abdichtung sowie die Deckung von Dächern. Dächer in unterschiedlichen Schräglagen und Wandflächen werden mit Dachziegeln und Dachsteinen eingedeckt. Dachdecker/-innen dichten Dachflächen und Wandflächen ab, installieren Wärmedämmungen und bringen Fassadenbekleidungen an. Außerdem bereiten sie Dächer zur Begrünung vor. Darüber hinaus haben sie die Aufgabe, das Oberflächenwasser abzuleiten. Das bedeutet, dass Dachdecker/-innen Regenrinnen installieren, Kaminanschlüsse herstellen, Blitzableiter aufbauen, Dachfenster und Solarenergie-Systeme montieren. Alle genannten Gewerke können Dachdecker/-innen warten, prüfen und wieder instand setzen.

Um ihre Aufgabe wahrzunehmen, nutzen Dachdecker/-innen verschiedene Arbeitsmittel. Zum einen gehen sie mit den Werkstoffen wie Dachziegeln, Dachsteinen, Faserzementplatten, stählernen Dachpfannen, Natursteinplatten und Metalltafeln um. Auf der anderen Seite hantieren sie mit Kreissägen, Schieferscheren, Messern, Sägen, Meißeln, Hämmern, Lötkolben, Bauaufzügen, Lötlampen und vielen anderen Geräten. Der Verdienst ist in den letzten Jahren etwas gesunken, beginnt nun aber mit der positiven Konjunktur nach oben zu gehen. Man sollte gegenüber widriger Verhältnisse gerüstet sein und außerdem mit Überstunden rechnen.

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