Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Kaufmann im Einzelhandel

Datenbasis: 2823  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,285€ 1,781€ 2,550€
Baden-Württemberg 1,353€ 1,849€ 2,659€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Bayern 1,334€ 1,801€ 2,555€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Berlin 1,237€ 1,806€ 2,901€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Brandenburg 1,047€ 1,436€ 2,459€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Bremen 1,445€ 1,899€ 2,516€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Hamburg 1,347€ 1,858€ 2,563€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Hessen 1,334€ 1,805€ 2,534€ Jobs Vertriebsbeauftragter (m/w) für die Prozessindustrie
Mecklenburg-Vorpommern 1,101€ 1,452€ 2,136€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Niedersachsen 1,236€ 1,724€ 2,349€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Nordrhein-Westfalen 1,342€ 1,842€ 2,587€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Rheinland-Pfalz 1,332€ 1,865€ 2,668€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Saarland 1,388€ 1,715€ 2,606€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Sachsen 1,061€ 1,433€ 2,133€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Sachsen-Anhalt 941€ 1,477€ 2,632€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Schleswig-Holstein 1,330€ 1,679€ 2,659€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen
Thüringen 955€ 1,477€ 2,694€ Jobs Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau Verkaufssegment Handtaschen

Einzelhandelskaufleute:

Gehalt

Als Einzelhandelskaufmann liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.781 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 2823 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.285 € beginnen, Einzelhandelskaufleute in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.550 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.679 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.849 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Einzelhandelskaufmann in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.692 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.848 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.958 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.021 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.027 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.055 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.747 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.858 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.047 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

In der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann lernt der Auszubildende, Kunden zu beraten und Waren zu verkaufen. Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, kurz BBiG genannt. Die Ausbildung findet bundesweit mit einer Dauer von drei Jahren statt. Als geeigneter Ort zeigen sich Betriebe im Handwerk oder Handel. Durch die Wahl-Qualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über keine fest vorgeschriebene Ausbildungs-Struktur. Der Ablauf ist weitgehend flexibel. Eine betriebliche oder schulische Ausbildung ist in folgenden Wirtschaftsbereichen möglich:

  • innerhalb eines Modehauses,
  • in Supermärkten, Gemüse-Läden und weiteren Kaufhäusern,
  • bei einem Versand- und Internet-Handel,
  • in einer Tankstelle mit gemischtem Waren-Angebot,
  • innerhalb weiterer verschiedener Einzelhandels-Geschäfte wie Videotheken, Fahrrad-Verleihe und anderen.

Abiturienten und Abiturientinnen haben die Chance, den Abschluss als Einzelhandelskaufmann / Einzelhandelskauffrau im Rahmen einer kombinierten beruflichen Erst-Ausbildung durchzuführen. Des Weiteren steht allen Lernbereiten mit Abitur ein Weiterbildungs-Abschluss im Bereich der Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Möbelhandel offen.

Nach einer gewissen Zeit beruflicher Erfahrung innerhalb der Branche ist ein Aufstieg als Erstverkäufer absehbar und infolgedessen die Stelle als Substitut. Dies beschreibt die Position eines stellvertretenden Abteilungsleiters. Der Substitut übernimmt die Verantwortung für die Pflege und Lagerung der Ware. Weitere Karriere-Stufen bilden die Positionen des Abteilungsleiters, des Zentral-Einkäufers und des Filialleiters. Die Weiterbildung zum Handelsfachwirt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar. Sie erhöht die Chance auf eine Führungs-Position und erfolgt in Form von nebenberuflichem Unterricht an Handelsschulen. Die Schulung zum Handelsbetriebswirt findet wahlweise in Voll- oder Teilzeit an einer Fachschule statt. Der Handelsbetriebswirt hat ebenfalls die qualifizierte Führungskraft zum Ziel.

Studium

Die Weiterbildung zum Handelsfachwirt ist als Studium anzusehen, da sie durch Unterricht an Handelsschulen erfolgt. Dieses Studium vermittelt betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Es besteht die Möglichkeit, sich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren. Das Abitur und ein Ausbildungs-Abschluss berechtigen dazu, diese Weiterbildung an einer Hochschule im Fach Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf dem Handel. Die Vermittlung von branchenspezifischen Kenntnissen steht im Mittelpunkt, um den Zugang zu einer Führungs-Position zu erleichtern.

Neben Hochschulen bieten andere Institute Fernstudiengänge an. Ein Fernstudium beinhaltet denselben Lernstoff wie das Studium an einer herkömmlichen Universität oder Fachhochschule. Es sieht zum Abschluss eine IHK-Prüfung vor, wie im Falle des Fernstudiums Kaufmann / Kauffrau. Folgende Studiengänge im Direkt- oder Fernstudium eignen sich:

  • Handelsfachwirt,
  • Handelsbetriebswirt,
  • weitere branchenbezogene Studiengänge wie beispielsweise "Erfolgreich verkaufen" oder "Handelsassistent/in – Einzelhandel als Führungskraft". Einige (Fern-)Studiengänge setzen ein Jahr berufliche Erfahrung voraus.

Somit ist das Spektrum an Studiengängen vielfältig, vor allem durch die unterschiedlichen Fernstudiengänge. Wer bereits über berufliche Erfahrung oder eine abgeschlossene Lehre als Einzelhandelskaufmann / Einzelhandelskauffrau verfügt, bringt geeignete Voraussetzungen für das Studium mit.

Tätigkeit

Als Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau ist man in einem Geschäft angestellt und hat die Aufgabe Produkte zu verkaufen. Die komplette Abwicklung des Verkaufes läuft über den/die Einzelhandelskaufmann/-frau. Sie beraten den Kunden, stellen ihm Produkte vor und empfehlen individuell geeignete Waren. Es ist notwendig sich mit den zu verkaufenden Produkten genau auszukennen um immer einen Rat geben zu können. Hat ein Kunde einen Umtausch oder eine Reklamation, kann er sich an den Einzelhandelskaufmann wenden. Erst wenn dieser nicht weiter weiß, wird in der Regel der Geschäftsleiter dazu gerufen. Der Anteil an Männern und Frauen ist ausgewogen.

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