Industriemeister - Metall Gehalt bundesweit

2,309 - 4,442

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Industriemeister - Metall

Datenbasis: 286 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2,309 € 3,051 € 4,442 €
Baden-Württemberg 2,397 € 3,180 € 4,271 € Jobs Industriemeister - Metall
Bayern 2,284 € 3,086 € 4,321 € Jobs Industriemeister - Metall
Berlin 2,164 € 2,859 € 4,162 € Jobs Industriemeister - Metall
Brandenburg 3,420 € 4,519 € 6,579 € Jobs Industriemeister - Metall
Bremen 2,207 € 2,916 € 4,245 € Jobs Industriemeister - Metall
Hamburg 2,416 € 3,192 € 4,647 € Jobs Industriemeister - Metall
Hessen 2,064 € 3,092 € 4,285 € Jobs Industriemeister - Metall
Mecklenburg-Vorpommern 2,076 € 2,489 € 2,901 € Jobs Industriemeister - Metall
Niedersachsen 2,454 € 3,534 € 4,998 € Jobs Industriemeister - Metall
Nordrhein-Westfalen 2,438 € 3,187 € 4,603 € Jobs Industriemeister - Metall
Rheinland-Pfalz 2,652 € 2,755 € 3,654 € Jobs Industriemeister - Metall
Saarland 2,307 € 3,049 € 4,439 € Jobs Industriemeister - Metall
Sachsen 1,611 € 2,314 € 2,730 € Jobs Industriemeister - Metall
Sachsen-Anhalt 1,594 € 2,106 € 3,066 € Jobs Industriemeister - Metall
Schleswig-Holstein 2,164 € 2,859 € 4,162 € Jobs Industriemeister - Metall
Thüringen 2,144 € 2,385 € 2,858 € Jobs Industriemeister - Metall

Industriemeister / Industriemeisterin - Metall:

1. Gehalt

Als Industriemeister - Metall liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.051 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 286 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.309 € beginnen, Industriemeister - Metall in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.442 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.859 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.180 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Industriemeister - Metall in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.884 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.901 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.104 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.489 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.368 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.279 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.859 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.328 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.739 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Industriemeister / zur Industriemeisterin mit Fachrichtung Metall bezeichnet eine im Berufsbildungsgesetz geregelte Weiterbildung. Die Prüfung zum Industriemeister unterliegt bundesweit einheitlichen Regelungen.

Die Weiterbildung erfolgt an den Bildungseinrichtungen der Industrie- und Handelskammern oder bei alternativen Bildungsträgern. Sie dauert im Vollzeitunterricht sechs bis zwölf Monate und in Teilzeit eineinhalb bis dreieinhalb Jahre. Entscheidet sich der Weiterbildungswillige für ein Fernstudium, bietet sich der staatlich zugelassene Lehrgang der Studiengemeinschaft Darmstadt "Gepr. Industriemeister/in IHK Metall – Meisternetz an. Dieser dauert, wie die Fernlehrgänge anderer Anbieter, regulär 30 Monate.

Die Bildungseinrichtungen vermitteln ihren zukünftigen Prüflingen in den Vorbereitungslehrgängen zur Meisterprüfung handlungsspezifische sowie fachrichtungs-übergreifende Kenntnisse. Des Weiteren erlernen die Teilnehmer der Meisterprüfungs-Kurse arbeits- und berufspädagogische Grundlagen.

Zu den handlungs-spezifischen Qualifikationen gehören die Handlungsbereiche Technik, Organisation sowie Führung und Personal. Der Handlungsbereich Technik vermittelt Kenntnisse der Betriebstechnik sowie der Montagetechnik. Der organisatorische Handlungsbereich umfasst den Arbeits-, Umwelt- sowie Gesundheitsschutz, Planungs-, Kommunikations- und Steuerungssysteme sowie das betriebliche Kostenwesen. In den Handlungsbereich Führung und Personal fallen die Fächer Personalführung, Qualitätsmanagement und Personalentwicklung.

Fachrichtungsübergreifende Basis-Qualifikationen erlangt der Meisterlehrgangs-Teilnehmer in den Bereichen:

  • Zusammenarbeit innerhalb des Betriebes,
  • rechtsbewusstes Handeln,
  • betriebswirtschaftliches Handeln,
  • arbeitspädagogische sowie berufliche Eignung,
  • Anwendung von Methoden der Kommunikation, der Planung sowie der Information und
  • Berücksichtigung technischer sowie naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten.

Die Zulassung zur Industriemeisterprüfung Metall erhält in der Regel, wer eine den Metallberufen zuzuordnende abgeschlossene Ausbildung sowie eine entsprechende berufliche Praxis nachweist. Vor Beginn des letzten Prüfungsteils belegt der Prüfling seine arbeitspädagogische sowie berufliche Eignung.

Nach bestandener IHK-Prüfung erhält der Prüfling seine Ernennung zum Industriemeister / Industriemeisterin Metall. Einige Anbieter der Meisterlehrgänge ermöglichen im Anschluss an die Industriemeisterprüfung eine direkt anschließende Prüfung zum technischen Betriebswirt / technische Betriebswirtin.

3. Studium

Der ausgelernte Industriemeister arbeitet in seinem Beruf oder macht sich selbstständig. Alternativ wählt er zugunsten seiner weiteren Karriere ein fachbezogenes Studium, beispielsweise das des Maschinenbaus. Dazu benötigt er neben seinem Meistertitel keine Hochschul-Zugangsberechtigung.

Das Maschinenbau-Studium an der Fachhochschule zeigt sich praxisbezogener als das an der Universität. In den ersten vier Semestern beschäftigt sich der Studierende mit den Grundlagen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Die Semester fünf bis sieben beinhalten die Fächer:

  • Mechanik,
  • Konstruktionslehre,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Thermo-Mechanik,
  • Werkstoff- und Fertigungstechnik
  • und Informatik.

Der Studierende erlernt in seinem Studium von Beginn an, CAD-Programme zu konstruieren sowie mathematische Modelle mit komplexen Simulationen zu errechnen.

Der Maschinenbau-Student besitzt vorzugsweise technische sowie kreative und analytische Fähigkeiten. Diese kombiniert er mit seiner kalkulatorischen und wirtschaftlichen Denkweise. Er arbeitet gern im Team und besitzt Ambitionen, an Projekten mitzuarbeiten.

Das Masterstudium beschäftigt den Studenten des Maschinenbaus über drei bis vier Semester mit Maschinenbau-Spezialfächern. Infrage kommen je nach Universität oder Fachhochschule die Fächer Kraftfahrzeugtechnik, Mechatronik, Anlagenbau sowie Fertigungstechnik, Umwelttechnik und weitere.

4. Tätigkeit

Der Industriemeister oder die Industriemeisterin im Bereich Metall (Geräte- und Feinwerktechnik) findet ein Arbeitsumfeld in Betrieben des Präzisionswerkzeug- und Anlagenbaus. Selbstständig leiten sie eine Produktionsabteilung, dabei planen sie den Einsatz der Produktionsmaschinen, schreiben Dienstpläne und tragen für die Bereitstellung des Materials Sorge. Sie leiten die Facharbeiter an und sind für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig. Die fertigen Erzeugnisse, etwa Automaten und Messwerkzeuge, prüfen sie hinsichtlich ihrer Qualität und leiten gegebenenfalls Schritte zur Qualitätssicherung ein. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.