Kamera-Assistent Gehalt bundesweit

1,647 - 2,969

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Kamera-Assistenz

Datenbasis: 4 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,647 € 2,077 € 2,969 €
Baden-Württemberg 1,806 € 2,277 € 3,255 € Jobs Kamera-Assistenz
Bayern 1,760 € 2,220 € 3,173 € Jobs Kamera-Assistenz
Berlin 1,543 € 1,946 € 2,782 € Jobs Kamera-Assistenz
Brandenburg 1,229 € 1,550 € 2,216 € Jobs Kamera-Assistenz
Bremen 1,574 € 1,985 € 2,837 € Jobs Kamera-Assistenz
Hamburg 1,723 € 2,173 € 3,106 € Jobs Kamera-Assistenz
Hessen 1,923 € 2,425 € 3,466 € Jobs Kamera-Assistenz
Mecklenburg-Vorpommern 1,184 € 1,493 € 2,134 € Jobs Kamera-Assistenz
Niedersachsen 1,500 € 1,891 € 2,703 € Jobs Kamera-Assistenz
Nordrhein-Westfalen 1,655 € 2,087 € 2,983 € Jobs Kamera-Assistenz
Rheinland-Pfalz 1,619 € 2,042 € 2,919 € Jobs Kamera-Assistenz
Saarland 1,532 € 1,932 € 2,762 € Jobs Kamera-Assistenz
Sachsen 1,251 € 1,577 € 2,254 € Jobs Kamera-Assistenz
Sachsen-Anhalt 1,211 € 1,527 € 2,183 € Jobs Kamera-Assistenz
Schleswig-Holstein 1,446 € 1,824 € 2,607 € Jobs Kamera-Assistenz
Thüringen 1,281 € 1,616 € 2,310 € Jobs Kamera-Assistenz

Kamera-Assistent / Kamera-Assistentin:

1. Gehalt
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
  • 2. Ausbildung / Weiterbildung

    Um Kamera-Assistent /-in zu werden absolvieren Interessenten eine berufliche Aus- oder Weiterbildung. Unterschiedliche Bildungsträger haben die Ausbildung im Angebot. Die Zulassungsvoraussetzungen variieren je nach Bildungseinrichtung. Generell findet die Lehrzeit in schulischer Form statt. Eine Vollzeitausbildung dauert regulär 3,5 Monate. Wer sich nebenberuflich zum/zur Kamera-Assistenten /-in fortbilden möchte, benötigt dafür etwa sechs Monate.

    Schulabgänger, die eine Karriere als Kamera-Assistent /-in anstreben, bewerben sich zunächst um einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter /-in Bild und Ton. Betriebe aus der Medienbranche bieten die dreijährige Lehre an. Sie findet nach dem klassischen Prinzip statt. Die Lehrlinge besuchen in regelmäßigen Abständen die Berufsschule und wirken im Betrieb praktisch mit. Während der Ausbildung erlangen angehende Mediengestalter u.A. Kompetenzen in der Einrichtung medientechnischer Geräte, der Konfiguration von dazugehöriger Software, dem Aufbau und Bedienung von Übertragungseinrichtungen und der Abstimmung von Produktionsabläufen mit allen Beteiligten eines Firmenprojektes und dem Redaktionsteam.

    Kamera-Assistenten besuchen Seminare, um beruflich auf dem neuesten Stand zu bleiben und ihr Fachwissen zu erweitern. Themen für Lehrgänge sind Bild-, Ton- und Kameratechnik oder Licht- und Beleuchtungstechnik. Weiterführende Qualifikationen sind Ausbildungen zum/zur Regieassistenten /-in, zum/zur Kameramann /-frau, oder zum Aufnahmeleiter in der Film- und Fernsehproduktion.

    3. Studium

    Ein treffliches Studienfach für die berufliche Karriere als Kamera-Assistent /-in ist Film und Fernsehen, Fachrichtung Produktion. Dieser Bachelorstudiengang gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag von professionellen Filmproduzenten. Die Studienzeit beträgt meist sieben Semester. Zentrale Kernthemen dieses Studienfach sind:

    • Finanzielle Entscheidungen,
    • Produktionsabläufe,
    • Ideenfindung,
    • Termineinhaltung,
    • Organisation,
    • Rechte,
    • Verkauf und Vertrieb,
    • Vermarktung,
    • Produktion.

    Studienabsolventen dieses Fachbereichs sind im Anschluss oftmals selbstständig tätig. Sie arbeiten bei privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten oder sonstigen Filmproduktionsfirmen. Gut ausgebildete Filmproduzenten sind auf gewisse Weise Künstler. Sie haben ein Gespür für überzeugende Stoffe und interessante Geschichten. Außerdem benötigen Produzenten Improvisationstalent während der Drehaufnahmen und gute Rechenkenntnisse für die Finanzierungen von Projekten. Der Studiengang hilft, künstlerische Ansprüche und wirtschaftlichen Möglichkeiten bestmöglich zu verbinden.

    Allgemeine und Technische Universitäten sowie Fachhochschulen schreiben das Studienfach Medienwirtschaft aus. Um Kamera-Assistent /-in zu werden, eignet sich auch dieser Studiengang. Für die Zulassung benötigen Bewerber eine Fachhochschulreife oder das Abitur. Das Studium richtet sich an Menschen, die gerne Bild- und Tonmischungen entwickeln. Wer dieses Studium aufnimmt, sollte kreativ sein und einfallsreich Ton- und Bildproduktionen gestalten können. Einen Bachelorabschluss im Fach Medienwirtschaft erreichen Studenten nach einer regulären Zeit von sechs Studienhalbjahren.

    Das Fach Medienwirtschaft vermittelt den Studenten betriebswirtschaftliche sowie medien- und wissenschaftliche Fähigkeiten. Auch technische und kreative Kompetenzen bauen die Studenten in dieser Ausbildung weiter aus. Die breiten Medien- und Führungskenntnisse, die die Studenten erwerben, eröffnen ihnen berufliche Aktivitäten in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft. Auf dem Lehrplan stehen die Disziplinen Medienmarketing, Medienökonomie, Medienforschung, Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Rechtswissenschaften.

    In der Regel offerieren Hochschulen im Studiengang Medienwirtschaft verschiedene Fremdsprachen. Die Studenten erhalten durch die weitreichende Vernetzung der Studieninhalte eine akademische Qualifikation für zukunftsorientierte Berufsperspektiven. In praxisbezogenen Projekten erlernen die Studenten Methoden- und Sozialkompetenz. Sie bauen ihre Teamfähigkeit aus. Etliche Universitäten stellen zudem einen Mathematikkurs zur Verfügung.

    4. Tätigkeit

    Kamera-Assistenten finden in der Filmindustrie, bei Herstellern von Videos und Filmen, aber auch direkt in der Fernsehindustrie bei Fernsehanstalten ein gewohntes Arbeitsumfeld. Dort unterstützen sie bei der Herstellung von Film-, Video- und Fernsehproduktionen. Ihre Arbeit ist sowohl handwerklich als auch technisch orientiert. Kamera-Assistenten wirken bei drei Produktionsphasen mit: Vorbereitung, Dreharbeiten und Nachbearbeitung. Zur Vorbereitung von Dreharbeiten besprechen Kamera-Assistenten mit den verantwortlichen Kameraleuten welche Objektive, Kameras und Zubehör vonnöten sind. Dann tragen die Assistenten dafür Sorge, dass sie die Geräte beschaffen. Vielfach nutzen sie einen Geräteverleih. Kamera-Assistenten fordern benötigtes Aufnahmematerial an und kontrollieren nach Eingang der Lieferung, ob die Ausstattung komplett ist. Material und Geräte prüfen die Assistenten auf Funktionstüchtigkeit und ordnungsgemäßen Zustand. Als Mitglied einer Kameracrew arbeiten Kamera-Assistenten zu unterschiedlichsten Zeiten an verschiedenen Orten. Einige Shows oder Informationssendungen drehen sie tagsüber in Fernsehstudios. Reportagen oder Dokumentarfilme zeichnen Kamera-Assistenten sogar im Freien auf. Dazu sind sie an verschiedenen Tages- und Nachtzeiten im Einsatz.

    Kamera-Assistenten stellen Kameraschärfen ein und kontrollieren Blendeneinstellungen. Sie garantieren, dass die Schärfe der Bilder eingehalten wird, selbst wenn sich die Entfernung der Kamera vom Filmobjekt enorm verändert, wie etwa durch einen Schwenk oder eine Kamerafahrt. Eine Hauptaufgabe von Kamera-Assistenten ist das Wechseln von Filmen, was grundsätzlich sehr schnell gehen muss.