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Gehalt Kraftfahrzeugmechaniker / in

Datenbasis: 277  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,346€ 1,999€ 3,079€
Baden-Württemberg 1,553€ 2,259€ 3,826€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Bayern 1,430€ 2,105€ 3,309€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Berlin 1,091€ 1,705€ 4,340€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Brandenburg 1,334€ 1,420€ 1,891€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Bremen 2,703€ 4,014€ 6,183€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Hamburg 1,746€ 2,261€ 2,539€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Hessen 1,221€ 1,982€ 2,853€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,529€ 1,547€ 1,820€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Niedersachsen 1,289€ 1,935€ 2,465€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Nordrhein-Westfalen 1,499€ 2,021€ 2,930€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Rheinland-Pfalz 1,183€ 1,880€ 2,845€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Saarland 1,453€ 2,080€ 2,655€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Sachsen 1,193€ 1,648€ 3,085€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Sachsen-Anhalt 1,252€ 1,436€ 2,535€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Schleswig-Holstein 1,808€ 2,354€ 2,619€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in
Thüringen 1,493€ 1,795€ 2,231€ Jobs Kraftfahrzeugmechaniker / in

Kraftfahrzeugmechaniker / in:

1. Gehalt

Ein Kraftfahrzeugmechaniker verdient in Deutschland durchschnittlich 1.999 €, basierend auf 277 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.346 € und können teilweise bis zu 3.079 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Kraftfahrzeugmechaniker bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.354 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.259 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Kraftfahrzeugmechaniker Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.889 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.960 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.153 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.251 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.383 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.381 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.945 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.646 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.689 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer eine Ausbildungsstelle zum /zur Kraftfahrzeugmechaniker /-in sucht, der wird heute nicht mehr fündig, denn diese Ausbildung wird seit 2003 nicht mehr angeboten. An ihre Stelle rückt nun die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in.

Diese wird mit mehreren Schwerpunkten angeboten:

Karosserietechik
Während der Ausbildung steht die Prüfung und Beurteilung von Bremsen, Fahrwerk, Federung und Karosserie im Fokus. Auch Schließanlage und Verdeck werden vom /von der Kraftfahrzeugmechatroniker /-in mit Schwerpunkt Karosserietechnik begutachtet. Zudem lernen die Auszubildenden, wie Karosserien instandgesetzt werden, wie Repair-Systeme funktionieren und wie man Bauteile ausbeult.

Motorradtechik
Motorradrahmen, Gabel, Dämpfung, Schwinge, Radlagerung sowie Motor und Antrieb stehen im Mittelpunkt bei Kraftfahrzeugmechatroniker /-innen mit Schwerpunkt Motorradtechnik. Auch die Nachrüstung oder Umrüstung wird im Rahmen der Ausbildung vermittelt.

Nutzfahrzeugtechik
Kraftfahrzeugmechatroniker /-innen mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik kümmern sich um Antriebsaggregate, Motor- und Abgassystem sowie das Getriebe des Nutzfahrzeuges. In der Ausbildung lernen sie auch, pneumatische, hydraulische und elektrische Aggregate nachzurüsten.

Personenkraftwagentecnik
Die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechaniker /-in mit Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik kommt wohl dem ursprünglichen Beruf des /der Kraftfahrzeugmechaniker /-in am nächsten. Hierbei stehen Wartungs-, Instandsetzungs- und Reparaturaufgaben am Auto im Fokus. Während dieser Part in der Vergangenheit sehr handwerklich geprägt war, wird durch den zunehmenden Einsatz von modernen Techniken auch die Aufgabe des /der Kraftfahrzeugmechatronikers /-in immer umfangreicher und es bedarf einer speziellen Schulung der elektrischen Themen.

System- und Hochvolttechik
In der Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik steht die Prüfung mit Diagnosegeräten im Mittelpunkt der Ausbildung. Messungen und Instandsetzungen stehen dabei auch auf dem Ausbildungsplan. Hierbei müssen insbesondere bei Hochvoltleitungen auch Gesetze der Elektromagnetik sowie unterschiedliche Anschlusstechniken erlernt werden.

Neben diesen Spezialkenntnissen, lernt jede /-r Kraftfahrzeugmechatroniker /-in während seiner Ausbildung, wie erfasste Daten zu deuten sind. In diesem Zusammenhang werden nicht nur Luftdruck und Temperatur gemessen, sondern auch Fehlerspeicher ausgelesen und die Probleme entsprechend behoben. Neben Wartung, Montage und Demontage von Systemen und Bauteilen, werden Fahrzeuge auch für regelmäßig wiederkehrende Prüfungen vorbereitet.

3. Studium

Bereits die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechaniker /-in war eine klassische, duale Ausbildung – und auch der Nachfolger, die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in ist eine duale Ausbildung. Nach dieser kann eine Weiterbildung zum /zur Meister /-in angeschlossen werden – oder ein Studium absolviert werden. Unabhängig vom Schwerpunkt der Ausbildung bietet sich hier ein Studium der Fahrzeugtechnik an.

Bachelorstudiengänge der Fahrzeugtechnik:
Fahrzeugbau, Maschinenbau, Automobilproduktion, Fahrzeugintegration, Automobiltechnik, Sachverständigenwesen, Fahrzeugtechnik, Antriebstechnik oder Karosserietechnik. Die Hauptinhalte des Studiums sind neben klassischen Fächern wie Mathematik, Physik und Informatik auch Elektro- und Messtechnik, Fahrzeugelektronik, Fertigung, Antriebssystemtechnik, Thermodynamik, Konstruktion, Mechanik, Wärmetechnik und Werkstofflehre

Masterstudiengänge der Fahrzeugtechnik
Fahrzeugentwicklung, Motorentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Fahrzeugtechnologie, Automobiltechnik, Fahrzeugbau, Produktionsplanung und Fahrzeugsicherheit. Dabei können die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan stehen: Hydraulik, Elektronik, (Strömungs-) Mechanik, Mechatronik, Betriebsfestigkeit, Fahrzeugdesign, Projektmanagement und Patentwesen. Möglich ist auch eine Spezialisierung im Bereich alternative Techniken und Werkstoffe, Fachsicherheit, Dynamik, Entwicklung und Elektrik.

Eine Alternative zum Bachelorstudiengang ist ein Duales Studium. Neben den theoretischen Inhalten aus einem Bachelorstudiengang der Fahrzeugtechnik werden praktische Kenntnisse aus der Ausbildung zum /zur Industriemechaniker /-in oder zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in vermittelt. Der Vorteil des Dualen Studiums liegt in der Kombination von Studium und Ausbildung. Auch wird während des Dualen Studiums in der Regel eine enge Bindung zum ausbildenden Unternehmen aufgebaut, was den Sprung in die Berufstätigkeit erleichtern kann.

Wer sich nicht zwingend auf die Fahrzeugtechnik fokussieren muss oder will, der kann aus einer Reihe von alternativen Studiengängen wählen, wie z. B. den grundständigen Studiengängen Fahrzeuginformatik, Luft- und Raumfahrttechnik, Fahrzeugelektronik, Maschinenbau, Meerestechnik, Schiffsbau und Verkehrsingenieurwesen sowie den weiterführenden Studiengängen Schiffbau, Meerestechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und Elektromobilität.

4. Tätigkeit

Wer beim Ausbildungsberuf zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in an Blaumann, Latzhose und schwarze Hände denkt, der geht gedanklich schon in die richtige Richtung, denn ein /-e Kraftfahrzeugmechatroniker /-in ist der Nachfolge-Beruf der klassischen Kfz-Mechaniker. Allerdings beschränkt sich dieser Beruf heute nicht mehr nur auf die handwerklichen Tätigkeiten, sondern wurde um elektronische und mechanische Aufgabenbereiche ergänzt. Allein schon die verschiedenen Antriebsarten sowie elektronische Zusatzfeatures machen den Beruf heute vielseitiger und den Tätigkeitsbereich umfangreicher.

Kraftfahrzeugmechatroniker klären per Messung und Fehlerdiagnose, welcher Fehler dem Kraftfahrzeug zugrunde liegt. Anschließend wird das benötigte Reparaturmaterial samt den nötigen Geräten zusammengestellt und die Reparatur begonnen. Nach Schrauben, Löten sowie der Montage und Demontage von Baukomponenten folgt ein Testlauf. Läuft das Kraftfahrzeug wieder störungsfrei, kann es an den Kunden zurückgegeben werden. Zu den Reparaturtätigkeiten kommen zusätzlich Aufgaben in der Unfallinstandsetzung sowie in der Überprüfung und Vorbereitung des Kraftfahrzeuges auf regelmäßig anstehende Untersuchungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit.

Die Löhne und Gehälter der Kraftfahrzeugmechaniker fallen sehr unterschiedlich aus. Dies liegt vor allem an dem Standort des Betriebes und der Betriebsgröße. Liegt ein Betrieb im ungünstigsten Fall z.B. in Ostdeutschland und handelt es sich zudem noch um eine kleine, freie Werkstatt, so sind die Löhne eher schlecht. Arbeitet man hingegen z.B. bei Tamsen in Bremen, so sind die Löhne im Verhältnis geradezu traumhaft. Selbst das Einstiegsgehalt liegt hier oft deutlich höher als bei Kollegen mit vielen Jahren Berufserfahrung, aber eben aus anderen Betrieben.

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