Gehaltsdatenbank mit 2 Mio Einträgen Über 200.000 aktuelle Stellenangeboten

×

Gehalt Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)

Datenbasis: 32 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,742 € 2,353 € 3,963 €
Baden-Württemberg 2,050 € 2,916 € 3,943 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Bayern 2,413 € 3,260 € 5,491 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Berlin 1,619 € 2,187 € 3,683 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Brandenburg 1,338 € 1,807 € 3,043 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Bremen 2,330 € 3,147 € 5,300 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Hamburg 1,840 € 2,485 € 4,185 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Hessen 1,589 € 2,146 € 3,614 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Mecklenburg-Vorpommern 1,364 € 1,843 € 3,104 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Niedersachsen 1,848 € 2,191 € 2,382 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Nordrhein-Westfalen 2,178 € 2,321 € 3,393 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Rheinland-Pfalz 2,164 € 2,923 € 4,923 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Saarland 2,246 € 3,034 € 5,110 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Sachsen 1,289 € 1,741 € 2,932 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Sachsen-Anhalt 1,270 € 1,715 € 2,888 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Schleswig-Holstein 1,626 € 2,196 € 3,699 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)
Thüringen 1,382 € 1,867 € 3,144 € Jobs Maschineneinrichter / in (Feinmechanik)

Maschineneinrichter / in (Feinmechanik):

1. Gehalt

Für einen Maschineneinrichter (Feinmechanik) beträgt das durchschnittliche Gehalt in Deutschland, basierend auf X Datensätzen bei 2.353 €. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.742€ und können teilweise bis zu 3.963€ pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch als Maschineneinrichter (Feinmechanik) bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.196€ liegen, kann man in Bayern auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 3.260€ kommen. Da die Kosten für den Lebensunterhalt in Süddeutschland etwas höher sind als im restlichen Land, relativieren sich die Gehaltsunterschiede aber oft wieder. Der Osten Deutschlands zeigt sich auch für die Maschineneinrichter (Feinmechanik) als Schlusslicht im bundesweiten Gehaltsranking. In Brandenburg liegt das durchschnittliche Einkommen für einen Maschineneinrichter (Feinmechanik) nur bei 2.196€.

Maschineneinrichter (Feinmechanik): Gehalt im Detail nach Alter, Firmengröße und Geschlecht:

  • 25 Jahre = 2.105 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.341 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.414 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.923 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.357 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.300 Euro brutto
    • Monatsgehalt nach Firmengröße:

      Die Größe des Arbeitgebers macht sich auch in den Gehältern der Maschineneinrichter (Feinmechanik) bemerkbar. In einem Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern liegt das monatliche Gehalt bei etwa 2.345€. Wenn der Arbeitgeber 500 bis 1000 Angestellte beschäftigt erhöht sich das Durchschnittsgehalt auf 2.300€ brutto. Die höchsten Gehälter lassen sich wie so oft in den großen Firmen erzielen. Bei mehr als 1000 Angestellten liegt die monatliche Vergütung bei etwa 3.286€.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Voraussetzung für die Qualifikation als Maschineneinrichter /-in Feinmechanik ist eine Aus- und Weiterbildung im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Die Weiterbildung erfolgt praxisnah durch entsprechende Lehrgänge. Die Grundlage zur Weiterbildung bildet eine branchenspezifische Ausbildung. Dabei stehen die folgenden Aus- und Weiterbildungsberufe zur Auswahl:

Assistent /-in für Maschinenbautechnik:
Ziel dieser Ausbildung ist, Fachkräfte der Maschinenbautechnik auszubilden, die in Konstruktion und Entwicklung, Arbeitsvorbereitung, Fertigungssteuerung, Vertrieb, Wartung und Qualitätsmanagement tätig sein können.

CNC-Fachkraft:
CNC-Fachkräfte werden dazu ausgebildet, Programme zu erstellen, die computergesteuerte Fertigungseinrichtungen automatisiert zum Laufen bringen. Auch für die Bedienung dieser Anlagen und in der Arbeitsfertigung sind die ausgebildeten CNC-Fachkräfte tätig. Hierbei handelt es sich um eine Weiterbildungsmaßnahme.

NC-Anwendungsfachkraft:
Auch NC-Anwendungsfachkraft kann nur werden, wer einen entsprechenden Weiterbildungslehrgang besucht. Ausgebildet werden diese spezialisierten Fachkräfte in Produktionsbetrieben (Maschinenbau, Anlagenbau, Fahrzeugbau, Werkzeugbau) sowie in Unternehmen der verarbeitenden Industrie und in der Textilindustrie.

Fachkraft für Metallbearbeitung durch Laserstrahl:
Auch um diesen Berufsstatus zu erreichen ist eine Weiterbildung nötig, die einige Jahre in Anspruch nehmen kann. Während dieser Fortbildung werden Grundlagen der Lasertechnik vermittelt. Auch werden Fachlehrgänge zur Schneidtechnik, zur Schweißtechnik und zur Oberflächentechnik besucht. So werden Kenntnisse der Maschineneinrichtung, Fertigung und Qualitätskontrolle vermittelt.

Feinwerkmechaniker /-in:
Hierbei handelt es sich um einen klassischen Ausbildungsberuf. Der Fokus liegt auf der Anfertigung von Produkten mithilfe von Umform-, Schnitt- und Stanzgeräten. Zudem lernen Feinwerkmechaniker, Anlagen und Systeme instand zu setzen und zu warten.

Industriemechaniker /-in:
Ähnlich ist die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker /-in strukturiert, denn auch hierbei handelt es sich um einen Weiterbildungsberuf, der auf die Vermittlung von Kenntnissen zur Herstellung von Baugruppen und Geräteteilen fokussiert ist.

Produktionsmechaniker /-in für Textil:
In der Textilbranche laufen viele Produktionsschritte automatisch oder teilweise automatisch ab. Produktionsmechaniker lernen während der Ausbildung dafür Sorge zu tragen, dass die Anlagen langfristig funktionieren, das heißt auch, dass sie die Überwachung, Wartung, Pflege und Reparatur organisieren und gegebenenfalls selbst erledigen.

Produktionstechnologe /-in:
Wie werden Produktionsprozesse geplant, wie werden Produktionsanlagen eingerichtet und wie werden diese in Betrieb genommen. All diese Fragen werden während der Ausbildung zum/zur Produktionstechnologen /-in beantwortet.

3. Studium

Neben den klassischen Weiterbildungsoptionen wie beispielsweise der Weiterbildung zum Meister, Techniker, Fach- oder Betriebswirt gibt es themenspezifische Weiterbildungen wie die Schulung zum Maschineneinrichter selbst ist. Wer über die Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann natürlich auch studieren. Thematisch passend sind die Studienfächer Mikrotechnik /Mikrosystemtechnik sowie Konstruktionstechnik.

Folgende Inhalte zeigt der Blick auf den jeweiligen Stundenplan:

➤ grundständiges Studium der Mikrotechnik /Mikrosystemtechnik: Chemie (allgemein, anorganisch), Mikrosystemtechnik, Festkörperphysik, Konstruktionsmethodik, Mathematik, Messtechnik, Mikrosystemtechnik (Bauelemente, Simulation, Technologien, Prozesse), Systemtheorie, Regelungstechnik, technische Mechanik, Werkstofftechnologie, Biologie, Biochemie, Molekularbiologie, Experimentalphysik, Finanzwirtschaft, Information, Absatz, Produktion, Java-Programmierung, Unternehmensrechnung,

➤ weiterführendes Studium der Mikrotechnik /Mikrosystemtechnik: Sensors and actuators, MEMS Processing, Materialkunde, Life Science, Simulation und Design, Packaging Technology, Micro-systems, Micro-electronics, Micro-mechanics, Micro-actuators, Senoren, signalgesteuerte Prozesse,

➤ grundständiges Studium der Konstruktionstechnik: Konstruieren (Methoden, Praxis, Antriebselemente), Betriebslehre, Elektrotechnik, Energielehre, Verfahren, Fertigung, Informatik, Mathematik, Physik, Mechanik, Werkstoffkunde,

➤ weiterführendes Studium der Konstruktionstechnik: Maschinendynamik von Mehrkörpersystemen, Computational Fluid Dynamics, Festigkeitslehre, Betriebsfestigkeit, Leichtbauwerkstoffe, Leichtbauentwurf, Numerik, Optimierung, Produktvalidierung, Fertigungseinführung, Reverse Engineering, Schadensanalytik, Bruchmechanik, Anwendung (Umweltverfahrenstechnik, Prozessverfahrenstechnik), Energiewirtschaft, finite Elemente Methode, Förderanlagen.

Alternative Studiengänge sind Automatisierungstechnik, Mechatronik, Robotik, Sensortechnik, und Elektrotechnik (als Alternative für den Studiengang Mikrotechnik /Mikrosystemtechnik) sowie Maschinenbau, Produktentwicklung, Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Systems Engineering und Fahrzeugtechnik (als Alternative für den Studiengang Konstruktionstechnik).

Im Bereich der grundständigen Studiengänge zeigt sich auch hier ein Trend zum Dualen Studium. Dabei wird die fachspezifische Theorie auf Niveau des grundständigen Studiengangs an der Dualen Hochschule vermittelt. Im Betrieb werden abwechselnd zu den Theoriesemestern Praxissemester abgehalten, die der entsprechenden Dualen Fachausbildung sehr ähneln. Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis wird den Studenten der Berufseinstieg vergleichsweise leicht gemacht.

4. Tätigkeit

Der Maschineneinrichter oder die Maschineneinrichterin der Feinmechanik kommt in Produktionsstrecken zur seriellen Fertigung feinwerklicher Produkte zum Einsatz. Zu seinen/ihren Aufgaben gehört die Bedienung und Wartung der Maschinen, Auswahl der Betriebsmittel, Überwachung des Produktionsvorgangs und gegebenenfalls das neue Justieren der Produktionsstrecke.

Maschinenreinrichter sind im Werkzeug- und Maschinenbau, in Betrieben der optischen und feinmechanischen Industrie, in der Fertigung elektrischer Bauteile und Anlagen, im Fahrzeugbau, im Metallbau und in der Metallbearbeitung tätig. Ihre Aufgabe besteht darin, nötige Bearbeitungsverfahren unter Berücksichtigung des Werkzeugs und der Maschine zu bestimmen. Die Vorbereitung der Bearbeitung erfolgt nach bestimmten Zeichnungen und Schablonen. Dazu müssen die Bearbeitungsmaschinen mit dem entsprechenden Werkzeug ausgerüstet werden. Auf Basis technischer Skizzen werden Maße, Bearbeitungsabfolgen, Vorschub und Geschwindigkeit auf die bearbeitende Maschine übertragen.

Nun gehören Tätigkeiten von der Einspannung des Werkstücks in die Maschine über das Durchführen von Probeläufen sowie die Bearbeitung und Nachjustierung zum Aufgabengebiet des/der Maschineneinrichters /-in. Auch die anschließende Qualitätsprüfung und die Beurteilung der Oberfläche stehen auf der To-do-Liste von Maschineneinrichtern. An dieser Stelle wird auch entschieden, ob eine manuelle Nachbearbeitung erfolgen muss. Neben den Ausführungen der beschriebenen Tätigkeiten weisen Maschineneinrichter auch andere Mitarbeiter ein, wie der korrekte Umgang mit der Maschine zu erfolgen hat.

Handwerkliches Geschick und technisches Know-How sind für diesen Beruf unabdingbar. Der Tätigkeit eines Maschineneinrichters geht in der Regel der Abschluss einer metallindustriellen Ausbildung, wie etwa Feinwerkmechaniker, Industriemechaniker oder Werkzeugmechaniker voraus.

TOP Skip to main content