Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Masseur / in

Datenbasis: 188  Datensätze aus 2013/2014

Masseur / in:

Gehalt

Ein Masseur verdient in Deutschland durchschnittlich 1.763 €, basierend auf 188 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.249 € und können teilweise bis zu 2.619 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Masseur bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.762 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.920 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Masseur Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.618 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.678 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.803 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.949 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.906 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.997 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.762 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.059 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.897 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister beziehungsweise zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin dauert zweieinhalb Jahre. Zunächst nimmt der Auszubildende zwei Jahre lang am theoretischen und praktischen Unterricht einer staatlich anerkannten oder staatlichen Berufs-Fachschule teil. Dem schließt sich eine sechsmonatige praktische Ausbildung an. Während der Praxis-Zeit und der die Ausbildung begleitenden Praktika hält sich der Auszubildende in medizinischen Einrichtungen wie Massage-Praxen, Rehabilitations-Zentren und Kurbädern sowie in den fachmedizinischen Abteilungen von Krankenhäusern auf.

Voraussetzungen für den Beginn der Ausbildung sind:

  • ein Hauptschulabschluss

  • alternativ

  • eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung und
  • die gesundheitliche durch ein ärztliches Attest nachgewiesene Eignung, sofern der Auszubildende unter 18 Jhare alt ist.

Bereits vertiefte Kenntnisse in den Fächern Biologie, Physik und Chemie erleichtern einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Der Auszubildende bringt Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten sowie an sozial-beratenden mit.

Während der theoretischen Phasen erwerben die Auszubildenden fachliches Wissen aus dem Bereich der Anatomie und Physiologie, der Bewegungs-Erziehung sowie der allgemeinen und der speziellen Krankheitslehre. Zudem beschäftigt er sich mit der Befund-Erhebung, der Ersten Hilfe und mit der Hygiene.

Die Praxis lehrt den Auszubildenden klassische Massage-Therapien, Elektro-, Strahlen- und Licht-Therapien sowie die Reflexzonen-Therapie durchzuführen. Des Weiteren eignet er sich die Sonderformen der Massage-Therapie an und führt Übungs-Behandlungen zur Massage und weiteren physikalisch-therapeutischen Verfahren durch. Die Prüfung erfolgt vor einem von zuständiger Stelle bestellten Ausschuss an der Fachschule. Sie umfasst einen mündlichen, einen praktischen und einen schriftlichen Teil.

Die erfolgreiche Ausübung des Berufs des Masseurs und medizinischen Bademeisters erfordert es, sich mit seinem Wissen immer auf aktuellem Stand zu befinden. Zur Spezialisierung stehen ihm zahlreiche Anpassungs-Weiterbildungen zur Verfügung. Als Aufstiegs-Weiterbildung eignen sich die des Fachwirtes im Sozial- und Gesundheitswesen sowie die des Fitness-Fachwirtes.

Studium

Masseure und medizinische Bademeister mit einer Hochschulzugangs-Berechtigung steht das Bachelorstudium im Bereich der Physiotherapie offen. Das Studium ermöglicht neben dem Arbeiten als Physiotherapeut forschende Tätigkeiten. Mit erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studienganges erlangt der Absolvent den akademischen Grad Bachelor of Science sowie die Anerkennung zum staatlichen Physiotherapeuten.

Die reguläre Studienzeit des Studiengangs Physiotherapie in Vollzeit beträgt sieben Semester. Studierende besitzen als Voraussetzung die allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife. Zudem fordern Hochschulen ein mindestens dreiwöchiges Vorpraktikum im Bereich der Kranken- und Altenpflege. Alternativ reichen mindestens 100 Stunden praktische Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld.

Das Studium der Physiotherapie (Bachelor) umfasst Grundlagen der Medizin, der Physiotherapie und der Psychologie. Es setzt sich je nach Hochschule aus unterschiedlichen Modulen zusammen. Neben den Lehr-Veranstaltungen in Wahlpflicht- und Pflichtmodulen absolviert der Studierende in- und / oder ausländische Praktika in Einrichtungen der Rehabilitation und Therapie. Des Weiteren erwarten die Hochschulen vom Studierenden die Teilnahme an Studien-Projekten. Am Ende seines Studiums verfasst er eine Bachelor-Thesis.

Als weiterführende Studienfächer für Absolventen des Bachelorstudiums Physiotherapie bieten sich Masterlehrgänge der

  • Physiotherapie
  • der Sport-Wissenschaft
  • der Heilpädagogik
  • des Pflege-Managements
  • der Pflegewissenschaft
  • sowie der Gesundheitswissenschaft / Public Health

an.

Zur weiteren Qualifikation nach dem Master-Lehrgang eignet sich die Promotion, welche dem Physiotherapeuten die wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule öffnet.

Tätigkeit

Ein Masseur nutzt seinen Heilberuf um kranke oder verspannte Menschen fachgerecht zu behandeln. Bei Verspannungen kann durch Massage geholfen werden. Viele Masseure und Masseurinnen arbeiten in Reha-Zentren und müssen unbedingt professionell ausgebildet sein, das schreibt seit 1994 das Masseur- und Physiotherapeutengesetz vor. Verschiedene Formen der Therapie (z.B. Reflexzonen- und Unterwasserdruckstrahlmassage) und Heilkunde gehören zu der Ausbildung dazu. Ob Masseurin oder Masseur, Beruftsethik ist in diesem Feld ebenso wichtig wie der sichere Umgang mit Menschen und Freude an der Kommunikation und Zusammenarbeit.

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