Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Restaurantfachmann /frau

Datenbasis: 544  Datensätze aus 2013/2014

Restaurantfachleute:

Gehalt

Ein Restaurantfachmann verdient in Deutschland durchschnittlich 1.468 €, basierend auf 544 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.138 € und können teilweise bis zu 2.090 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Restaurantfachmann bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.575 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.638 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Restaurantfachmann Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.417 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.525 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.524 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.504 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.510 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.532 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.442 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.638 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.792 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Lehre zur Restaurantfachkraft besteht als anerkannter Ausbildungsberuf. Dies bestimmt das Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die im Gastgewerbe angebotene Ausbildung umfasst einen Zeitraum von drei Jahren und gilt als bundesweit geregelt. Des Weiteren führen die Interessenten eine schulische Lehre durch.

Hauptbestandteile der Ausbildung zur Restaurantfachkraft bilden das Betreuen der Gäste sowie das Planen von Veranstaltungen. Für eine Lehre gibt es spezielle Grund-Voraussetzungen. Diese präsentieren sich in Form:

  • eines Hauptschul-Abschlusses,
  • eines Organisations- und Verkaufstalents,
  • von Teamfähigkeit,
  • von guten Umgangsformen,
  • einer Kommunikations-Fähigkeit,
  • einer service-orientierten Arbeitsweise,
  • eines Einsatzes und
  • von Flexibilität.

Zu den relevanten Lerninhalten gehören das Erlernen der Gastgeber-Funktion und das Vorbereiten des Gastraums. Im Regelfall lernen die Auszubildenden dies im praktischen Unterricht. Bestimmte Lehrbetriebe bieten sich dafür an. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausbildung stellt das Organisieren von Handlungsabläufen dar. Dies schließt das Servieren von bestellten Speisen und Getränken ein. Die Auszubildenden erlernen das Beraten der Gäste sowie die Angebots-Erstellung. Die Fächer Service und Speise- sowie Getränkekunde spielen hierbei eine tragende Rolle. Des Weiteren vermitteln die Ausbilder die Durchführung von Veranstaltungen und das Führen eines Kassensystems.

Neben dem praktischen Unterricht findet die Ausbildung an der Berufsschule im Blockunterricht statt. Nach dem ersten Jahr der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Diese schließt theoretisches Wissen und praktische Kenntnisse ein. Die schriftliche und praktische Abschlussprüfung absolvieren die Auszubildenden nach dem dritten Lehrjahr. Zu dem theoretischen Wissen gehören die Organisation und der Service. Weitere Kernthemen bilden die Sozial- und Wirtschaftskunde.

Zudem existieren verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung. Beispielsweise führen Interessenten einen Meisterkurs zum Restaurantmeister durch. In Hotelfachschulen erfolgt die Weiterbildung zum staatlich geprüften Gastronom oder zum Fachwirt im Gastgewerbe.

Studium

Zukünftige Restaurantkaufleute studieren beispielsweise Hotel- und Gastronomie-Management. In diesem Studiengang stehen neben der System-Gastronomie die Unternehmens-Beratung und Unternehmens-Führung im Fokus. Das Studium konzentriert sich auf eine wirtschaftliche und fachpraktische Vermittlung dieser Studieninhalte. Zu den relevanten Modulen zählt das Methoden- und Fachwissen. Hierbei lernen die Studenten die Theorie an der Hochschule. Der praktische Unterricht findet in entsprechenden Betrieben statt. Die wichtigsten Studienfächer bestehen aus:

  • der Betriebswirtschaft,
  • dem Recht,
  • dem Marketing,
  • der Finanzbuchführung,
  • der Kalkulation
  • und der Hotellerie.

In den gesamten drei Jahren des Studiums bilden diese Fächer die fachlichen Schwerpunkte. Damit bekommen die Studenten eine gastronomie- und hotelspezifische Qualifikation. Zudem gibt es zahlreiche Zusatzmodule. Hierbei spielen vorrangig Präsentations- und Teamtrainings eine tragende Rolle. Weiterhin beschäftigen sich die Studierenden mit verschiedenen Fallstudien und Planspielen. Neben praktischen Übungen nehmen Interessierte in Eigeninitiative an unterschiedlichen Projekten teil.

Schlussendlich qualifiziert das Studium die Absolventen zur Aufnahme von Managementposten. Hier arbeiten die Interessierten in Hotels, in der Gastronomie oder in der Tourismuswirtschaft. In diesen Bereichen erhält das Beherrschen von Dienstleistungs-Management-Maßnahmen eine hohe Priorität. Um den späteren Arbeitsalltag zu bewältigen, vermitteln die Dozenten den Studenten Kommunikations-Fertigkeiten. Dies erleichtert den zukünftigen Arbeitnehmern den Umgang mit den Kunden. Ebenso schult eine gute Rhetorik die Entscheidungs-Fähigkeit sowie die Problem-Lösungs-Kompetenz.

Tätigkeit

Der Beruf eines Restaurantfachmannes/einer Restaurantfachfrau ist abwechslungsreich und vom Kontakt mit den Gästen geprägt. Kontaktfreudigkeit, sichere Umgangsformen und Stressresistenz sind Voraussetzungen für diese Aufgabe. Die Tätigkeit wird in Gastronomiebetrieben ausgeübt, in Hotels, Restaurants, Cafés, Bars oder in Kantinen. Tätigkeitsbereiche sind die Beratung der Gäste bei der Auswahl des Menüs und der Getränke, das Servieren und das Kassieren. Weitere Aufgabenschwerpunkte liegen in der Beteiligung bei der Planung, Organisation und Abwicklung von Veranstaltungen, bei der Auswahl der Tischdekorationen und bei der Bedienung bei Festlichkeiten. Der Restaurantfachmann/die Restaurantfachfrau kann auch in Spielbanken mit einem Servicebereich eingesetzt werden sowie in Hotelbetrieben bei Büffets und im Empfangsbereich.

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