Gehaltsdatenbank mit 1,5 Mio Einträgen

Gehalt Servicekraft

Datenbasis: 372  Datensätze aus 2013/2014
Region Min. Ø Max. Offene Jobs
Deutschland: 1,144€ 1,607€ 2,241€
Baden-Württemberg 1,114€ 1,718€ 2,495€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Bayern 1,167€ 1,699€ 2,214€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Berlin 1,251€ 1,565€ 4,285€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Brandenburg 901€ 1,340€ 1,833€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Bremen 1,363€ 1,914€ 2,669€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Hamburg 1,181€ 1,715€ 2,405€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Hessen 1,303€ 1,724€ 2,153€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Mecklenburg-Vorpommern 1,246€ 1,477€ 2,571€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Niedersachsen 1,043€ 1,618€ 2,454€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Nordrhein-Westfalen 1,134€ 1,527€ 2,452€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Rheinland-Pfalz 965€ 1,532€ 2,283€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Saarland 1,124€ 1,579€ 2,202€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Sachsen 906€ 1,543€ 4,426€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Sachsen-Anhalt 954€ 1,334€ 1,626€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Schleswig-Holstein 1,235€ 1,590€ 2,090€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)
Thüringen 1,146€ 1,173€ 1,222€ Jobs freundliche Servicekraft (m/w)

Servicekräfte:

Gehalt

Ein Servicemitarbeiter verdient in Deutschland durchschnittlich 1.607 €, basierend auf 372 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.144 € und können teilweise bis zu 2.241 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Servicemitarbeiter bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.590 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.718 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Servicemitarbeiter Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.627 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.620 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.664 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.631 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.618 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.503 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.566 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.754 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.747 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung als Servicekraft besteht als ehemaliger Ausbildungsberuf. Die neue Bezeichnung für diese Tätigkeit heißt staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service. Die Lehre dauert zwei Jahre und findet an Berufs-Fachschulen statt. Diese schulische Ausbildung zeigt sich dabei landesrechtlich geregelt.

Um sich als Servicekraft zu betätigen, absolvieren Interessenten einen praktischen und einen theoretischen Ausbildungsteil. Die Lerninhalte präsentieren sich in Form von:

  • der Mitarbeit in einem Betrieb des Berufsfeldes,
  • der Dokumentation und Präsentation von Arbeits-Ergebnissen,
  • dem Anbieten und Verarbeiten von Lebensmitteln,
  • dem Lagern von Waren,
  • dem Beschaffen von Gütern,
  • der Reinigung von Funktions-Bereichen,
  • dem Herstellen von Produkten für eine bestimmte Zielgruppe,
  • der Vermarktung von Service- und Dienstleistungen,
  • dem Durchführen personenbezogener Versorgung,
  • und den Hygiene-Vorschriften sowie der Abfallentsorgung.

Ebenso spielen der fachgerechte Einsatz bestimmter Apparaturen und ökonomische Grundregeln eine tragende Rolle. Wer in diesem Beruf arbeitet, verfügt über gute Deutsch-Kenntnisse. Des Weiteren erhält die Fähigkeit zur Kommunikation mit dem Kunden eine hohe Relevanz.

In der Regel erfolgt der theoretische sowie praktische Unterricht im Klassenverband. Ausschließlich außerbetriebliche Praktika finden in einer Lehr-Gastronomie statt. Die verschiedenen Praktikums-Bereiche unterteilen sich in die Hauswirtschaft, das Gastgewerbe und das Nahrungsmittel-Handwerk. Im Normalfall bekommen die Teilnehmer dieser Ausbildung keine Vergütung.

Studium

Als Weiterbildung im Bereich der Servicekraft eignet sich ein Fachwirt-Studium. Beispielsweise wählen Interessenten den Studiengang "Fachwirt Ernährung". An vielen Hochschulen besteht dieses Fach unter dem Namen "Fitness-Fachwirt". Relevante Lerninhalte bilden hier die Ernährung, Sport sowie Management und Marketing. Ebenso mit der Ernährung befassen sich die Fachwirte für Prävention und Gesundheitsförderung. Die Studieninhalte unterteilen sich in unterschiedliche Faktoren. Speziell die wirtschaftsbezogenen Qualifikationen bestehen in:

  • der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre,
  • Allgemeinem Recht und Steuern,
  • Controlling,
  • Unternehmensführung,
  • Rechnungswesen,
  • Wissensmanagement,
  • Personalwirtschaft,
  • Kommunikation,
  • Organisation
  • und dem Informations-Management.

Des Weiteren bestehen bei dieser Fachrichtung bestimmte betriebswirtschaftliche Schwerpunkte. Diese zeigen sich in der Struktur des Sozial- und Gesundheitswesens und deren rechtlichen Aspekten. Eine bedeutende Rolle nehmen die Organisations- und Unternehmensformen ein.

Andere Teilbereiche bestehen in dem Marketing- und Qualitäts-Management. Hierbei erlernen die Studierenden die Grundlagen im Vertriebsmanagement, der Prävention und der Förderung der Gesundheit. Das Gesundheitsverhalten besteht als relevanter Studieninhalt.

Als Wahlmodule beschäftigen sich Interessenten mit den Handlungsfeldern Bewegung und Ernährung. In der Bewegung existieren Seminare zu sportmedizinischen und trainings-theoretischen Grundlagen. Im Bereich Ernährung vermitteln die Dozenten die Grundlage der Ernährungslehre und der Humanernährung. Gleichzeitig erhalten die Lernenden einen Überblick über verschiedene Ernährungsformen und damit in Zusammenhang stehende Krankheiten. Nach der bestandenen Abschlussprüfung bekommen die Absolventen ein bundesweit anerkanntes Zertifikat.

Tätigkeit

Eine Servicekraft findet sein Arbeitsumfeld in allen Arten von Gastronomiebetrieben. Ihre Aufgaben beinhalten alle anfallenden Tätigkeiten, die den Kunden von Gastronomiebetrieben zufriedenstellen können. Servicekräfte nehmen Bestellungen auf, servieren Getränke und Speisen, bereiten Tisch vor und erstellen rechnungen. Darüberhinaus können je nach Arbeitgeber und Unternehmen Aufgaben wie Reinigung der Gaststätten oder Zubereitung kleiner Speisen in ihr Aufgabengebiet fallen. Servicekräfte betreuen somit den Kunden und sorgen für desen Wohlbefinden. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig um diesn Beruf auszuüben, doch meist bei gehobenen Geastronomiebetrieben werden Ausbildungen und Spezialisierungen verlangt. Eine Servicekraft verfügt über sehr gute Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres. Belasbarkeit und Organisationstalent zählen zu seinen Stärken

Skip to main content