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Gehalt Sozialhelfer / in

Datenbasis: 67  Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1,278€ 1,958€ 3,264€
Baden-Württemberg 1,999€ 2,907€ 3,138€ Jobs Sozialhelfer / in
Bayern 1,273€ 1,729€ 2,465€ Jobs Sozialhelfer / in
Berlin 1,768€ 2,709€ 4,516€ Jobs Sozialhelfer / in
Brandenburg 982€ 1,504€ 2,507€ Jobs Sozialhelfer / in
Bremen 1,277€ 1,956€ 3,261€ Jobs Sozialhelfer / in
Hamburg 4,153€ 6,362€ 10,605€ Jobs Sozialhelfer / in
Hessen 937€ 1,436€ 2,394€ Jobs Sozialhelfer / in
Mecklenburg-Vorpommern 875€ 1,340€ 2,234€ Jobs Sozialhelfer / in
Niedersachsen 1,743€ 2,135€ 2,446€ Jobs Sozialhelfer / in
Nordrhein-Westfalen 1,064€ 1,914€ 3,446€ Jobs Sozialhelfer / in
Rheinland-Pfalz 1,684€ 2,552€ 3,879€ Jobs Sozialhelfer / in
Saarland 1,256€ 1,924€ 3,207€ Jobs Sozialhelfer / in
Sachsen 1,659€ 1,762€ 2,383€ Jobs Sozialhelfer / in
Sachsen-Anhalt 1,719€ 2,633€ 4,389€ Jobs Sozialhelfer / in
Schleswig-Holstein 1,597€ 2,447€ 4,079€ Jobs Sozialhelfer / in
Thüringen 1,014€ 1,554€ 2,591€ Jobs Sozialhelfer / in

Sozialhelfer / in:

1. Gehalt

Ein Sozialhelfer verdient in Deutschland durchschnittlich 1.958 €, basierend auf 67 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.278 € und können teilweise bis zu 3.264 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Sozialhelfer bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 2.447 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 2.907 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Sozialhelfer Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.872 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.940 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.972 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.156 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.403 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.914 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.885 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.645 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.968 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Sozialhelfer /-in oder Sozialassistenten /-in ist in Deutschland landesrechtlich geregelt. In verschiedenen Bundesländern gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Interessierte Schulabgänger erkundigen sich vor Ort, welche Anforderungen aktuell Gültigkeit haben und wie die Ausbildung strukturiert ist.

Die Ausbildungsdauer ist abhängig von Schulabschluss und Bundesland. Sie beträgt mit Allgemeiner Hochschulreife ein Jahr, mit Realschulabschluss zwei und mit Hauptschulabschluss drei Jahre. Die Lehre wird als geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen durchgeführt.

Sozialassistenten /-innen helfen bei der Pflege und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und allen beeinträchtigten Menschen.

Ausbildungsinhalte von Sozialhelfer /-innen umfassen unter anderen die Themen

  • Sozialpädagogisches Handeln,
  • Sprache und Verständigung,
  • Sport inklusive Spiele und Nutzung von Geräten,
  • Religion und/oder Ethik,
  • Deutsch (plus eventuell Fremdsprache),
  • Informatik/EDV,
  • Politik.

Manche Bundesländer setzen zwingend eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Sozialhelfer /-in voraus, um eine Zulassung zu einer Erzieherausbildung zu erhalten. Schüler /innen mit dem Berufswunsch Erzieher /-in sollten die jeweiligen landesrechtlichen Bedingungen rechtzeitig prüfen.

Das erworbene theoretische Wissen wenden angehende Sozialhelfer /-innen bei Praktika an. Sie machen Erfahrungen mit berufstypischen Arbeitsabläufen und erhalten einen Überblick über die Organisation in der jeweiligen Einrichtung. Praxisinhalte sind neben weiteren Hauswirtschaft, Nahrungsmittelzubereitung/Ernährungslehre als auch Hygiene. Praktikumsplätze gibt es beispielsweise

  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • bei der Behindertenhilfe,
  • in der Krankenpflege (stationär oder mobil).

Sozialassistenten /-innen, die sich im Anschluss an die Berufsfachschule weiterbilden möchten, haben die Wahl zwischen höherqualifizierenden Lehrgängen oder einem Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium. Ein denkbarer nächster Schritt mittels Lehrgang ist die Prüfung zum/zur Haus- und Familienpfleger /-in. Auch der Titel „Fachwirt /-in Sozialdienste“ kann erworben werden.

Zu einem Bachelorabschluss führt der Studiengang „Gesundheitsmanagement“. Das Studieren dieses Fachs bildet eine/n Sozialhelfer /-in zu einem Präventionsspezialisten fort. Studienabsolventen /innen erarbeiten und realisieren Konzepte für gesundheitsfördernde Maßnahmen und Verhaltensmuster in den Bereichen Bewegung, Ernährung sowie Entspannung/Stressbewältigung. Erreichbar ist für Sozialassistenten /-innen sogar der Schritt in die Selbstständigkeit, zum Beispiel mit einem eigenen Pflegedienstangebot.

3. Studium

Um in der Sozialhilfe tätig zu werden, können Interessent /-innen Hochschulabschlüsse erwerben. Ein möglicher Studiengang ist Pflegemanagement. Für diesen Studiengang ist ein Abitur oder die Fachhochschulreife erforderlich. Einige Fernuniversitäten, die Pflegemanagement als Studium anbieten, nehmen Schüler /-innen auf, die eine Einstufungsprüfung erfolgreich ablegen. Fernuniversitäten sind in der Regel gebührenpflichtig.

Pflegemanagement zu studieren bietet sich für alle im Gesundheitswesen oder in der pflegerischen Versorgung bereits wirkenden Menschen an. Sie sollten eine Karriere in Form einer Führungsrolle anstreben. Der Studiengang eignet sich für Hebammen. Er dauert etwa sieben Semester.

Die persönlichen Eigenschaften für dieses Studium sind Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen plus psychische Belastbarkeit. Nötig ist ebenso Interesse an wirtschaftlichen Themen und Management.

Der Kerninhalt im Pflegemanagement liegt in:

  • ambulanter und mobiler Pflege,
  • Geriatrie und Gerontologie (in Form von Pflege und Assistenz),
  • Gesundheitsvorsorge (Prävention)
  • Medizinpädagogik,
  • Pflegeorganisation,
  • Pflegewissenschaften,
  • Betriebswirtschaftslehre inklusive Kalkulation/Abrechnung

Detaillierte Kenntnisse erwerben die Studenten /-innen im Weiteren in den Fächern:

  • Didaktik
  • Disease Management Program (DMP)
  • Forschung
  • Gesundheitsökonomie und –politik
  • Krankenhausmanagement
  • Krankenhausinformationssysteme und Praxissoftware
  • Öffentliches Gesundheitswesen
  • Qualitätsmanagement
  • Sozialmanagement

Wer gerne einen Mastertitel als Studienabschluss erreichen möchte, schreibt sich für das Studium „Health Care Management“ ein. Studenten /-innen erlernen, wie ein Betrieb in der Gesundheitsbranche wirtschaftlich effektiv funktioniert. Sie erfahren, wie Marketing in diesem Bereich bestmöglich angewendet wird und wie ein Manager seine Position erfolgreich erfüllt. Zur Einschreibung für diesen Studiengang ist ein vorheriges Bachelorstudium vonnöten. Die Studienzeit beläuft sich auf ca. vier Semester. Sie ist abhängig von der Art des Studiums. Es kann in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit erledigt werden.

Das Studium zum Master „Health Care Management“ beleuchtet im Detail das Gesundheitswesen und den Gesundheitsmarkt. Ebenso erläutert es die Gesundheitswirtschaft und /-politik. Unterschiedliche Managementstrategien stehen auf dem Lehrplan.

Dazu gehören

  • Qualitätsmanagement,
  • Personalwirtschaft und Entgeltsysteme,
  • Kosten-/Leistungsrechnung,
  • Prozessmanagement,
  • Personalentwicklung/-führung.
4. Tätigkeit

Der Beruf Sozialhelfer /-in ist in einer sozialen Gesellschaft unverzichtbar. Sozialassistenten /-innen, wie sie auch genannt werden, unterstützen die Arbeit von Kindergartenpflegekräften, Erziehern, Lehrern und Eltern bei der Hauswirtschaft, Pflege und Erziehung. Sie helfen aber nicht nur Kindern oder Jugendlichen. Angehörige dieser Berufsgruppe unterstützen hilfsbedürftige Menschen. Die Ursachen für die Hilfsbedürftigkeit können dabei im Alter, in Behinderungen, Erkrankungen oder psychischen Problemen begründet liegen. Sie begleiten dann den Alltag, erledigen Einkäufe, kochen Mahlzeiten und pflegen Wäsche und Wohnung. Zudem achten sie auf die Einhaltung von Arztterminen und auf die pünktliche Einnahme von Medikamenten.

Neben der Körperpflege übernehmen Sozialhelfer /-innen auch eine seelische Betreuung als aufmerksame Gesprächspartner und Begleiter bei Beschäftigung und Bewegung. Sie leisten Kindern Hilfe bei Hausaufgaben und gestalten sinnvolle Freizeitprogramme. Betreuten Personen geben sie Impulse, sich selbst zu verwirklichen oder zu erinnern.

Sozialassistenten /-innen arbeiten in

  • Kindergärten,
  • Jugendheimen,
  • Jugendämtern,
  • Seniorenheimen,
  • Sozialämtern,
  • Krankenhäusern,
  • Pflegeeinrichtungen (privat oder kirchlich),
  • privaten Haushalten
  • Beratungsstellen.

Die Arbeit findet im Schichtdienst statt, denn auch an Wochenenden oder Feiertagen benötigen bedürftige Menschen Pflege und Hilfestellung.

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