Technischer Produktdesigner Gehalt bundesweit

1,816 - 4,239

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*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Technische Produktdesigner

Datenbasis: 161 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,816 € 2,457 € 4,239 €
Baden-Württemberg 1,155 € 2,698 € 5,779 € Jobs Technische Produktdesigner
Bayern 1,946 € 2,651 € 4,739 € Jobs Technische Produktdesigner
Berlin 2,103 € 2,133 € 2,151 € Jobs Technische Produktdesigner
Brandenburg 1,356 € 1,834 € 3,164 € Jobs Technische Produktdesigner
Bremen 1,736 € 2,349 € 4,053 € Jobs Technische Produktdesigner
Hamburg 2,209 € 2,465 € 3,605 € Jobs Technische Produktdesigner
Hessen 1,846 € 2,639 € 4,823 € Jobs Technische Produktdesigner
Mecklenburg-Vorpommern 1,305 € 1,766 € 3,047 € Jobs Technische Produktdesigner
Niedersachsen 1,367 € 2,610 € 5,304 € Jobs Technische Produktdesigner
Nordrhein-Westfalen 1,719 € 2,281 € 3,992 € Jobs Technische Produktdesigner
Rheinland-Pfalz 1,786 € 2,416 € 4,168 € Jobs Technische Produktdesigner
Saarland 1,689 € 2,285 € 3,942 € Jobs Technische Produktdesigner
Sachsen 1,182 € 1,749 € 2,833 € Jobs Technische Produktdesigner
Sachsen-Anhalt 1,514 € 2,048 € 3,533 € Jobs Technische Produktdesigner
Schleswig-Holstein 1,594 € 2,157 € 3,721 € Jobs Technische Produktdesigner
Thüringen 1,413 € 1,912 € 3,299 € Jobs Technische Produktdesigner

Technische Produktdesigner:

1. Gehalt
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.177 Euro brutto
  • 2. Ausbildung / Weiterbildung

    Die Lehre zum Technischen Produktdesigner / der Technischen Produktdesignerin ist nach dem Berufsbildungsgesetz staatlich anerkannt. Der Auszubildende entscheidet sich für die Fachrichtungen Maschinen- und Anlagen-Konstruktion oder Produktgestaltung und -konstruktion.

    Die dreieinhalbjährige duale Ausbildung setzt keinen bestimmten Schulabschluss voraus. Überwiegend fordern Arbeitgeber einen mittleren Bildungsabschluss. Die Ausbildungen innerhalb der ersten drei Lehrhalbjahre ist für beide Fachrichtungen identisch. Erst ab dem vierten Ausbildungsjahr vertieft der Lehrling das Wissen in seiner gewählten Fachrichtung.

    Der geeignete Auszubildende arbeitet sorgfältig und zeigt sich kreativ. Er setzt sich zum Ziel kunden- und service-orientiert zu arbeiten. Ausbildende Unternehmen fordern von Ihren zukünftigen Lehrlingen Kenntnisse in Mathematik und Physik sowie in Werken und Technik.

    Der Auszubildende übt während seiner Lehre:

    • Fertigungs-Verfahren, Werkstoffe sowie die Techniken der Montage zu unterscheiden,
    • technische Dokumente zu erstellen und anzuwenden,
    • rechnergestützt zu konstruieren und
    • Berechnungen auszuführen.

    Des Weiteren lernt er:

    • Bauteile und Produkte zu konzipieren und zu planen,
    • Füge- und Fertigungs-Verfahren sowie Montagetechniken auszuwählen,
    • Simulationen auszuführen und
    • Werk- und Hilfsstoffe zu beurteilen.

    Auszubildende in der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion erfahren,

    • wie sie Objekte konstruieren, entwerfen und gestalten,
    • neben den genannten Simulationen Präsentationen zu erstellen sowie
    • Freiformflächen zu konstruieren.

    Wer sich für die Fachrichtung Maschinen- und Anlagen-Konstruktion entscheidet, lernt zu konstruieren. Des Weiteren eignet sich der Auszubildende berufsspezifische Fertigkeiten sowie Fähigkeiten und Kenntnisse bezüglich der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie der Fertigungstechnik und der Füge- und Montagetechnik an.

    Der Berufsschul-Unterricht vermittelt alle weiteren für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erforderlichen Kenntnisse. Die Prüfung nimmt in zwei Teilen die Industrie- und Handelskammer ab. Sie besteht aus den Prüfungsbereichen:

    • technische Dokumente,
    • Arbeitsauftrag,
    • Produkt-Entwicklung sowie
    • Wirtschafts- und Sozialkunde.

    Der Beruf des Technischen Produktdesigners fordert, sich fortlaufend weiterzubilden. Folgende Fortbildungen stehen zur Auswahl:

    • Techniker – Maschinentechnik (Konstruktion)
    • Staatlich geprüfter Gestalter – Produktdesign
    • Geprüfter Konstrukteur – IHK

    3. Studium

    Um einen Beruf im Bereich des technischen Produktdesigns zu ergreifen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten des Studiums an:

    Fachhochschul-Studium

    Ein Studium an der Fachhochschule verlangt als Zugangs-Voraussetzung eine Fachhochschulreife. Alternativ weist der Bewerber eines Studienplatzes den erfolgreichen Abschluss einer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker nach. Für sein Studium im Bereich Maschinenbau oder Konstruktionstechnik veranschlagt der Studierende sechs bis acht Semester.

    Universitäts-Studium

    Dem Technischen Produktdesigner mit Hochschulzugangs-Berechtigung steht es frei, ein Studium an der Universität zu ergreifen. Alternativ qualifiziert er sich durch ein abgeschlossenes Studium an einer Fachhochschule, das er im gleichen Studiengang absolvierte. Das Studium endet mit dem Bachelor- oder auf Wunsch mit dem Master of Engineering oder Science.

    Ddualer Studiengang

    In Betracht kommt beispielsweise ein solches der Mechatronik oder des Maschinenbaus in Verbindung mit der Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. Bei letzterem Studiengang dauert die Berufsausbildung zwei Jahre mit Teilnahme an einem Berufsschul-Ersatzunterricht. In den ersten zwei Jahren, in denen er auch seine Ausbildung absolviert, besucht er zweimal wöchentlich die Fachhochschule. Ab dem dritten Jahr seines Studiums arbeitet er als Werkstudent in seinem ausbildenden Betrieb weiter. Seine Studien-Schwerpunkte stimmt der Studierende mit dem Fachbereich seines ausbildenden Unternehmens ab. Ebenso absolviert er sein Praxissemester in diesem. Der Student finanziert sein Studium durch sein Ausbildungsentgelt beziehungsweise seinem Lohn als Werkstudent.

    4. Tätigkeit

    Ein Technischer Produktdesigner und eine Technische Produktdesignerin finden ihr Arbeitsumfeld in den unterschiedlichsten Industriebetrieben, wobei sie in den Abteilungen Entwicklung und Konstruktion von meist technischen Produkten eingesetzt werden. Darüber hinaus ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Ateliers für Industrie- und Produktdesign. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Entwicklung und Konstruktion sowie Gestaltung von Bauteilen, Baugruppen und Gebrauchsgegenstände. Dafür benutzen sie 3-D-CAD-Anlagen. Sie entwerfen Präsentationen und übernehmen organisatorische Aufgaben, entwickeln Prototypen und testen deren Eigenschaften. Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.