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Gehalt Data Warehouse Analyst / in

Datenbasis: 39  Datensätze aus 2014/2015

Data Warehouse Analyst / in:

1. Gehalt

Ein Data Warehouse Analyst verdient in Deutschland durchschnittlich 4.242 €, basierend auf 39 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 2.876 € und können teilweise bis zu 5.640 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Data Warehouse Analyst bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 3.959 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 5.261 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Data Warehouse Analyst Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.646 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.141 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.482 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.026 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.410 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.255 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.711 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.575 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.242 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Eine berufliche Ausbildung zum / zur Data-Warehouse-Analyst /-in gibt es nicht. Für diesen Beruf ist ein naturwissenschaftlich, betriebswirtschaftlich orientiertes Studium erforderlich.

Das Anforderungsprofil für diesen Beruf ist anspruchsvoll und vielseitig. So sind ebenso theoretische wie auch praktische Kenntnisse von den technischen Funktionalitäten zwingend erforderlich. Außerdem sollte man sich im Bereich der Datenbanken, zum Beispiel der Programmierung, auskennen und bereits damit gearbeitet haben.

Ein gewisses Maß an Praxis bzw. Einblick in das Berufsfeld im Vorfeld erleichtert die Ausbildung ungemein. Häufig wird zudem mindestens Basiswissen der Betriebswirtschaftslehre vorausgesetzt. Schließlich sammelt man Pluspunkte, wenn man mit der Branche, in der das jeweilige Unternehmen tätig ist, vertraut ist und eventuelle Besonderheiten in Arbeitsabläufen kennt. Bei den Soft Skills steht die Fähigkeit zum analytischen und abstrakten Denken, das Verständnis für Netzwerke und Verknüpfungen sowie Teamfähigkeit ganz oben auf der Liste.

Personen, die sich für dieses Berufsbild entscheiden, wählen eine Branche, die ständig im Wandel ist. Wer sich nicht ständig auf dem Laufenden hält, kann schnell den Anschluss verpassen und wichtige Entwicklungen, beispielsweise im Sicherheitsbereich, verpassen. Data-Warehouse-Analysten /-innen sehen sich daher einem großen und enorm vielfältigen Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen gegenüber. Dazu gehören unter anderem:

  • Datenbankentwicklung
  • Datenbankprogrammierung
  • IT-Projektmanagement
  • Datenschutz
  • Informations- und Wissensmanagement

Ein weiterführendes Studium kann - vor allem mit Blick auf die Karriereförderung - angestrebt werden. Je nach Arbeitsstelle lässt sich eine solche Zusatzqualifikation parallel zur betrieblichen Tätigkeit absolvieren. Zu den dafür häufig gewählten Studienfächern zählen Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement, Finanzmathematik und Betriebswirtschaftslehre.

3. Studium

Es gibt kein ausgewiesenes Studium mit dem definierten Berufsziel "Data-Warehouse-Analyst". Das macht den Beruf attraktiv für Quereinsteiger aus mehreren Fachbereichen. So können verschiedene Studiengänge qualifizierend sein. Dazu zählen:

  • Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Betriebswirtschaft (mit Schwerpunkt Informatik)
  • Mathematik
  • Physik

Empfohlen werden beim Berufswunsch Data-Warehouse-Analyst die verschiedenen Studiengänge im Fachbereich Informatik, da die Inhalte dieses Fachgebiets für die Berufsausübung zentral sind. Doch gibt es seit einigen Jahren eine Diversifizierung im Bereich Informatik. Die neue Vielfalt erklärt sich durch die schnelle, moderne Entwicklung in Technik, Software und Anforderungen an Systeme und Datenverwaltung. Sie bringt es mit sich, dass immer mehr interdisziplinäre Seminare und Spezialisierung angeboten werden. Die Informatik öffnet sich daher verstärkt verschiedenen anderen Fachbereichen. So ergeben sich neue Studiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

  • Wirtschaftsinformatik
  • Technoinformatik
  • Ingenieurinformatik
  • Bioinformatik
  • Verwaltungsinformatik
  • Medieninformatik

Zu den Studieninhalten in diesem Fachbereich gehören wissenschaftliches und praktischen Wissen im Bezug auf die Anwendung, Entwicklung und Auswertung von Softwareprogrammen und -systemen. Zudem werden je nach fachlicher Ausprägung diese Kenntnisse vermittelt: Mathematik, Statistik und Empirie, Betriebswirtschaftslehre, Angewandter Informatik, Programmierung, Rechnerstrukturen und Betriebssysteme, IT-Management, Datenbanken, Informations- und Wissensmanagement.

Der Überblick über einzelne Studieninhalte zeigt, dass man für den Beruf des / der Data-Warehouse-Analysten /-in ein großes Interesse für naturwissenschaftliche und technische Themen und Zusammenhänge haben muss. Das Verständnis für Mathematik sollte unbedingt gegeben sein, da Analysis, Zahlentheorie und Algebra feste Bestandteile des Studiums der Informatik sind.

In Deutschland werden die genannten Studiengänge mit dem Bachelor- oder dem Masterabschluss beendet. Diese haben den Titel des Diploms in den vergangenen Jahren weitgehend abgelöst. Die Regelstudienzeiten betragen meist zwischen sechs und acht Semestern für den Bachelorabschluss. Für den Masterabschluss werden noch mal zwei bis vier Semester veranschlagt. Die genauen Inhalte und der genaue Aufbau des Studiengangs sind von der jeweiligen Hochschule abhängig.

4. Tätigkeit

Als Data Warehouse Analyst arbeitet man mit EDV-Systemen in denen Kunden- und Unternehmensdaten gespeichert sind. Dadurch sitzt man im Unternehmen an einer wichtigen Schnittstelle. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass Data-Warehouse-Analysts Daten verschiedener Abteilungen verwalten. Sie sind auch unter der Berufsbezeichnung Datenanalyst /-in bekannt. Die in einem zentralen Data-Warehouse (= Datenlager) gespeicherten Daten werden von dem / der Analyst /-in für den Abruf aufbereitet, sortiert und bei Anfragen zur Verfügung gestellt. Diese Position ist in Unternehmen mit großer Verantwortung verbunden und erfordert Sorgfalt und Akribie.

Ziel der Tätigkeit ist die Auswertung von Daten um neue Erkenntnisse abzuleiten und diese den Fachabteilungen oder dem Management bereitzustellen. Dafür müssen Data Warehouse Analysts sich mit Datenbanken und unterschiedlichen Systemen auskennen. Anhand von Kundendatenauswertungen können dann gezielt Kundenreaktionen vorhergesagt werden, sowie das Management durch ausgewertete Unternehmensdaten neue Strategien ableiten kann.

Da ein Data Warehouse Analyst den zentralen Informationsspeicher steuert, ist der Beruf mit viel Verantwortung verbunden. Zur täglichen Arbeit gehören nachfolgende Aufgaben:

  • Das Filtern und Bewerten von Daten in Bezug auf die Relevanz für den Betrieb. Dafür werden spezielle Programme und mathematische Methoden angewendet.
  • Der Transfer, die Sicherung und die sinnvolle Einordnung von Daten in das Data-Warehouse, das Datenlager.
  • Die Programmierung, Modifikation und Verwaltung des Data-Warehouse, sodass jederzeit ein gezielter Zugriff erfolgen kann
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  • Die Durchführung von Suchaufträgen, die Aufbereitung der angeforderten Information, sodass die Daten in anderen Unternehmensabteilungen problemlos weiterverarbeitet werden können.
  • Die Auswertung der Datennutzung zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und der Qualitätssicherung. Dafür werden auch Optimierungskonzepte erstellt und der Geschäftsführung oder Abteilungsleitung präsentiert.
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