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Gehalt Konstruktionsleiter / in

Datenbasis: 35 Datensätze aus 2014/2015
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 3,642 € 5,906 € 7,498 €
Baden-Württemberg 3,966 € 5,595 € 6,338 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Bayern 5,124 € 6,326 € 6,915 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Berlin 3,070 € 4,979 € 6,321 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Brandenburg 2,797 € 4,535 € 5,757 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Bremen 3,638 € 5,900 € 7,490 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Hamburg 3,846 € 6,237 € 7,918 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Hessen 3,682 € 5,971 € 7,581 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Mecklenburg-Vorpommern 2,662 € 4,316 € 5,479 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Niedersachsen 3,384 € 5,487 € 6,966 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Nordrhein-Westfalen 3,340 € 6,167 € 6,852 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Rheinland-Pfalz 2,754 € 4,466 € 5,670 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Saarland 3,578 € 5,802 € 7,366 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Sachsen 2,695 € 4,370 € 5,548 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Sachsen-Anhalt 2,867 € 4,649 € 5,902 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Schleswig-Holstein 3,399 € 5,512 € 6,998 € Jobs Konstruktionsleiter / in
Thüringen 2,890 € 4,687 € 5,950 € Jobs Konstruktionsleiter / in

Konstruktionsleiter / Konstruktionsleiterin:

1. Gehalt

Ein Konstruktionsleiter verdient in Deutschland durchschnittlich 5.906 €, basierend auf 35 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 3.642 € und können teilweise bis zu 7.498 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Konstruktionsleiter bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 5.512 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 5.595 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Konstruktionsleiter Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 3.340 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.662 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.783 Euro brutto
  • 40 Jahre = 6.138 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.167 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.836 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.005 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 6.008 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.306 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufsbezeichnung sagt nicht eindeutig aus, welcher berufliche Werdegang absolviert werden muss, um Konstruktionsleiter/-in zu werden. Unterstellt man, dass ein/-e Konstruktionsleiter/-in ausgebildete/-r Konstruktionsingenieur/-in ist oder als Leiter/-in der Abteilungen Forschung und Entwicklung fungiert, ist in jedem Fall ein abgeschlossenes Studium Grundvoraussetzung. Konstruktionsleiter/-in kann aber auch bedeuten, dass der-/diejenige eine teamleitende Funktion im Bereich Konstruktion hat – und diese berufliche Tätigkeit ist nach der Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in durchaus möglich.

Die Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in gibt es in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Holztechnik, Stahl- und Metallbautechnik, Maschinen- und Anlagentechnik sowie Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik. Unabhängig von der Fachrichtung, stehen immer die folgenden Themen auf dem Lehrplan: Konstruktions- und Fertigungslehre, Passungen, Toleranzen, Normenlehre, CAD-Arbeitstechnik, CAD-Anwendungstechnik sowie Maschinenbaukonstruktion.

Für die Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in ist eine abgeschlossene Ausbildung sowie Praxiserfahrung Pflicht. Mögliche Ausbildungen, die die Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in ermöglichen können, sind:

3. Studium

Wie bereits eingangs erläutert, ist allein durch die Berufsbezeichnung nicht eindeutig ersichtlich, ob für die Tätigkeit eine Aus- und Weiterbildung nötig ist oder ein abgeschlossenes Studium Grundvoraussetzung ist. Arbeitet ein/-e Konstruktionsleiter/-in als Konstruktionsingenieur/-in oder als Leiter/-in der Abteilungen Forschung und Entwicklung, wird jedoch sicherlich ein Studium vorausgesetzt.

Das Studium der Konstruktionstechnik ist dabei eine naheliegende Möglichkeit und wartet mit den folgenden Themenbereichen auf:

  • Konstruktionswissenschaften (angewandte, rechnergestützte), Antriebselemente und Betriebslehre, Elektrotechnik, Mechanik, Energielehre, Konstruktions- und Fertigungsmethoden, Informatik, Mathematik, Physik sowie Werkstoffkunde (im grundständigen Studium).
  • Maschinendynamik, Mehrkörpersysteme, Computational Fluid Dynamics, Festigkeitslehre, Betriebsfestigkeitslehre, Leichtbauwerkstoffe, Numerik, Produktvalidierung, Fertigungseinführung, Reverse Engineering, Schadensanalytik (u.a. Bruchmechanik), Förderanlagen und deren Steuerung sowie Sonderthemen der Konstruktionslehre (Umweltverfahrenstechnik, Prozessverfahrenstechnik, Energiewirtschaft) (im weiterführenden Studium).

Wer Konstruktionstechnik studiert, kann den Werdegang eines/-r Konstruktionsingenieurs/-in einschlagen oder als Berechnungsingenieur/-in arbeiten. Möglich wäre auch eine Spezialisierung

  • als Gutachter/-in oder Sachverständige/-r,
  • als Dozent/-in,
  • als Betriebsleiter/-in,
  • als Leiter/-in im Qualitätsmanagement,
  • als Betriebsmittelkonstrukteur/-in,
  • als Detailkonstrukteur/-in,
  • als Forschungs- und Entwicklungsingenieur/-in,
  • als Produktentwickler/-in,
  • als Projektingenieur/-in
  • oder als Vertriebsingenieur/-in.

Eine Position als Konstruktionsleiter/-in kann hierbei eine Einstiegsqualifikation darstellen, doch in der Regel wird es für eine/-n studierten Konstruktionsleiter/-in noch weiter die Karriereleiter hinauf gehen, um die Fachexpertise auch auszuschöpfen. Grundsätzlich gilt auch hier (wie in den meisten Berufen): Je höher der Abschluss ist, desto verantwortungsvoller wird auch die Stellung sein. Das spiegelt sich in der täglichen Arbeit, die weniger praktisch orientiert ist, sowie in Gehalt und Hierarchie. Eine besonders beliebte Kombination von Theorie und Praxis ist das Duale Studium, das neben den Inhalten aus dem Studium der Konstruktionstechnik auch zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in oder zum/zur Technischen Produktdesigner/-in ausbilden kann.

Alternative Studiengänge gibt es zuhauf, denn in den Fächern Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik und Fahrzeugtechnik gibt es viele Inhalte, sie die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Bauteilen und Baugruppen behandeln. Auch ein Studium der Produktentwicklung oder der Automatisierungstechnik wäre mit Blick auf die thematischen Parallelen eine denkbare Alternative.

4. Tätigkeit

Konstruktionsleiter arbeiten im Fahrzeugbau, in der Elektro- oder Metallindustrie, in der Medizintechnik, in der Kunststoffverarbeitung sowie im Möbel- und Holzbau. Auch finden sie Anstellung in Ingenieurbüros. Unabhängig von der Branche haben sie immer eines gemein: Sie leiten ein Team an, das Skizzen und Entwürfe erstellt und diese unter Anleitung versucht umzusetzen.

Ihr Aufgabenbereich ist zweigeteilt, denn sie sind sowohl für die fachliche Komponente der Konstruktionstechnik verantwortlich wie auch für die Aufgaben, die eine Führungskraft übernimmt:

  • fachliche Aufgaben: Anfertigung von Konstruktionsskizzen nach funktionellen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, Nutzung von Computerprogrammen wie CAD, Einhaltung und regelmäßige Überprüfung der geltenden DIN-Normen, Passungen, Toleranzen und Bearbeitungsteichen.
  • Aufgaben einer Führungskraft: Arbeitseinteilung, Arbeitsanleitung, Qualitätskontrolle, Führung und Förderung der Mitarbeiter nach ihren Stärken, teambildende Maßnahmen.
  • Weitere Aufgaben: Kontrolle von Werkstattzeichnungen, Normen und Bearbeitungszeichen, Anfertigung von Bedienungsanleitungen, Liefer- und Fertigungsdokumenten.

Konstruktionsleiter und Konstruktionsleiterinnen planen, entwerfen, berechnen und konstruieren Maschinen und Produktionsanlagen. Bei neuen Produkten planen Konstruktionsleiter/innen von der Idee bis zur Prüfung und sind desweiteren an der Fertigungsreife der Entwicklung beteiligt. Als Führungsposition benötigt man in diesem Beruf gute Sozial- und Managementkompetenz.

Konstruktionsleiter/ innen sind gefragt wie noch nie und können sich über hohe Einstiegsgehälter freuen. Stellenanzeigen gibt es zu genüge, dazu kommen die hohen Kopfprämien und Handgelder. Akademiker können sich das Beste aus einer Vielzahl von Stellenangeboten auswählen. Die Gehälter für Akademiker liegen im oberen Bereich. Immer mehr Absolventen erlangen seit dem Jahr 2006/2007 den Bachelor- oder Masterabschluss im Ingenieurwesen. Den Arbeitgebern sind die alten und neuen Abschlüsse gleichermaßen willkommen. Am besten bezahlt wird jedoch der Masterabschluss.
Für das Einstiegsgehalt stehen die akademischen Leistungen an erster Stelle, später zählt allerdings persönliche Leistung. Die Anforderungen ändern sich mit den Jahren immer mehr. Ingenieure müssen interdisziplinärer arbeiten, mehr Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit zeigen. Auch der Teamgeist und die Kundenorientierung rücken immer mehr in den Vordergrund. Das Gehalt eines Konstruktionsleiters/leiterin richtet sich bei mehrjähriger Erfahrung nach Region, Berufserfahrung, Branche und Verantwortungsbereich.

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