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Gehalt Zahnmedizinische Fachangestellte / r

Datenbasis: 1269  Datensätze aus 2013/2014

Zahnmedizinische Fachangestellte / r:

Gehalt

Ein Zahnmedizinischer Fachangestellter verdient in Deutschland durchschnittlich 1.601 €, basierend auf 1269 Datensätzen. Die Bruttomonatsgehälter starten bei 1.239 € und können teilweise bis zu 2.349 € pro Monat betragen.

Die regionalen Einflüsse machen sich auch für den Zahnmedizinischer Fachangestellter bemerkbar. Während die Bezüge in den nördlichen Bundesländern, hier zum Beispiel in Schleswig-Holstein bei etwa 1.545 € liegen, kann man in Baden-Württemberg auf ein monatliches Durchschnittsgehalt von 1.783 € kommen. Dem häufig höheren Gehalt in den südlichen Bundesländern stehen aber in der Regel auch höhere Lebenshaltungskosten im Süden Deutschlands gegenüber.

Zahnmedizinischer Fachangestellter Gehalt im Detail nach Alter :

  • 25 Jahre = 1.484 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.651 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.827 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.933 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.984 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.022 Euro brutto

Monatsgehalt nach Firmengröße:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.600 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.742 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.145 Euro brutto
Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des zahnmedizinischen Fachangestellten gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Die Lehre setzt mindestens einen Hauptschulabschluss voraus. Darüber hinaus benötigen die Auszubildenden eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung. Minderjährige legen ihrem Ausbilder ein Gesundheitszeugnis vor.

Die Ausbildung zum zahnmedizinischen Fachangestellten erstreckt sich in der Regel über drei Jahre und erfolgt im dualen System. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden Theorie- und Praxiseinheiten absolvieren. Letztere erfolgen in einer zahnmedizinischen Praxis. Im Gegensatz hierzu finden die Theoriephasen an der Berufsschule statt.

Während der Lehre zum zahnmedizinischen Fachangestellten erlernen die Auszubildenden wesentliche Grundkenntnisse, die sie in ihrem zukünftigen Berufsleben benötigen. Dazu gehören folgende Wissensbereiche:

  • Patientenbetreuung,
  • Arbeits- und Umweltschutz,
  • Physiologie,
  • Abrechnungswesen,
  • Anatomie,
  • Informations- und Kommunikationssysteme,
  • Pathologie,
  • Datenschutz.

Während der Praxiseinheiten setzen die Auszubildenden ihr erworbenes Wissen in die Tat um und ergänzen es mit neuen Erfahrungen. Der Umgang mit den Teamkollegen schult wichtige persönliche und fachliche Kompetenzen.

Die Auszubildenden legen nach drei Jahren ihre Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer ab. Anschließend besteht die Möglichkeit, direkt in den Beruf des zahnmedizinischen Fachangestellten einzusteigen. Wer über die notwendigen Qualifikationen verfügt, absolviert nach der Ausbildung eine Fortbildung oder ein Studium. Beides bietet die Chance, sich auf einen Bereich der Zahnmedizin zu spezialisieren oder sich weiter zu qualifizieren und somit die eigenen Berufsaussichten zu verbessern.

Studium

Neben der Berufsausbildung zum zahnmedizinischen Fachangestellten besteht die Möglichkeit eines Studiums der Zahnmedizin. Dieses gilt als Voraussetzung für den Beruf des Zahnarztes und des Facharztes für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Im Rahmen des Studiums erlernen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Zahnmedizin. Nach dem erfolgreichen Staatsexamen erhalten sie einen akademischen Grad. Anschließend besteht die Möglichkeit der Promotion.

Das Studium der Zahnmedizin besteht aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil. Der vorklinische Teil erstreckt sich über fünf Semester und endet mit dem Physikum. Während dieses Abschnittes erlernen die Studierenden wesentliche Grundlagen aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie und Anatomie. Mehrere Praktika dienen der Vertiefung des erworbenen Wissens. Wer über kein Latinum aus der Schulzeit verfügt, muss während des Studiums ein entsprechendes Seminar besuchen. Nach fünf Semestern absolvieren die Studierenden das Physikum. Dieses umfasst wesentliche Inhalte des Vorstudiums.

Nach dem erfolgreichen Physikum erfolgt der klinische Teil des Studiums. Dabei besuchen die Studierenden Vorlesungen zu den folgenden Themen:

  • Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten,
  • Radiologie,
  • Zahnerhaltungskunde,
  • Mikrobiologie,
  • Hygiene,
  • Kieferorthopädie,
  • Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde.

Darüber hinaus behandeln die angehenden Zahnmediziner während des zweiten Studienabschnittes verschiedene Patienten. Dies geschieht unter der Aufsicht eines Facharztes. Der klinische Teil des Studiums endet mit dem Staatsexamen.

Nach dem erfolgreichen Staatsexamen besteht für den Zahnmediziner die Möglichkeit der Promotion. Dabei wählt er ein wissenschaftliches Thema aus und bearbeitet dieses eigenständig. Ziel der Promotion ist es, sich auf ein Teilgebiet der Zahnmedizin zu spezialisieren und dieses später in den Berufsalltag zu integrieren.

Tätigkeit

Damit sie wieder lachen können und auch herzhaft zubeissen können, ist ein halbjähriger Besuch beim Zahnarzt nicht zu umgehen. Dort werden Sie vom Zahnarzt und den Angestellten beraten und behandelt. Das Berufsfeld Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r befasst sich mit vielen Facetten rund um die Zahnpflege und Vorbeugungsmaßnahmen. Darunter fallen unter anderem Aufgaben rund um dasAssistieren bei der Behandlung, Röntgenaufnahmen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, Verwaltung und noch vieles mehr. Die Berufsausblidung dauert drei Jahre, kann aber auch verkürzt werden. Es gibt sämtliche Fortbildungsmöglichkeiten für zahnmedizinische Fachangestellte.

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