Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r Ausbildung

Die Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (Kurz: ZFA) gehört insbesondere unter Frauen zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Als Dental-Assistenten unterstützen sie den Zahnarzt bei seiner täglichen Arbeit. Sie betreuen die Patienten und bereiten sie auf die Behandlung vor, reichen dem Zahnarzt Werkzeuge und Arbeitsmaterialien an und übernehmen kleinere Aufgaben wie Gebissabdrücke, Röntgenaufnahmen und Zahnreinigung selbst. Darüber hinaus gehören auch Tätigkeiten in der Praxisorganisation wie die Terminvergabe und die Kontrolle von Rechnungen zu den Aufgaben bei der täglichen Arbeit. Auch das Anlernen von Auszubildenden, die Datenerfassung, Wartung und Pflege von Geräten und die Beschaffung von Arbeitsmaterialien gehört zu den täglichen Aufgaben der zahnmedizinischen Fachangestellten.

Die meisten Ausbildungsbetriebe – insbesondere Zahnarztpraxen und Zahnkliniken –bevorzugen Azubis, die mindestens den Hauptschulabschluss, besser noch den Realschulabschluss haben. Schüler mit Abitur oder ohne jeden Abschluss bewerben sich eher selten auf einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich. Insgesamt beginnen etwa 11.000 Menschen pro Jahr eine Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten, womit dieser Beruf auf Rang 14 der beliebtesten Ausbildungsberufe steht. Bei Frauen ist es sogar Rang 7.

Ausbildungsgehalt Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r

Freiberuflich
Ausbildungsdauer: 36 Monate

1. Lehrjahr
West / Ost
2. Lehrjahr
West / Ost
3. Lehrjahr
West / Ost
800 € / 0 € 840 € / 0 € 900 € / 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Das sollten Sie über die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten wissen

Im Jahr 2001 wurde der Ausbildungsberuf der Zahnarzthelferin durch die Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten abgelöst. In der Berufsschule und in der Zahnarztpraxis lernt der Azubi bei einer Ausbildungsdauer von drei Jahren alles, was er für eigenverantwortliches Arbeiten wissen und können muss. Mit einem höheren Schulabschluss kann man den Zeitraum übrigens um ein Jahr verringern. Grundsätzlich dürfen in Deutschland alle Zahnarztpraxen in diesem Beruf ausbilden, tatsächlich tut dies etwa die Hälfte aller Praxen. Am Ausbildungsplatz wird der Lehrling mit kaufmännischen Arbeiten ebenso vertraut gemacht wie im Umgang mit Patienten, Arbeits- und Praxishygiene, dem Umgang mit Arzneimitteln und dem Gesundheitswesen, aber auch mit Grundkenntnissen zu klassischen Zahnkrankheiten und der menschlichen Anatomie. Um nach der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten die Arbeitschancen zu erhöhen, kann man sich anschließend noch zur kieferorthopädischen oder prothetischen Assistenz fortbilden oder einen Basiskurs in Prophylaxe machen. Darüber hinaus gibt es über die Ärztekammer Weiterbildungsmaßnahmen zum Assistent im Zahnärztlichen Praxismanagement, zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten, zum Zahnmedizinischen Fachassistenten, zum Zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten oder zum Dentalhygieniker. Über ein Studium eröffnen sich außerdem Berufsfelder wie der Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen, zum Zahntechniker oder zum Zahnarzt.

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